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Die PrĂ€sidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten bestimmt, wer fĂŒr eine vierjĂ€hrige Amtszeit als PrĂ€sident der Vereinigten Staaten und wer als VizeprĂ€sident der Vereinigten Staaten dient. Sie ist eine indirekte Wahl, die zunĂ€chst ein WahlmĂ€nnerkollegium bestimmt, welches wiederum PrĂ€sident und VizeprĂ€sident wĂ€hlt.
Die Wahl findet seit 1788 in einem vierjÀhrigen Rhythmus statt. Seit 1845 ist der Wahltag auf den Dienstag nach dem ersten Montag im November festgelegt, was die Wahl immer im Zeitraum von 2. bis 8. November stattfinden lÀsst. Gleichzeitig wird auch ein Drittel des Senats und das ReprÀsentantenhaus gewÀhlt. HÀufig finden auch Wahlen auf Bundesstaatenebene am gleichen Wahltermin statt.
Das Wahlergebnis wird Anfang Januar durch den Kongress nach dessen erstem Zusammentreten festgestellt. Die Amtszeit des PrĂ€sidenten beginnt mit dem Tag der AmtseinfĂŒhrung, der seit 1937 auf den dem Wahltermin folgenden 20. Januar fĂ€llt.
Die letzte Wahl fand am 4. November 2008 statt. Die nĂ€chste Wahl ist fĂŒr den 6. November 2012 geplant.
Inhaltsverzeichnis |
Aktiv wahlberechtigt ist jeder StaatsbĂŒrger der Vereinigten Staaten, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und seinen Wohnsitz in einem der 50 Bundesstaaten oder dem District of Columbia hat. Die Bewohner der Territorien (Guam, Puerto Rico etc.) haben kein aktives Wahlrecht. AuĂerdem wird vorausgesetzt, dass die Person zur Zeit der Wahl weder inhaftiert ist noch ihr aufgrund einer Verurteilung das Wahlrecht entzogen wurde. Amerikanische StaatsbĂŒrger, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und auĂerhalb der Vereinigten Staaten wohnen, sind ebenfalls aktiv wahlberechtigt, und zwar im Bundesstaat, in dem sie ihren letzten Wohnsitz in den Vereinigten Staaten hatten.
WĂ€hlbar ist jeder gebĂŒrtige US-Amerikaner, der mindestens 35 Jahre alt ist und 14 Jahre am StĂŒck seinen Wohnsitz in den USA hat.
Die Verfassung von 1787 sieht vor, dass nur diejenigen Personen zum PrĂ€sident wĂ€hlbar sind, die âNatural born citizensâ der Vereinigten Staaten sind bzw. zum Zeitpunkt der Verabschiedung der Verfassung schon BĂŒrger waren. Die genaue Auslegung der Wortwahl ânatural bornâ wurde immer wieder diskutiert und ist nicht schlussendlich geklĂ€rt, da dies nie durch einen Verfassungszusatz oder einen Richterspruch des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten prĂ€zisiert wurde. Jedoch ist das heutige VerstĂ€ndnis gemeinhin, dass nur US-Amerikaner als wĂ€hlbar gelten, die an einem Ort geboren wurden, der zum Geburtszeitpunkt unter der Rechtsprechung der Vereinigten Staaten stand. Damit galt z.B. der in der Panamakanalzone geborene John McCain bei der Wahl 2008 als berechtigt, da das Territorium unter US-amerikanischer Verwaltung stand.
Rechtlich wird der Ablauf der PrÀsidentschaftswahl durch den zweiten Artikel und den 12., 22. und 23. Zusatzartikel der Verfassung der Vereinigten Staaten geregelt. Dabei lÀuft die Wahl in drei Phasen ab:
Am offiziellen Wahltag geben die wahlberechtigten BĂŒrger ihre Stimmen ab. Dabei wĂ€hlen sie nicht direkt Kandidaten fĂŒr die beiden Ămter, sondern geben ihre Stimme fĂŒr die Mitglieder des Electoral College ab, welches aus 538 Mitgliedern (âWahlmĂ€nnerâ genannt) besteht. Jedem Bundesstaat steht eine Anzahl von WahlmĂ€nnern zu, die der Anzahl von Abgeordneten, die er im ReprĂ€sentantenhaus (variabel je nach BevölkerungsgröĂe, mindestens einer) und im Senat (2 Senatoren pro Staat) hat, entspricht. Dadurch erhĂ€lt jeder Bundesstaat mindestens drei WahlmĂ€nner. Da das ReprĂ€sentantenhaus immer 435 Abgeordnete hat und der Senat derzeit 100 Senatoren, ergibt dies 535 WahlmĂ€nner aus den Staaten. ZusĂ€tzlich erhĂ€lt auch die Bundeshauptstadt Washington D.C., die sonst bei Wahlen auf Bundesebene nicht berĂŒcksichtigt wird, WahlmĂ€nner. Dies wird gemÀà dem 23. Verfassungszusatz festgelegt, laut dem der Bundesdistrikt soviele WahlmĂ€nner erhĂ€lt, wie er erhielte, wenn er ein Bundesstaat wĂ€re, jedoch keinesfalls mehr als der bevölkerungsĂ€rmste Bundesstaat. Dies legt die WahlmĂ€nnerzahl auf drei fest. Allerdings hat die Hauptstadt ungefĂ€hr so viele Einwohner wie die bevölkerungsĂ€rmsten Bundesstaaten, so dass sie auch ohne diese Deckelung nicht mehr WahlmĂ€nner stellen wĂŒrde.
In den meisten Bundesstaaten und dem District of Columbia herrscht das âwinner-takes-allâ-Prinzip. Danach werden die WahlmĂ€nner eines Bundesstaats von der Partei gestellt, deren Kandidat die relative Mehrheit der Stimmen am Wahltag erhĂ€lt. Die Mehrheit liegt derzeit bei 270 Stimmen. Es besteht also ein Mehrheitswahlrecht, welches unter bestimmten Stimmkonstellationen dazu fĂŒhren kann, dass der Kandidat mit der ĂŒber die Staatsgrenzen hinweg landesweit höchsten Anzahl an WĂ€hlerstimmen einem Kandidaten unterliegen kann, der im landesweiten Vergleich weniger WĂ€hlerstimmen erzielt hat â so geschehen bei den PrĂ€sidentschaftswahlen der Jahre 1876, 1888 und 2000.
Die einzigen Ausnahmen zum genannten Prinzip sind die Bundesstaaten Maine und Nebraska, die ein anderes Verfahren verwenden. Sie vergeben zwei WahlmÀnnerstimmen an den Kandidaten, der die relative Mehrheit im ganzen Staat erhielt. Die anderen WahlmÀnner werden wie bei den Wahlen zum ReprÀsentantenhaus vergeben, d.h. der Staat ist in Wahlkreise aufgeteilt, von denen jeder einen Wahlmann bestimmt, der mit relativer Mehrheit gewÀhlt wird.
Da das politische System der Vereinigten Staaten mit seinem Mehrheitswahlrecht das bestehende Zweiparteiensystem begĂŒnstigt, gelten Kandidaten, die nicht fĂŒr eine der beiden groĂen Parteien antreten, als wenig aussichtsreich. Allerdings gelang es solchen Kandidaten wiederholt, einen erheblichen Teil der Stimmen zu gewinnen. Zuletzt war dies bei Ross Perot der Fall, der bei der Wahl 1992 18,9 % der Stimmen erhielt, aber keine WahlmĂ€nnerstimmen. Der Gewinn einer nennenswerten Anzahl WahlmĂ€nnerstimmen ist allerdings erheblich seltener. Dies kam zuletzt im Jahr 1968 vor, als George Wallace 8,4 % der WahlmĂ€nnerstimmen erhielt. AuĂerdem gelten diese Kandidaten oft als âSpoilerâ, d. h. sie ziehen unter UmstĂ€nden ausschlaggebende Stimmen auf sich, die sonst fĂŒr den einen oder anderen Hauptkandidaten abgegeben worden wĂ€ren.
