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| ćŒçç PrĂ€fektur Saitama | |
|---|---|
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| Basisdaten | |
| Verwaltungssitz: | Saitama |
| Region: | KantĆ |
| Insel: | Honshƫ |
| FlĂ€che: | 3.797,25 kmÂČ |
| Wasseranteil: | 0,5 % |
| Einwohner: | 7.206.786 (1. Dezember 2011) |
| Bevölkerungsdichte: | 1.898 Einw. pro kmÂČ |
| Landkreise: | 9 |
| Gemeinden: | 70 |
| ISO 3166-2: | JP-11 |
| Gouverneur: | Kiyoshi Ueda |
| Website: | www.pref.saitama.lg.jp |
| Symbole | |
| PrÀfekturflagge: | |
| PrÀfekturbaum: | Japanische Zelkove |
| PrÀfekturblume: | Siebolds Primel |
| PrĂ€fekturvogel: | TĂŒrkentaube |
| PrÀfekturfisch: | Pungitius sp. |
| PrĂ€fekturlied: | Saitama-kenminka (âLied der BĂŒrger von Saitamaâ) |
| Schmetterling: | Neozephyrus japonicus |
| Maskottchen: | Kobaton |
| Tag der BĂŒrger: | 14. November |
Die PrĂ€fektur Saitama (jap. ćŒçç, Saitama-ken) ist eine der PrĂ€fekturen Japans. Sie liegt in der Region KantĆ im GroĂraum Tokio. Ihr Verwaltungssitz ist die Stadt Saitama.
Die PrĂ€fektur Saitama schlieĂt nördlich an die PrĂ€fektur Tokio an, und vor allem die Stadt Saitama und der Osten der PrĂ€fektur sind eine beddotaun (ăăăăżăŠăł, bed town in japanischem Englisch), eine groĂe Schlafstadt fĂŒr Tokio. GröĂter Bahnhof mit 310.400 Passagieren pro Tag ist Ćmiya. Kawaguchi und Kawagoe passieren mehr als 75.000 pro Tag, weitere zehn Stationen mehr als 50.000. Wichtige Verbindungen nach Tokio sind die Keihin-TĆhoku-, die SaikyĆ-, die Utsunomiya-, die TĆjĆ-Haupt- und die Saitama-KĆsoku-Linie.
Inhaltsverzeichnis |
Umgeben von den sieben NachbarprĂ€fekturen Tokio, Chiba, Ibaraki, Tochigi, Gunma, Nagano und Yamanashi ist Saitama eine InlandsprĂ€fektur ohne KĂŒste im Mittelwesten der KantĆ-Ebene. Ganz Saitama liegt vom Zentrum der Stadt Tokio aus in einem Radius von 100 Kilometern. Saitama erstreckt sich 103 Kilometer in Ost-West- und 52 in Nord-SĂŒd-Richtung. Sie nimmt eine FlĂ€che von 3.797,25 Quadratkilometern ein (etwa 1% von Japan) und ist damit die 39gröĂte aller 47 PrĂ€fekturen des Landes. Saitamas Landschaft bietet hohe Berge im Westen, die nach und nach Richtung Osten zur Ebene abflachen. 32,5% der FlĂ€che ist bewaldet, 23,1% sind Agrikultur, 18,3% Bebauung, 8,5% StraĂen, 5,0% Wasser und Wasserwege und 12,7% anderweitig genutzt. 2001 hatte Saitama 75 Tage klaren Sonnenschein (im Schnitt jeder fĂŒnfte Tag) und damit mehr als jede andere PrĂ€fektur in Japan (Chiba hat die zweitmeisten mit 69 Tagen, Okinawa liegt an letzter Stelle mit nur sieben).
Saitama war ursprĂŒnglich (zusammen mit Teilen Tokios und anderen Gebieten) Teil der alten Provinz Musashi. Sie war bekannt als Gegend fĂŒr Agrikultur, die Lebensmittel fĂŒr die KantĆ-Region produzierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs durch das expandierende Tokio, die Landknappheit in der Hauptstadt und moderne, schnelle und weitreichende Zugverbindungen auch Saitama.
Blick vom Gipfel des Kumotori auf der Grenze zwischen Saitama, Yamanashi und Tokio
Gouverneur von Saitama ist seit 2003 der ehemalige Demokrat Kiyoshi Ueda, der bei der Gouverneurswahl im Juli 2011 fĂŒr eine dritte Amtszeit im Amt bestĂ€tigt wurde. Im Parlament gewann die Liberaldemokratische Partei bei den einheitlichen Regionalwahlen im April 2011 eine absolute Mehrheit mit 48 der 94 Sitze, die Demokratische Partei fiel auf elf Sitze zurĂŒck.
In das nationale Parlament wĂ€hlt Saitama 15 Abgeordnete direkt ins ShĆ«giin â zuletzt 2009 14 Demokraten und einen UnabhĂ€ngigen â und pro Wahl drei ins Sangiin, nach den Wahlen 2007 und 2010 vertreten dort drei Demokraten, zwei Liberaldemokraten und ein KĆmeitĆ-Mitglied die PrĂ€fektur.
Die Finanzlage Saitamas ist vergleichsweise gut: Im Fiskaljahr 2009 lag der âFinanzkraftindexâ (zaiseiryoku shisĆ«) der PrĂ€fektur bei 0,78 und damit landesweit an Rang 6.
