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Piltdown-Mensch

50.9876820.062728Koordinaten: 50° 59â€Č N, 0° 4â€Č O

Das Bild (1910) zeigt (von links) stehend: Frank O. Barlow, Grafton Elliot Smith, Charles Dawson, Arthur Smith Woodward; sitzend: Arthur Swayne Underwood, Arthur Keith, William Plane Pycraft und Ray Lankester.

Der Piltdown-Mensch war eine wissenschaftliche FĂ€lschung. Er besteht aus den Fragmenten eines SchĂ€dels und eines Unterkieferknochens, die vor 1912 in einer Kiesgrube bei dem Dorf Piltdown in der NĂ€he von Uckfield, Grafschaft East Sussex, SĂŒdostengland gefunden wurden. Von diesen Fragmenten behaupteten die damaligen britischen Experten, dass es die Überreste einer bisher unbekannten Form der Vorfahren des Menschen seien. Dem Exemplar wurde der wissenschaftliche Name Eoanthropus dawsoni (etwa: „Dawsons Mensch der Morgenröte“) gegeben, zu Ehren seines Entdeckers Charles Dawson (1864–1916), eines britischen Rechtsanwalts und AmateurarchĂ€ologen.

Zweifel an der Echtheit des Fundes und, nach der Entlarvung der FĂ€lschung 1953, die Suche nach deren Urheber wĂ€hrten ĂŒber Jahrzehnte und brachten einen umfangreichen Bestand an Literatur hervor.

Inhaltsverzeichnis

Bedingungen

Zur Zeit der Piltdown-Funde waren nur wenige Überreste von FrĂŒhmenschen gefunden worden; zu den bekanntesten zĂ€hlten die des Neandertalers 1856, des Java-Menschen 1891 und der Unterkiefer von Mauer 1907. Die Wissenschaft interpretierte die Funde als Übergangsformen zum modernen Menschen, allerdings erlaubten die spĂ€rlichen Funde noch eine Vielzahl von Deutungen, so auch in der Frage, in welcher Reihenfolge die Entwicklungsschritte auf dem Weg zum modernen Menschen erfolgten. Der Fund von Piltdown schien diese Frage ein fĂŒr allemal beantworten zu können und war schon von daher eine sensationelle Entdeckung. Daraus erklĂ€rt sich wohl seine schnelle Akzeptanz, obwohl bereits die FundumstĂ€nde dubios blieben.

Die besonderen Merkmale des Fundes waren sein hohes Alter, das auf rund 500.000 Jahre geschĂ€tzt wurde, eine große, schon dem modernen Menschen Ă€hnelnde SchĂ€delkapsel und ein noch primitiver Unterkiefer, der an den eines Menschenaffen erinnerte. Aus dieser Kombination wurden weitreichende Schlussfolgerungen zur Stammesgeschichte des Menschen abgeleitet, unter anderem, dass die Entwicklung zum modernen Menschen in Europa stattgefunden habe und dass sich beim Menschen bereits sehr frĂŒh ein großes Gehirn entwickelte. Die ersten Australopithecus-Funde, so das Kind von Taung, wurden daher von britischen und US-amerikanischen PalĂ€oanthropologen jahrzehntelang nicht als Vormenschen anerkannt.

Deutsche und französische Forscher hatten hingegen aufgrund genauer Kenntnis der Neandertaler-Funde von Beginn an Zweifel an der Aussagekraft der Piltdown-Fragmente. Auch im Licht spĂ€terer Fossilfunde aus Asien und Afrika konnte der Piltdown-Mensch sich bestenfalls als rĂ€tselhafter Nebenast im Stammbaum des Menschen behaupten, da jene einen völlig anderen Entwicklungsweg zum modernen Menschen belegten, insgesamt jĂŒnger und mit spĂ€t einsetzender VergrĂ¶ĂŸerung des Gehirnvolumens. Die Bedeutung des Piltdown-Menschen blieb 40 Jahre lang umstritten, bis er 1953 als FĂ€lschung entlarvt wurde: Der SchĂ€del eines modernen Menschen und der geschickt manipulierte Unterkieferknochen eines Affen waren zusammen mit weiteren Fragmenten von Tierknochen und Steinwerkzeugen im genannten Kiesbett vergraben worden.

Entdeckung und Veröffentlichung

Die genauen UmstĂ€nde, unter denen der Piltdown-SchĂ€del entdeckt worden ist, wurden nur unzureichend dokumentiert. Charles Dawson berichtete, ihm sei 1908 bei einem Besuch der Piltdown-Kiesgrube von einem Arbeiter ein erstes Fragment eines menschlichen SchĂ€dels ĂŒbergeben worden. Er habe daher in den folgenden Jahren die Kiesgrube wiederholt aufgesucht und mehrere weitere SchĂ€delfragmente entdeckt. Diese Funde ĂŒbergab er jeweils Arthur Smith Woodward, dem Kustos der geologischen Abteilung des British Museum. Woodward war an den FundstĂŒcken sehr interessiert und begleitete Dawson mehrfach zur Fundstelle, wo sie gemeinsam zwischen Juni und September 1912 weitere Teile des SchĂ€dels und eine HĂ€lfte eines Unterkieferknochens fanden, bei dem der Gelenkansatz fehlte. Zeitweise beteiligte sich auch Pierre Teilhard de Chardin an den Grabungen in der Kiesgrube.

Am 18. Dezember 1912 gaben Arthur Smith Woodward und Charles Dawson wĂ€hrend eines Treffens der Geological Society of London bekannt, die SchĂ€delfragmente seien ein epochemachender Fund. Die von Woodward anhand der gefundenen Fragmente angefertigte Rekonstruktion Ă€hnelte weitgehend dem SchĂ€del eines modernen Menschen, mit Ausnahme des Occiput, einer Region am Übergang des SchĂ€dels zur WirbelsĂ€ule, sowie der GrĂ¶ĂŸe des Gehirns, die nur ungefĂ€hr zwei Drittel eines modernen Menschen betrage, und der nur annĂ€hernd menschenĂ€hnlichen ZĂ€hne und des Kieferknochens, der sich nicht von dem eines heutigen jungen Schimpansen unterscheide. GestĂŒtzt auf die hohe wissenschaftliche AutoritĂ€t des British Museum interpretierte Woodward die Funde von Piltdown als ein Missing Link zwischen Menschenaffe und Mensch. Die Gelehrten des Natural History Museum in London schrieben – trotz anfĂ€nglicher Zweifel – dem Fund ein Alter zwischen 200.000 und 500.000 Jahren zu. Damit wĂ€re er wesentlich Ă€lter gewesen als der Neandertaler. Die Bekanntgabe der Entdeckung fand sofort ein großes Interesse sowohl in der Fachwelt als auch in der britischen Bevölkerung: Die Tageszeitung Manchester Guardian hatte bereits Anfang Dezember 1912 ĂŒber den Fund berichtet, mit der Folge, dass das Treffen der Geological Society of London so gut besucht war wie keines zuvor. Die Meldung des Piltdown-Fundes ging als Sensation um die ganze Welt. Über 500 wissenschaftliche und publizistische Veröffentlichungen beschĂ€ftigten sich mit dem Eoanthropus dawsoni,[1] darunter der Überblick The earliest Englishman von Arthur Smith Woodward, posthum herausgegeben von Arthur Keith.[2]

Vor allem fĂŒr die britischen und einige US-amerikanischen PalĂ€oanthropologen stellte der Fund eine BestĂ€tigung ihrer theoretischen Überlegungen dar, dass die Entwicklung eines großen Gehirns Voraussetzung fĂŒr die Menschwerdung gewesen sei und das GrĂ¶ĂŸerwerden des Gehirns der Ausbildung anderer Merkmale des modernen Menschen (terrestrische Lebensweise, aufrechter Gang, Werkzeuggebrauch, Entwicklung von Sprache und Kultur) vorausgegangen sei. Daher blieb die frĂŒh einsetzende Kritik an Woodwards Rekonstruktion der Piltdown-Fragmente weitgehend unbeachtet. Am Royal College of Surgeons wurden beispielsweise Kopien der Fragmente fĂŒr eine Rekonstruktion verwendet, die hinsichtlich der GrĂ¶ĂŸe des Gehirns und anderer Eigenschaften dem modernen Menschen wesentlich stĂ€rker Ă€hnelte als jene von Woodward. Das Ansehen, das Woodward unter seinen Fachkollegen genoss, verhinderte jedoch letztlich jede offene Kritik an seiner Rekonstruktion.

1915 behauptete Dawson, Fragmente eines zweiten SchĂ€dels an einer Stelle gefunden zu haben, die etwa zwei Meilen vom Ort der ursprĂŒnglichen Funde entfernt lag. Nach Dawsons Tod im folgenden Jahr konnte die in Frage kommende Stelle (Piltdown II) nicht mehr exakt identifiziert werden, zudem sind die Funde schlecht dokumentiert. Selbst Woodward scheint den zweiten Fundort nicht besucht zu haben.