Die WahlmĂ€nner treffen sich 41 Tage nach der Wahl in der jeweiligen Hauptstadt ihres Bundesstaats (oder in Washington D.C. fĂŒr den Bundesdistrikt). Zu diesem Zeitpunkt stimmen sie getrennt ĂŒber den zukĂŒnftigen PrĂ€sidenten und VizeprĂ€sidenten ab. Die Stimmzettel dieser Wahl werden versiegelt und dem amtierenden VizeprĂ€sidenten in seiner Funktion als PrĂ€sident des Senats ĂŒbergeben.
Am ersten Sitzungstag des Kongresses zÀhlt der VizeprÀsident die Stimmen der WahlmÀnner in einer gemeinsamen Sitzung von ReprÀsentantenhaus und Senat. Als gewÀhlt gilt der Kandidat, der eine absolute Mehrheit der Stimmen erhÀlt.
In der politischen RealitĂ€t der Vereinigten Staaten steht der Gewinner der PrĂ€sidentschaftswahl gewöhnlich bereits nach dem ursprĂŒnglichen Wahltag fest, da die WahlmĂ€nner einer bestimmten Partei oder eines bestimmten Kandidaten gewĂ€hlt wurden. Nur wenige WahlmĂ€nner Ă€ndern ihre Position zwischen den WahlgĂ€ngen und solche VerĂ€nderungen haben noch nie das Wahlergebnis beeinflusst. Zudem haben zahlreiche Staaten Gesetze, die entgegen ihrem Auftrag stimmende WahlmĂ€nner, sogenannte âfaithless electorsâ, bestrafen.
Kann kein Kandidat bis zum Vereidigungstag die absolute Mehrheit auf sich vereinigen, so wird gemÀà dem 20. Verfassungszusatz der gewĂ€hlte VizeprĂ€sident als geschĂ€ftsfĂŒhrender PrĂ€sident eingesetzt, bis die ordnungsgemĂ€Ăe Wahl eines PrĂ€sidenten gelingt. Steht auch kein VizeprĂ€sident zur VerfĂŒgung, so kann der Kongress per Gesetz einen geschĂ€ftsfĂŒhrenden PrĂ€sidenten einsetzen.
Seit 1845, als der Kongress der USA fĂŒr das gesamte Gebiet der damals 28 Staaten einen einheitlichen Termin festlegte, wird immer am Dienstag nach dem ersten Montag im November des jeweiligen Wahljahres gewĂ€hlt. FrĂŒhestmöglicher Termin ist damit der 2. November und der spĂ€teste der 8. November. Der Monat November wurde fĂŒr die Wahl ausgesucht, um den Bauern entgegen zukommen: die Ernte war bereits eingeholt worden und das milde Klima begĂŒnstigte lĂ€ngere Reisen zu den Wahllokalen. Um den traditionellen Kirchenbesuch nicht zu stören, fiel der Sonntag als Wahltermin aus. Auch der Montag wurde wegen der teilweise groĂen Entfernungen ausgeschlossen, um eine Anreise zu ermöglichen. Am Samstag war an vielen Orten Markttag, wofĂŒr der Freitag als Vorbereitungstag genutzt wurde. Auch der Donnerstag kam nicht infrage, da an diesem Tag die damals von den US-Amerikanern ungeliebten Briten ihr Parlament wĂ€hlten. Somit blieben nur der Dienstag oder der Mittwoch.[1]
Die Wahlen mĂŒssen laut Verfassung am gleichen Tag stattfinden. Eine zeitliche Abstimmung der Ăffnungszeiten der Wahllokale gibt es jedoch nicht. So öffnen die Orte Dixville Notch und Hartâs Location im Bundesstaat New Hampshire traditionell schon um Mitternacht am Wahltag ihre Wahllokale, seit dies eine Ănderung der Bestimmungen im Jahr 1960 erlaubt hat.[2] Da sich die Vereinigten Staaten ĂŒber mehrere Zeitzonen erstrecken, schlieĂen die Wahllokale in den westlichen Bundesstaaten erst Stunden nach denen an der OstkĂŒste.
