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Polartag

Der Polartag ist in den Polargebieten ein Zeitraum um die Sonnenwenden, in der nördlichen Polarregion um die Sommersonnenwende im Juni. Während mindestens eines Tages sinkt die Mitternachtssonne nicht unter den Horizont. Es ist also den ganzen Tag hell, abgesehen von einer kleinen Mitternachtsdämmerung in den Randzonen der Polargebiete.

Polartag nahe Skibotn
Polartag nahe Jamburg

Am geographischen Nordpol und Südpol dauert der Polartag ein halbes Jahr, an den Polarkreisen ist es genau ein Tag, an dem die Sonne nicht untergeht. Wegen der astronomischen Refraktion ist er in der Praxis auch noch knapp außerhalb der Polargebiete zu erleben.

An den Polen kreist die Sonne während 24 Stunden auf gleichbleibender Höhe, am Tag des Sommeranfangs zum Beispiel ca. 23,5° über dem Horizont. Während der folgenden drei Monate bewegt sie sich in einer Schraubenlinie langsam zum Horizont. Die Sonne geht jeweils einmal im Jahr auf und unter, nämlich dann, wenn ihre scheinbare Bahn die Äquatorebene der Erde schneidet, also zur Zeit der Tagundnachtgleichen. In dieser Übergangszeit ist die Sonne (während des Auf- und Untergangs) nur teilweise zu sehen, während sie am Horizont entlang wandert. Wenn sie nur wenig unter dem Horizont steht, ist Dämmerung, diese dauert mehrere Wochen.

Siehe auch: Polarnacht, Weiße Nächte

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