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Die Pirouette (von französisch „pirouetter“ sich im Kreis drehen oder schnell seinen Standpunkt ändern) ist ein Begriff aus der Welt des Tanzes − Ballett, Eiskunstlauf, Rollschuhlauf − und bezeichnet eine zentrierte einfache oder mehrfache Drehung um die eigene Körperachse, meist auf einem Bein. Dabei können verschiedenste Haltungen eingenommen werden, im Eiskunstlauf beispielsweise als Waage-, Sitz-, Himmels- oder Biellmann-Pirouette.
Inhaltsverzeichnis |
Im Ballett wird zwischen verschiedenen Ausführungsarten einer Pirouette differenziert:
Während der Drehung können verschiedene Haltungen oder Posen eingenommen werden, zum Beispiel Arabesque oder Attitude (siehe Ballett-Glossar). Die häufigste Pose ist das Rétiré: Der Spielbeinfuß wird am Standbeinknie angelegt.
Im Pferdesport bezeichnet Pirouette eine Wendung des Pferdes um die Hinterhand, d. h. um das innere Hinterbein, siehe auch Pirouette (Reitkunst).
Außerdem bezeichnet sie eine Kunstflugfigur, bei der das Flugzeug sich um die Längsachse drehend zu einem senkrechten Aufwärtsflug gesteuert wird. Hier wird sie auch Schraube oder senkrechte Rolle genannt.