Gedenken an die Entdeckung

Gedenkstein am Fundort

Am 23. Juli 1938 enthĂŒllte Sir Arthur Keith in der NĂ€he von Barkham Manor ein Denkmal, um die Stelle zu kennzeichnen, wo der Piltdown-Mensch von Charles Dawson entdeckt wurde. Keith beendete seine Ansprache mit den Worten:[3]

„So lange wie ein Mensch an seiner seit langem vergangenen Geschichte interessiert ist, an den UnbestĂ€ndigkeiten, die unsere frĂŒhen Vorfahren durchmachten und an den wechselnden Ereignissen, die sie ereilten, so lange ist der Name von Charles Dawson unseres Gedenkens sicher. Wir tun gut daran, seinen Namen mit dieser malerischen Ecke von Sussex zu verbinden – dem Schauplatz seiner Entdeckung. Ich habe nun die Ehre, diesen Monolithen zu enthĂŒllen, der seinem Andenken gewidmet ist.“

Die (ĂŒbersetzte) Widmung auf dem Gedenkstein lautet:

„Hier im alten Flusskies fand Mr. Charles Dawson, FSA, 1912–1913 den fossilen SchĂ€del des Piltdown-Menschen. Die Entdeckung wurde von Herrn Charles Dawson und Sir Arthur Smith Woodward im Quarterly Journal of the Geological Society 1913–15 beschrieben.“

Der nahe gelegene Pub wurde zu Ehren des Fundes in „The Piltdown Man“ umbenannt.

Entlarvung der FĂ€lschung

Die EnthĂŒllung der Piltdown-FĂ€lschung am 21. November 1953 durch Angestellte des British Museum und anderer Institutionen wurde in vielen akademischen Kreisen mit Erleichterung aufgenommen. Der Piltdown-Mensch war zuvor bereits als Abweichung betrachtet worden, die vollstĂ€ndig im Widerspruch zur wesentlichen Hauptrichtung menschlicher Evolution stand, wie sie zwischenzeitlich an anderen Orten entdeckte fossile Hominiden zeigten. Die Anfang der 1950er Jahre entwickelte Methode, den Fluoridgehalt der Fossilien zu messen, ergab fĂŒr die Piltdown-Funde ein unterschiedliches, in jedem Fall aber weit geringeres Alter als die ursprĂŒnglich geschĂ€tzte Datierung ins mittlere PleistozĂ€n. Eine anschließende Altersbestimmung durch die Radiokohlenstoffdatierung konnte 1959 nachweisen, dass sowohl SchĂ€del als auch Unterkiefer nur wenige hundert Jahre alt waren. Sie zeigte damit, dass der Piltdown-Mensch eine zusammengesetzte FĂ€lschung ist.

Die Knochenfunde bestehen aus einem mittelalterlichen MenschenschĂ€del, dem 500 Jahre alten Unterkiefer eines Orang-Utans und den fossilen ZĂ€hnen eines Schimpansen. Das Aussehen von hohem Alter wurde erzeugt, indem man die Knochen mit einer Eisenlösung und Kaliumdichromat einfĂ€rbte. Schwierigkeiten machte dem FĂ€lscher der Bereich, an dem der Kiefer an den SchĂ€del anschließt, da jener sich bei Affe und Mensch in der Form deutlich unterscheidet. Dieses Problem löste er, indem er die verrĂ€terischen Enden des Kiefers abbrach. Die ZĂ€hne im Kiefer wurden passend gefeilt, und es war dieses Feilen, das zu Zweifeln an der GlaubwĂŒrdigkeit des gesamten StĂŒcks fĂŒhrte: Man bemerkte, dass die Spitze eines der BackenzĂ€hne im Vergleich mit den anderen ZĂ€hnen in einem stark unterschiedlichen Winkel abgeschrĂ€gt war. Mikroskopische Untersuchungen zeigten Schleifspuren an den ZĂ€hnen, und man folgerte daraus, dass die ZĂ€hne bearbeitet worden waren, um ihre Form zu verĂ€ndern, da AffenzĂ€hne eine andere Form als menschliche ZĂ€hne haben.

