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Die Schweiz (französisch Suisse, italienisch Svizzera, rĂ€toromanisch Svizra, lateinisch Helvetia), amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft, ist ein Binnenstaat und Alpenland in Mitteleuropa. Sie grenzt an Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Italien und Frankreich. Die Schweiz hat laut Bundesverfassung keine Hauptstadt; der Sitz der Bundesbehörden (Regierung und Parlament) ist die Bundesstadt Bern (siehe Hauptstadtfrage der Schweiz). Bei 7,8 Millionen Einwohnern auf einer FlĂ€che von 41'285 Quadratkilometern, nur wenig kleiner als die Niederlande, gehört die Schweiz zu den am dichtest besiedelten LĂ€ndern Europas. Die vier offiziellen Amtssprachen sind Deutsch, Französisch, Italienisch und RĂ€toromanisch. Bei der VolkszĂ€hlung im Jahr 2000 gab 63,7 Prozent der Bevölkerung Deutsch als Hauptsprache an, 20,4 Prozent Französisch, 6,5 Prozent Italienisch und 0,5 Prozent RĂ€toromanisch. Um keine der vier Amtssprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen der Schweiz «CH», fĂŒr Confoederatio Helvetica, die lateinische Bezeichnung fĂŒr Schweizerische Eidgenossenschaft. Der Name Schweiz stammt vom GrĂŒndungskanton Schwyz und wurde spĂ€ter auf die gesamte Eidgenossenschaft ausgedehnt.

Die Eidgenossenschaft existiert als loser Staatenbund seit dem 13. Jahrhundert. Dem Nationalmythos zufolge wurde sie Anfang August 1291 auf der RĂŒtliwiese zur GrĂŒndung beschworen. Die Schweiz in ihrer heutigen Form als föderalistischer Bundesstaat wurde mit der Bundesverfassung von 1848 geschaffen. Sie gliedert sich in 26 Kantone (Gliedstaaten), wobei der Kanton Jura erst 1979 gebildet wurde. Die aussenpolitische NeutralitĂ€t der Schweiz ist seit dem Wiener Kongress 1815 völkerrechtlich anerkannt.

Mit einem Bruttoinlandsprodukt von 58'000 Schweizer Franken (circa 38'000 Euro) pro Einwohner und Jahr ist die Schweiz eines der wirtschaftsstĂ€rksten LĂ€nder der Welt. Drei Viertel der ErwerbstĂ€tigen sind im Dienstleistungssektor tĂ€tig. Die StĂ€dte ZĂŒrich und Genf nehmen auf der Rangliste der StĂ€dte mit der höchsten LebensqualitĂ€t weltweit den zweiten und dritten Platz ein.

Geschichte

Bundesbrief

Artikel des Monats

DJ BoBo (2008)

DJ BoBo (* 5. Januar 1968 als Peter René Baumann in Kölliken, Kanton Aargau) ist ein Schweizer Popmusiker, SÀnger, TÀnzer, Komponist und Musikproduzent.

Aus der sogenannten Eurodance-Zeit zwischen 1992 und 1995 ist DJ BoBo einer der wenigen KĂŒnstler, der bis heute erfolgreich in regelmĂ€ssigen AbstĂ€nden Alben veröffentlicht. Er wird deswegen von Fans auch «King of Dance» genannt, obwohl er in letzter Zeit auch mehr Elemente aus dem Pop- und Rockbereich in seine Songs einfliessen lĂ€sst. Bekannt wurde DJ BoBo mit einer Mischung aus Pop und Dancefloor. Mit weltweit ĂŒber 14 Millionen verkauften Alben gehört DJ BoBo neben Yello zu den erfolgreichsten Schweizer Musikern. Er verbuchte 31 Chartbreaker und wurde zehnmal mit dem World Music Award als «The Worlds Best Selling Swiss Recording Artist» ausgezeichnet. Mit dem Titel Vampires Are Alive vertrat DJ BoBo 2007 die Schweiz am Eurovision Song Contest.

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