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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Oberpfalz | |
| Landkreis: | Neustadt an der Waldnaab | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Pleystein | |
| Höhe: | 548 m ü. NN | |
| Fläche: | 36,1 km² | |
| Einwohner: |
2.593 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 92714 | |
| Vorwahl: | 09654 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NEW | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 3 74 147 | |
| Stadtgliederung: | 29 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Neuenhammer Straße 1 92714 Pleystein | |
| Bürgermeister: | Johann Walbrunn (CSU) | |
| Lage der Stadt Pleystein im Landkreis Neustadt an der Waldnaab | ||
Pleystein ist eine Stadt im Oberpfälzer Landkreis Neustadt an der Waldnaab in Bayern und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Pleystein.
Inhaltsverzeichnis |
Die politische Gemeinde Pleystein hat 29 amtlich benannte Ortsteile[2]:
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Urkundlich wurde die Siedlung zuerst 1242 erwähnt, jedoch stand zu dieser Zeit bereits die Burg auf dem Quarzfelsen inmitten der Siedlung. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ging Pleystein an die Landgrafen von Leuchtenberg über. Auf ihre Fürsprache hin verlieh Kaiser Ludwig Pleystein 1331 die Nürnberger Stadtrechte. 1395 wurde die Pfarrei St. Sigismund gegründet. 1400 wurde die Stadt von den pfälzischen Truppen eingenommen[3] und während der Hussiteneinfälle dreimal zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg fielen 1634 die Truppen des Kroaten-Obersten Marco Corpes in die Stadt ein, plünderten sie und verbrannten 48 Häuser, auch das Rathaus und das Amtshaus. Im Herbst desselben Jahres brach die Pest aus.
Das 19. Jahrhundert brachte eine Serie von Großbränden. 1842 verbrannten 8 Häuser mit Nebengebäuden und dem Brand von 1848 fielen 55 Häuser zum Opfer. 11 Häuser und 12 Nebengebäude wurden 1899 eingeäschert. Die größte Brandkatastrophe traf die Stadt am 10. Juli 1901. Das Feuer, das in der damaligen Grabenmühle ausbrach, vernichtete 72 Haupt- und 78 Nebengebäude, auch die beiden Kirchen.
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Bevölkerungszahl durch den Zuzug von Flüchtlingen. Heute zählt Pleystein mit den eingemeindeten Ortsteilen etwa 2.700 Einwohner. Seit 1957 ist Pleystein staatlich anerkannter Erholungsort. 1972 wurden im Rahmen der Gebietsreform in Bayern die Gemeinden Lohma und Miesbrunn sowie Teile der aufgelösten Gemeinden Bernrieth und Burkhardsrieth eingemeindet. Seit 1978 ist Pleystein Sitz der Verwaltungsgemeinschaft. 1979 wurde es als Kleinzentrum ausgewiesen.
Blasonierung: In Schwarz über grünem Dreiberg ein rot gekrönter und rot bewehrter goldener Löwe, in der Mitte überdeckt mit einem schmalen Balken, der zweireihig mit silbernen und blauen Rauten belegt ist.
Das Wappen ist seit 1556 bekannt.
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