Liste der Landkreise der PrĂ€fektur Saitama, sowie deren StĂ€dte (çș, chĆ oder machi) und Dörfer (æ, mura oder son).
Ăber eine Million Menschen1, etwa ein Drittel der arbeitenden Einwohner Saitamas, nutzen die NĂ€he und gute Anbindung an die Hauptstadt Japans, um dorthin zur Arbeit oder zur UniversitĂ€t zu pendeln (etwa 10.000 pendeln in die PrĂ€fekturen Gunma, Tochigi, Ibaraki, Chiba und Kanagawa). TagsĂŒber schrumpft die Bevölkerung so auf 86,4% (knapp 6 Millionen, der niedrigste Prozentsatz der Tokio umgebenden PrĂ€fekturen), die von Tokio steigt auf 122% (die höchste in ganz Japan).
Die Bevölkerung hat sich seit 1960 fast verdreifacht, insgesamt wohnten im Jahr 2001 7.064.132 Menschen in Saitama (88.993 davon AuslĂ€nder, knapp 1,3%), die fĂŒnfthöchste Einwohnerzahl aller PrĂ€fekturen. Das Bevölkerungswachstum ist antiproportional dazu von fast 30% im Jahr 1960 stetig auf 2,6% im Jahr 2001 geschrumpft. Mit einer Geburtenrate von im Schnitt 1,24 Kindern pro Frau (Mitte der Sechziger waren es noch 2,4) liegt Saitama leicht unter dem Landesdurchschnitt von 1,33 Ab- und Zuwanderung halten sich etwa die Waage, 2001 verlieĂ 2,57% (177.307 Personen) der Bevölkerung Saitamas die PrĂ€fektur, dafĂŒr zogen 2,67% (184.174) hinzu.
1: Stand 1. Juli 2004
101 Millionen Menschen jĂ€hrlich2 besuchen oder bereisen Saitama, zwei Drittel davon lockt jedoch nicht der Sonnenschein, sondern Feste und Veranstaltungen (vor allem in der Saitama Super Arena), Sport und VergnĂŒgungsparks. Durch seine Entwicklung zu einem Konglomerat von SchlafstĂ€dten von Tokio, deren VorzĂŒge schnelle Verbindungen in das Zentrum und zu den ArbeitsplĂ€tzen Tokios und gĂŒnstigere GrundstĂŒckspreise sind, hat Saitama touristisch weniger zu bieten als zum Beispiel Tokio selbst, Yokohama oder Kamakura. Beliebt fĂŒr kurze Tagestrips ist der bergige nordwestliche Teil der PrĂ€fektur, die Chichibu-Region. Westlich von Saitama-Stadt liegt Kawagoe, das wĂ€hrend der Edo-Zeit (1603-1867) als Burgstadt eine wichtige Verteidigungsanlage von Edo war. Die weitgehende Abtragung der Burg wĂ€hrend der Meiji-Zeit im spĂ€ten 19. Jahrhundert haben Eingang und Haupthalle Honmaru Goten (erbaut 1848) schadlos ĂŒberstanden. AuĂerdem gut erhalten ist die Kurazukuri-StraĂe mit WarenhĂ€usern aus der Edo-Zeit (etwa 30 HĂ€user wurden in den Stand eines nationalen kulturellen Schatzes erhoben), die die AtmosphĂ€re dieser Periode weitgehend konserviert hat. Nationaler Kulturschatz ist auch der Kita-in, dessen UrsprĂŒnge zurĂŒck bis ins Jahr 830 fĂŒhren. Nach einem Brand 1638 wurde er wieder aufgebaut und ist heute noch so zu sehen. Bemerkenswert sind die 540 steinernen Buddhastatuen im Tempelgarten, jede mit einem individuellen Gesichtsausdruck.
Saitama hat StÀdtepartnerschaften mit dem Staat México in Mexiko (seit 1979), der Shanxi-Provinz in der Volksrepublik China (1982), Queensland in Australien (1984), Ohio in den Vereinigten Staaten von Amerika (1990) und dem deutschen Bundesland Brandenburg (1998). Eine Partnerschaft mit dem US-Bundesstaat Kalifornien ist in Vorbereitung.
2: Stand 2001
Gemessen am Ertragsvolumen hat Saitama fĂŒnf Hauptwirtschaftszweige, die zusammen 61,1 % der Wirtschaftsleistung ausmachen3. Diese sind Elektronische Anlagen (18,2 %), Transportmaschinen (14,6 %). Maschinen (9,7 %), Chemie (9,6 %) und Lebensmittel (9,0%), jede mit einem Ertragsvolumen von mehr als einer Billion Yen. Das gesamte Ertragsvolumen von Saitamas Wirtschaft betrug 2000 14,47 Billionen Yen. Sie hĂ€lt den höchsten Anteil in Japan an verkauftem Speiseeis, vorgefertigten Gerichten, Futons und Matratzen, Plastikverpackungen sowie Puppen.
3: Stand 2000
Miyazaki Hayaos Animationsfilm Mein Nachbar Totoro spielt in Saitama, nahe Tokorozawa.
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35.95139.55Koordinaten: 36° N, 140° O