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Als Pluton (nach Pluton, dem Gott der Totenwelt in der griechischen Mythologie) bezeichnet man in der Geologie einen innerhalb der Erdkruste auskristallisierten Intrusivkörper aus magmatischem Gestein.
Plutone entstehen, wenn schmelzflüssige Magmen aus tieferen Schichten der Erdkruste oder des Erdmantels in bereits verfestigte, höher gelegene Schichten eindringen und dort langsam erstarren. Plutone haben eine erhebliche Größe (bis zu mehrere 100 km Durchmesser) und weisen dabei keine spezielle Gestalt auf. Der Prozess findet etwa 5–10 km unter der Erdoberfläche unter erhöhtem Druck statt. Die entstehenden Gesteine werden Intrusivgesteine, Tiefengesteine oder Plutonite genannt.
Plutone sind Erscheinungsformen des Kryptovulkanismus: Sie sind der Beobachtung in der Regel erst zugänglich, nachdem zum Beispiel das umgebende, viel weichere, Sedimentgestein infolge von Erosion abgetragen worden ist, und ragen dann oft imposant aus der Landschaft empor (sogenannte „Tiefengesteinsmassive“). Bekannte Sehenswürdigkeiten sind der Zuckerhut in Rio de Janeiro (Brasilien) oder der Devils Tower im Devils Tower National Monument in Wyoming (USA).
Plutone werden je nach Art, Größe und Ausdehnung wie folgt bezeichnet:
Im Dachbereich von Plutonen und im Übergängsbereich zu eventuell vorhandenen Vulkanen an der Erdoberfläche finden sich zahlreiche kleinere Intrusionen, wie:
Nach ihrer Stellung im magmatektonischen Zyklus unterscheidet man Prä-, Syn-, Spät- und Posttektonische Plutone.
Plutone sind weltweit verbreitet. Beispiele für Plutone sind etwa: