Suche im Lexikon
Lexikon auf Ihrer Homepage Lexikon als Lesezeichen hinzufügen

Philipp von der Pfalz

Fürstbischof Philipp von der Pfalz (Porträt um 1525/27)

Philipp von der Pfalz (* 5. Juli 1480 in Heidelberg; † 5. Januar 1541 in Freising) war Fürstbischof von Freising (1498–1541) und von Naumburg (1517–1541).

Inhaltsverzeichnis

Herkunft

Philipp, aus dem Hause Wittelsbach, war der Sohn von Kurfürst Philipp dem Aufrichtigen und Margarete von Bayern. Unter 14 Kindern war er der zweitälteste Sohn.

Bischof von Freising

Philipp verteidigte das Bistum Freising erfolgreich in den Wirren des Bauernkrieges, außerdem verstand er es die bayerischen Herzöge aus der Politik des Hochstiftes herauszuhalten. Er entfaltete eine rege Bautätigkeit und liegt heute im Freisinger Dom begraben. Es sind mehrere zeitgenössische Porträts von ihm bekannt.

Bischof von Naumburg

Nachdem er 1512 zum Koadjutor von Johann III. von Schönberg ernannt wurde, befand er sich mit einem zehnmonatigen Aufenthalt nach dem Tode des Bischofs die längste Zeit im Bistum Naumburg-Zeitz. Sein überwiegender Aufenthaltsorts war seine Residenz in Freising, die Verwaltung übernahm vorwiegend eine Stiftsregierung. Da er das Wohlwollen der Wettiner genoss, nahm er auch gegenüber Martin Luther eine gemäßigte Haltung ein. Nach dem Tod von Friedrich III. und dem aufkeimenden Widerstand der Naumburger und Zeitzer Bürgerschaft positionierte sich Philipp, der sein Bistum nicht mehr betrat, in das streng katholische Lager. Amtsmüde versuchte Philipp in der Folgezeit einen Nachfolger für den Naumburger Bischofssitz zu finden.

Literatur

 Commons: Philipp von Freising – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Vorgänger Amt Nachfolger
Ruprecht von der Pfalz Fürstbischof von Freising
1498–1541
Heinrich von der Pfalz
Johann III. von Schönberg Bischof von Naumburg
1517–1541
Nikolaus von Amsdorf
Impressum AGB Datenschutz KundenserviceMediadatenfreenet AGJobsSitemap
gekennzeichnet mit
JUSPROG e.V. - Jugendschutz
freenet ist Mitglied im JUSPROG e.V.