In den letzten Jahrzehnten haben entweder die Demokratische Partei oder die Republikaner fast immer amtierende PrÀsidenten oder VizeprÀsidenten ins Rennen geschickt. Da Dick Cheney bei der PrÀsidentschaftswahl 2008 nicht antrat, war es das erste Mal seit 1952 und nur das zweite Mal seit 1928, dass weder ein amtierender PrÀsident noch ein amtierender VizeprÀsident an der Wahl teilnahm.
Neben amtierenden PrĂ€sidenten und VizeprĂ€sidenten kamen die meisten Kandidaten der zwei groĂen Parteien entweder aus dem Gouverneursamt eines Bundesstaats oder aus dem Senat. Der letzte Kandidat, der weder als Senator noch als Gouverneur diente, war Dwight D. Eisenhower, der Oberbefehlshaber der Alliierten StreitkrĂ€fte in Europa wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs war. Er gewann die republikanische Kandidatur und schlieĂlich die Wahl 1952.
Die letzten Wahlen haben Gouverneure bevorteilt. Von den letzten fĂŒnf PrĂ€sidenten vor dem jetzigen Amtsinhaber Barack Obama (Jimmy Carter, Ronald Reagan, George Bush, Bill Clinton und George W. Bush) war nur George Bush nie Gouverneur. Geographisch kamen diese fĂŒnf PrĂ€sidenten entweder aus sehr groĂen Bundesstaaten (Kalifornien, Texas) oder aus Staaten sĂŒdlich der Mason-Dixon-Linie und östlich von Texas (Georgia, Arkansas). Der letzte PrĂ€sident vor Obama aus einem Nordstaat und amtierender Senator war John F. Kennedy aus Massachusetts 1960.
| Amts- zeit |
Wahl- jahr |
PrÀs.- Nr.[B 1] |
Gewinner (PrĂ€sident)[B 2] | Andere bedeutende[B 3] Kandidaten Kandidaten fĂŒr das VizeprĂ€sidentenamt |
VizeprÀsident[B 2] | VizeP. Nr.[B 4] |
| 1 | 1789 | 1. | George Washington | John Adams (parteilos) John Jay (parteilos) Robert H. Harrison (parteilos) John Rutledge (parteilos) |
â John Adams[B 5] | 1. |
| 2 | 1792 | â John Adams (Föderalist) [B 6] George Clinton (Demokr.-Republik. Partei) [B 6] |
â John Adams[B 5] | |||
| 3 | 1796 | 2. | ââ John Adams[B 7] | Thomas Jefferson (Demokr.-Republik. Partei) Thomas Pinckney (Föderalist) Aaron Burr (Demokr.-Republik. Partei) Samuel Adams (Demokr.-Republik. Partei) Oliver Ellsworth (Föderalist) â George Clinton (Demokr.-Republik. Partei) |
â Thomas Jefferson | 2. |
| 4 | 1800 | 3. | ââ Thomas Jefferson | â Aaron Burr (Demokr.-Republik. Partei) [B 8] â(â,â) John Adams (Föderalist) Charles Cotesworth Pinckney (Föderalist) |
ââ Aaron Burr[B 8] | 3. |
| 5 | 1804 | âCharles Cotesworth Pinckney (Föderalist) | (â,â) George Clinton â | 4. | ||
| 6 | 1808 | 4. | James Madison | â(â) Charles Cotesworth Pinckney (Föderalist) | ||
| 7 | 1812 | DeWitt Clinton (Föderalist /Friedenspartei) | Elbridge Gerry â | 5. | ||
| 8 | 1816 | 5. | James Monroe | Rufus King (Föderalist) | Daniel D. Tompkins | 6. |
| 9 | 1820 | (kein Gegenkandidat) | ||||
| 10 | 1824(2) | 6. | John Quincy Adams | Andrew Jackson(2) (Demokr.-Republik. Partei) William H. Crawford (Demokr.-Republik. Partei) Henry Clay (Demokr.-Republik. Partei) |
