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Kurze Einleitung
Das 20. Jahrhundert wird auch als das „kurze Jahrhundert“ (1914–1989) bezeichnet. Darin war der Erste Weltkrieg die „Urkatastrophe“ der 113 Kriege. Es gab 22 Friedensschlüsse, drei Kapitulationen, 11 Waffenstillstandsabkommen, fünf Abkommen zur Verhinderung von Kriegen. Einige Monarchien wurden aufgelöst und neue Staaten entstanden. Nach den Goldenen Zwanziger hatte die Weltwirtschaftskrise eine große Arbeitslosigkeit und Armut zur Folge. Wegen der Schwäche des Völkerbundes entstanden Totalitäre Ideologien, worauf der Zweite Weltkrieg, Holocaust und große Vertreibungen folgten. Die Atombombenabwürfe hatten eine verheerende Wirkung. Die Interessengegensätze der Supermächte erzeugten den Kalten Krieg durch den sog. Eisernen Vorhang zwischen Ost- und Westeuropa. Die großen Kriegsfolgen bewirkten europäische Einigungsbewegungen und dadurch die Montanunion. Der Europarat, ein EGMR, die NATO und die EWG wurden bis zur EU verwirklicht. Erst die Montagsdemonstrationen 1989–90 konnten endgültig die Öffnung nach Osteuropa bewirken. Die Arbeits-Verdichtung der Automatisierung durch Elektronik und Computer veränderten die Arbeitswelt, sowie die schnelle Information die Massenmedien.
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Siehe auch:
- Kategorie: 20. Jahrhundert
- Bücher: 20. Jahrhundert.
Aktuelles Thema
Weltwirtschaftskrise
Als Weltwirtschaftskrise bezeichnet man den 1929 einsetzenden schweren volkswirtschaftlichen Einbruch in allen Industrienationen, der sich unter anderem in Unternehmenszusammenbrüchen, massiver Arbeitslosigkeit und Deflation äußerte. Die Gleichzeitigkeit der Krisenerscheinungen wurde gefördert durch die gewachsene Verzahnung der Einzelwirtschaften und Finanzströme (Kapitalmobilität). Die Weltwirtschaftskrise beendete die so genannten „Goldenen zwanziger Jahre“.
Aufgrund der Überproduktion von Konsumgütern und landwirtschaftlichen Produkten, übertraf das Angebot die Nachfrage, was zu einem Produktionsstillstand in einigen Unternehmen führte. Eine Depression war die Folge.
 Viele Unternehmen meldeten Konkurs an und entließen ihre Arbeiter.
Die sog. „Zwanziger Jahren“ wurden in Europa hauptsächlich über kurzfristige Kredite in Milliardenhöhe finanziert. Diese forderten die USA beim Einbruch der dortigen Volkswirtschaft zurück, da die Banken zahlungsunfähig waren.
Viele Bürger hatten sich zur Zeit des Aufschwungs mit Aktien an der guten wirtschaftlichen Lage beteiligen wollen. Der Verkauf von über 16 Millionen Aktien am 24. Oktober 1929, dem Schwarzen Donnerstag, ließ den amerikanischen Aktienmarkt zusammenbrechen. Dies führte zu einer Umkehr der Finanzströme. Gelder, die in den Jahren davor in andere Volkswirtschaften investiert worden waren, wurden überstürzt abgezogen. In vielen europäischen Staaten und in anderen Staaten der Welt löste dieser Kreditabzug schwerste wirtschaftliche Krisenerscheinungen aus. In der Kette der Ereignisse kam es unter anderem zu Massenarbeitslosigkeit und einem massiven Rückgang des Welthandels durch protektionistische Maßnahmen.
In den einzelnen Staaten wurde unterschiedlich auf die Herausforderung …
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