Der vielleicht unglaublichste Fund war ein „Artefakt“ in der NĂ€he der Knochen, von dem die Wissenschaftler glaubten, es sei ein Werkzeug oder Teil eines Skeletts. Dieser versteinerte Oberschenkelknochen eines Elefanten wies Bearbeitungsspuren von Menschenhand auf, doch konnte ihm kein sinnvoller Verwendungszweck zugeschrieben werden. Seine Form erinnerte 1914 einige der untersuchenden Wissenschaftler noch am ehesten an einen Cricket-SchlĂ€ger, aber diese Erkenntnis zog damals keine weiteren Konsequenzen nach sich. Vermutlich wollte der Urheber der FĂ€lschung damit auf sein Werk aufmerksam machen, doch die Forscher um Woodward sahen sich mit jedem neuen Fund nur in ihren Theorien bestĂ€tigt.

Der Grad der technischen Kompetenz der Piltdown-FĂ€lschung bleibt weiterhin ein Diskussionsthema, jedoch liegt das besondere Wesen der FĂ€lschung darin, dass sie den damaligen Experten genau das anbot, was sie suchten: den ĂŒberzeugenden Beweis, dass die menschliche Evolution vom Gehirn ausging – und in Europa stattgefunden hatte. Es wurde auch vermutet, dass Nationalismus und Rassismus ebenso eine Rolle bei der Akzeptanz des Fossils als Original spielten, da bereits zuvor die Forderung aufkam, Großbritannien brĂ€uchte einen „Ersten Briten“, um ihn gegen die fossilen Funde von Hominiden zu stellen, die in anderen Teilen der Welt, besonders Frankreich und Deutschland, gefunden worden waren.

Mögliche FÀlscher

Die IdentitĂ€t des Piltdown-FĂ€lschers bleibt ebenso unbekannt wie seine Motive. Viele Autoren vermuten, dass diese wohl berĂŒhmteste BetrugsaffĂ€re der Naturforschung ein Streich war, der außer Kontrolle geriet. Verdachtsmomente konnten fĂŒr alle an dem Fund beteiligten Forscher nachgewiesen werden. So wurden Dawson, Woodward, Teilhard de Chardin, die Anatomen Arthur Keith und Grafton Elliot Smith ebenso beschuldigt wie Arthur Conan Doyle, der damals 15 km von der Fundstelle entfernt wohnte. Ihm wurde ein Rachemotiv unterstellt, weil die etablierte Wissenschaft seine Forschungen zu Geistwesen heftig angegriffen hatte.

So gut wie jeder, der jemals mit dem Fund in BerĂŒhrung kam, wurde irgendwann der Tat verdĂ€chtigt. So hat 1978 der Londoner PalĂ€ontologe Brian Gardiner einen weiteren möglichen TĂ€ter ins Rennen gebracht.[4] Er hĂ€lt Martin Alster Campbell Hinton fĂŒr den Urheber der Posse. Hinton hatte zur Zeit des Fundes als freier Mitarbeiter und bis 1945 als Kurator fĂŒr Zoologie im Natural History Museum in London gearbeitet und war 1961 verstorben. Er hinterließ einen Schrankkoffer im Lager des Museums, der 1978 gefunden wurde. Der Koffer enthielt Tierknochen und ZĂ€hne, die in einer Art und Weise gefeilt und gefĂ€rbt waren, die den Piltdown-Funden Ă€hnelten. Kurz vor seinem Tod hatte Hinton zudem einem Kollegen geschrieben, wie sehnsĂŒchtig er als junger Student davon getrĂ€umt habe, in den HĂŒgeln von Sussex den von Charles Darwin propagierten missing link zwischen Mensch und Affe zu finden. Vor allem bei „charakterlich ungefertigten Mitgliedern“ der PalĂ€ontologengemeinde, hatte er geschrieben, könne „die Versuchung, die Entdeckung eines Affenmenschen zu erfinden“, schlicht „unwiderstehlich“ gewesen sein.[5] Unwidersprochen ist aber auch dieser Verdacht nicht geblieben.[6]

Andere Autoren halten Charles Dawson fĂŒr den wahrscheinlichsten Urheber der FĂ€lschung, da er als einziger bei allen Funden in Piltdown I anwesend war, er allein die Fundstelle Piltdown II kannte und seit seinem Tod 1916 keine weiteren „Funde“ mehr aufgetaucht sind.[7] Auch hat er der Wissenschaft nachweislich eine ganze Reihe von „archĂ€ologischen Funden“ prĂ€sentiert, die sich spĂ€ter als gefĂ€lscht herausstellten, unter anderem römische Ziegelstempel und eine Figurine als angeblich frĂŒhesten Beleg fĂŒr Gusseisentechnik in Europa.[8]

Rezeption durch die Popkultur

Bereits die 1917 entstandene frĂŒhe Kurzgeschichte Dagon von H. P. Lovecraft verweist auf den Piltdown-Menschen. Auch in der spĂ€teren Kurzgeschichte „Die Ratten im GemĂ€uer“ erwĂ€hnt Lovecraft den Piltdown-Menschen.

