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Platy (Imathia)

Stadtgemeinde Platy (Imathias)
(1994–2010)

Δήμος Πλατέος (Πλατύ Ημαθίας)
Platy (Imathia) (Griechenland)
Bluedot.svg
Basisdaten
Staat: Griechenland
Verwaltungsregion: Zentralmakedonien
Präfektur: Imathia
Geographische Koordinaten: 40° 40′ N, 22° 31′ O40.661111111122.5111111111Koordinaten: 40° 40′ N, 22° 31′ O
Höhe ü. d. M.: 10 m
Durchschnitt
Fläche: f4171,421
Einwohner: 10.504 (2001)
Bevölkerungsdichte: 57,91
Sitz: Platy
LAU-1-Code-Nr.: 531200
Gemeindegliederung: 8 Gemeindebezirke
Lage in der ehem. Präfektur Imathia
Bild:Dimos Plateos.png
f9f10

Platy (griechisch Πλατύ (n. sg.); [plɑˈti], alternative Transkription: Plati) ist eine nordgriechische Kleinstadt. Bis 2010 bildete sie mit einigen umliegenden Dörfern die Stadtgemeinde Platy (Dimos Plateos Δήμος Πλατέος) am südöstlichen Rand der Präfektur Imathia als deren einziger Küstenort. Die Einwohnerzahl der gesamten Gemeinde betrug 10.504, die des Hauptortes 2.299 (Volkszählung 2001). Zur Abgrenzung gegenüber gleichnamigen Gemeinden und Ortschaften in anderen Regionen Griechenlands wird die Gemeinde bzw. Ortschaft auch als Platy Imathias (Πλατύ Ημαθίας; Platy der Präfektur Imathia) bezeichnet. Mit der griechischen Verwaltungsreform 2010 wurde Platy nach Alexandria eingemeindet und bildet hier seither einen von vier Gemeindebezirken.

Der Gemeindebezirk Platy wird im Norden durch den Flusslauf des Loudias und im Süden durch den Flusslauf des Aliakmonas begrenzt. Die östliche Gemeindebegrenzung bildet der Thermaische Golf. Das Gemeindegebiet liegt vollständig in der südzentralmakedonischen Tiefebene, die durch Schwemmland der Flüsse Aliakmonas, Axios, Loudias und Gallikos gebildet wurde und sehr eben ist.

Wie viele Siedlungen der griechischen Region Makedonien ist auch Platy eine Neugründung aus dem Jahr 1924 durch Flüchtlinge der Kleinasiatischen Katastrophe. Die ursprünglichen Siedler stammen aus Farassa in Kappadokien (heute Fere), die sich an einer für den Schienenverkehr wichtigen Stelle niederließen. Die Ernennung zur Landgemeinde (kinotita) erfolgte 1932, 1994 die Erhebung zur Stadtgemeinde (dimos). In der zentralmakedonischen Tiefebene gelegen, ist die Wirtschaft ausgesprochen landwirtschaftlich geprägt, Hauptanbauprodukte sind Zucker und Baumwolle. Vorhandene Industrie zog sich während der Wirtschaftskrise 1999–2002 zurück, nur eine staatlich betriebene Zuckerfabrik blieb.

Platy hat eine hervorgehobene Bedeutung im griechischen Eisenbahnnetz: In Platy zweigt von der Hauptstrecke Thessaloniki-Larisa-Athen die Zweigstrecke nach Veria, Edessa (Griechenland), Amyndeo, Ptolemaida, Kozani und Florina ab. Die Hauptstrecke Thessaloniki-Athen ist elektrifiziert und zweigleisig ausgebaut, die Nebenstrecke nach Veria, Edessa und Florina ist nicht elektrifiziert und eingleisig. Menschen und Waren entlang der Zweigstrecke nach Westmakedonien mit dem Ziel Athen müssen in Platy auf Züge der Strecke Thessaloniki-Athen umsteigen.

Quellen

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