John C. Calhoun Partei gewechselt.<small/>[B 7] |
7. |
| 11 | 1828 | 7. | âAndrew Jackson | â John Quincy Adams (Nationalrepublikanische Partei) | ||
| 12 | 1832 | (â) Henry Clay (Nationalrepublikanische Partei) William Wirt (Anti-Masonic Party) John Floyd (Nullifier Partei (âDie UnabhĂ€ngigenâ)) |
Martin Van Buren | 8. | ||
| 13 | 1836 | 8. | â Martin Van Buren | William Henry Harrison (Whig) Hugh Lawson White (Whig-Partei) Daniel Webster (Whig-Partei) Willie P. Mangum (Whig mit Stimmen der Nullifiers) |
Richard Mentor Johnson | 9. |
| 14 | 1840 | 9. 10. |
â William Henry Harrison â â John Tyler |
â(â) Martin Van Buren (Demokratische Partei) | John Tyler nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
10. |
| 15 | 1844(1) | 11. | James K. Polk | (â,â) Henry Clay (Whig-Partei) James G. Birney (Liberty Party) |
George M. Dallas | 11. |
| 16 | 1848(1) | 12. 13. |
Zachary Taylor â â Millard Fillmore |
Lewis Cass (Demokratische Partei) (â,â,â) Martin Van Buren (Free Soil Party) |
Millard Fillmore nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
12. |
| 17 | 1852 | 14. | Franklin Pierce | Winfield Scott (Whig-Partei) John P. Hale (Free Soil Party) |
William R. King â | 13. |
| 18 | 1856(1) | 15. | James Buchanan | John C. FrĂ©mont (Republikanische Partei) (â â) Millard Fillmore (American Party/ (Whig) ) |
John C. Breckinridge | 14. |
| 19 | 1860(1) | 16. 17. |
Abraham Lincoln â â [B 7] â Andrew Johnson |
Stephen A. Douglas (Nördliche Demokratische Partei) â John C. Breckinridge (SĂŒdliche Demokratische Partei) John Bell (Constitutional Union Party) |
Hannibal Hamlin | 15. |
| 20 | 1864 | George B. McClellan (Demokratische Partei) | Andrew Johnson nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
16. | ||
| 21 | 1868 | 18. | Ulysses S. Grant | Horatio Seymour (Demokratische Partei) | Schuyler Colfax | 17. |
| 22 | 1872 | Horace Greeley (Demokratische Partei /Liberalrepublikaner) | Henry Wilson â | 18. | ||
| 23 | 1876(3) | 19. | Rutherford B. Hayes | Samuel J. Tilden(3) (Demokratische Partei) | William A. Wheeler | 19. |
| 24 | 1880(1) | 20. 21. |
James A. Garfield â â â Chester A. Arthur |
Winfield Scott Hancock (Demokratische Partei) James B. Weaver (Greenback Party) |
Chester A. Arthur nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
20. |
| 25 | 1884(1) | 22. | Grover Cleveland | James G. Blaine (Republikanische Partei) Benjamin Franklin Butler (Greenback Party/Anti-Monopolist) John St. John (Prohibition Party) |
Thomas A. Hendricks â | 21. |
| 26 | 1888(2) | 23. | Benjamin Harrison | â Grover Cleveland(2) (Demokratische Partei) Clinton B. Fisk (Prohibition Party) Alson Streeter (Union Labor Party) |
Levi P. Morton | 22. |
| 27 | 1892(1) | 24. | â(â) Grover Cleveland | â Benjamin Harrison (Republikanische Partei) (â) James B. Weaver (Populist Party) John Bidwell (Prohibition Party) |
Adlai Ewing Stevenson | 23. |