Mike Oldfield fĂŒhrt auf seinem Album Tubular Bells von 1973 den „Piltdown man“ als eines der Instrumente an, die er spielt. Dies verweist auf einen Teil des Albums, das zweite StĂŒck, der durch die frĂŒhen Hominiden inspiriert und mit einer rauen Stimme gesungen wurde. In der Neubearbeitung des Albums von 2003 heißt dieser Teil „Caveman“.

In „Der Psychiater“, einer Episode der Fawlty Towers von 1979, wird ein Besucher aus der Unterschicht als „Piltdown-Weichei“ bezeichnet.

Im MĂ€rz 1994 fĂŒhrte Apple Computer den Power Macintosh 6100 ein, der den Codenamen „Piltdown Man“ trug. Etwas spĂ€ter im selben Jahr wurde das Macintosh-Computerspiel Marathon herausgebracht, in dem ein Computerterminal mit dem Wort „piltdown“ in der Kopfzeile vorkam. Dies sollte vermutlich darauf hindeuten, dass die Mitteilung des Terminals nicht vollstĂ€ndig wahr ist und der vermutete Sender nicht existiert.

Siehe auch

Literatur

Weblinks

 Commons: Piltdown Man â€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Gerell M. Drawhorn: Piltdown: Evidence of Smith-Woodward's Complicity. Paper der American Association of Physical Anthropologists, 1. April 1994.
  • Charles Blinderman/David Joyce: The Piltdown Plot. Auf: www.clarku.edu (Umfassende Quellen- und Literatursammlung mit Volltexten und Kommentaren, darunter die FĂ€lschungsnachweise von 1953 und 1955).
  • Natural History Museum, London: Piltdown man. (interaktive Aufbereitung des Falles)

Einzelnachweise

  1. ↑ Vgl. etwa die ursprĂŒnglichen Berichte ĂŒber die Funde, die sekundĂ€re Berichterstattung und die Überblickswerke, alle auf der Homepage der Clark University zusammengestellt von Charles Blinderman und David Joyce.
  2. ↑ Arthur Smith Woodward: The earliest Englishman. Watts, London 1948 (Volltext).
  3. ↑ The Piltdown Man Discovery. Unveiling of a Monolith Memorial. In: Nature 142, 30. Juli 1938, S. 196f. (PDF, 245 KB; doi:10.1038/142196a0).
  4. ↑ Brian Gardiner/Andy Current: The Piltdown Hoax: Who done it?. Linnean Society of London 1996. Vgl. Henry Gee: Box of bones ‚clinches‘ identity of Piltdown palaeontology hoaxer. In: Nature 381, 23. Mai 1996, S. 261f. (PDF, 260 KB; doi:10.1038/381261a0).
  5. ↑ Posse im PleistozĂ€n. In: Der Spiegel, Nr. 23, 1996, S. 198 (englische Übersetzung). Vgl. Roger Highfield: The charming eccentric with a passion for pranks. Old canvas trunk holds identity of Piltdown hoaxer. In: UK News Electronic Telegraph, 23. Mai 1996. Wörtlich lautet das Zitat: „The temptation to invent such a discovery of an ape-like man in a Wealden gravel might well have proved irresistible to some unbalanced member of old Ben Harrison’s circle.“
  6. ↑ „Martin Hinton, whom Gardiner now believes was the perpetrator, is just another to be added to this list. The evidence presented may show that he was involved, probably with others, but in no way is it proved.“ Edward T. Hall: Riddle of the tenth man. In: Nature 381, 27. Juni 1996, S. 728 (PDF, 260 KB; doi:10.1038/381728a0).
  7. ↑ Mike Pitts: Piltdown – Time To Stop The Slurs. In: British Archaeology 74, Januar 2004.
  8. ↑ Norman Hammon: Piltdown Founder the Faker? In: London Times, 31. Dezember 1996.
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