| 28 | 1896 | 25. (26.)[B 9] |
William McKinley â â ( )â Theodore Roosevelt |
William Jennings Bryan (Demokratische Partei /Populist Party) | Garret Hobart â | 24. |
| 29 | 1900 | â William Jennings Bryan (Demokratische Partei) John G. Woolley (Prohibition Party) |
Theodore Roosevelt nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
25. | ||
| 30 | 1904 | 26. | â â Theodore Roosevelt | Alton B. Parker (Demokratische Partei) Eugene V. Debs (Sozialistische Partei) Silas C. Swallow (Prohibition Party) |
Charles W. Fairbanks | 26. |
| 31 | 1908 | 27. | William Howard Taft | (â,â) William Jennings Bryan (Demokratische Partei) â Eugene V. Debs (Sozialistische Partei) Eugene W. Chafin (Prohibition Party) |
James S. Sherman â | 27. |
| 32 | 1912(1) | 28. | Woodrow Wilson | (â,â) Theodore Roosevelt (Progressive Party) â William Howard Taft (Republikanische Partei) â(â) Eugene V. Debs (Sozialistische Partei) â Eugene W. Chafin (Prohibition Party) |
Thomas Riley Marshall | 28. |
| 33 | 1916(1) | Charles Evans Hughes (Republikanische Partei) Allan Louis Benson (Sozialistische Partei) Frank Hanly (Prohibition Party) | ||||
| 34 | 1920 | 29. (30.)[B 9] |
Warren G. Harding â ( )â Calvin Coolidge |
James M. Cox (Demokratische Partei) (â,â) Eugene V. Debs (Sozialistische Partei) Parley P. Christensen (Farmer-Labor Party) |
Calvin Coolidge nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
29. |
| 35 | 1924 | 30. | â â Calvin Coolidge | John W. Davis (Demokratische Partei) Robert M. La Follette (Progressive Party/Sozialistische Partei) |
Charles Gates Dawes | 30. |
| 36 | 1928 | 31. | Herbert Hoover | Al Smith (Demokratische Partei) | Charles Curtis | 31. |
| 37 | 1932 | 32. (33.)[B 9] |
Franklin D. Roosevelt â ( )â Harry S. Truman |
â Herbert Hoover (Republikanische Partei) Norman Thomas (Sozialistische Partei) |
John N. Garner | 32. |
| 38 | 1936 | Alf Landon (Republikanische Partei) William Lemke (Union Party) | ||||
| 39 | 1940 | Wendell Willkie (Republikanische Partei) | Henry A. Wallace | 33. | ||
| 40 | 1944 | Thomas E. Dewey (Republikanische Partei) | Harry S. Truman nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
34. | ||
| 41 | 1948(1) | 33. | â â Harry S. Truman | â Thomas E. Dewey (Republikanische Partei) Strom Thurmond (Dixiecrats) (â) Henry A. Wallace (Progressive Party) |
Alben W. Barkley | 35. |
| 42 | 1952 | 34. | Dwight D. Eisenhower | Adlai Ewing Stevenson II. (Demokratische Partei) | Richard Nixon | 36. |
| 43 | 1956 | â Adlai Ewing Stevenson II. (Demokratische Partei) | ||||
| 44 | 1960(1) | 35. (36.)[B 9] |
John F. Kennedy â â ( )â Lyndon B. Johnson |
â Richard Nixon (Republikanische Partei) | Lyndon B. Johnson nicht besetzt (aufgerĂŒckt) |
37. |
| 45 | 1964 | 36. | â â Lyndon B. Johnson | Barry Goldwater (Republikanische Partei) | Hubert H. Humphrey | 38. |
| 46 | 1968(1) | 37. [38.][B 10] |
(â,â) Richard Nixon â Gerald Ford |
â Hubert H. Humphrey (Demokratische Partei) George Wallace (American Independent Party) |
Spiro Agnew[B 10] (Gerald Ford)[B 10] (Nelson Rockefeller)[B 10] |
39. 40. 41. |
| 47 | 1972 | George McGovern (Demokratische Partei) John G. Schmitz (American Independent Party) | ||||
| 48 | 1976 | 39. | Jimmy Carter | â â Gerald Ford (Republikanische Partei) | Walter Mondale | 42. |
| 49 | 1980 | 40. | Ronald Reagan | â Jimmy Carter (Demokratische Partei) John B. Anderson (UnabhĂ€ngig) Ed Clark (Libertarian Party) |
George H. W. Bush | 43. |
| 50 | 1984 | (â) Walter Mondale (Demokratische Partei) | ||||
| 51 | 1988 | 41. | â George H. W. Bush | Michael Dukakis (Demokratische Partei) | Dan Quayle | 44. |
| 52 | 1992(1) | 42. | Bill Clinton | â(â) George H. W. Bush (Republikanische Partei) Ross Perot (UnabhĂ€ngig) |
Al Gore | 45. |
| 53 | 1996(1) | Bob Dole (Republikanische Partei) â Ross Perot (Reform Party) | ||||
| 54 | 2000(2) | 43. | George W. Bush | â Al Gore(2) (Demokratische Partei) Ralph Nader (Green Party) |
Dick Cheney | 46. |
| 55 | 2004 | John Kerry (Demokratische Partei) | ||||
| 56 | 2008 | 44. | Barack Obama | John McCain (Republikanische Partei) | Joe Biden | 47. |
Bedeutung der Farben & Statistik:
| 6 Parteien und deren Farben |
44 PrÀsidenten |
47 VizeprÀsidenten |
| Parteiloser | 1 | 0 |
| Föderalistische Partei | 1 | 1 |
| Demokratisch-Republikanische Partei | 4 | 6 |
| Demokratische Partei | 16 | 18 |
| Whig-Partei | 4 | 2 |
| Republikanische Partei | 18 | 20 |
FuĂnoten zum Wahlausgang:
Hinweise zur Tabelle und Bemerkungen:
Bedeutung der Symbole vor den Namen:
0.) Allgemeine ErklÀrung: Die Pfeilsymbole zeigen die vorangegangenen Kandidaturen oder (Vize-)PrÀsidentschaften eines Politikers. Dabei liegt den Symbolen folgendes Prinzip zugrunde:
1.) Bedeutung der Pfeile fĂŒr Personen mit vorangegangenen Kandidaturen (einfache Pfeile â,â,â,â):
2.) Bedeutung der Pfeile fĂŒr Personen mit vorangegangener VizeprĂ€sidentschaft (doppelte Pfeile von rechts oder rechts oben â,â):
3.) Bedeutung der Pfeile fĂŒr Personen mit vorangegangener PrĂ€sidentschaft (doppelte Pfeile von oben oder links oben â,â):
Bedeutung der Symbole hinter den Namen:
Siehe auch:
Die Wahlbeteiligung hat sich in den letzten Jahren verringert, obwohl sie sich wĂ€hrend der Wahl 2004 etwas von den Wahlen 1996 und 2000 erholte. WĂ€hrend sich die Wahlbeteiligung verkleinerte, vergröĂerte sich die Zahl aller registrierten WĂ€hler 2000 auf 75 % der wahlberechtigten Bevölkerung.
| Wahljahr | Wahlberechtigte Bevölkerung Âč | Wahlbeteiligung | Wahlbeteiligung (%) |
|---|---|---|---|
| 2008 | 231.229.580 | 131.259.500 | 56,80 % |
| 2004 | 215.694.000 | 122.295.345 | 56,70 % |
| 2000 | 205.815.000 | 105.586.274 | 51,30 % |
| 1996 | 196.511.000 | 96.456.345 | 49,08 % |
| 1992 | 189.529.000 | 104.405.155 | 55,09 % |
| 1988 | 182.778.000 | 91.594.693 | 50,11 % |
| 1984 | 174.466.000 | 92.652.680 | 53,11 % |
| 1980 | 164.597.000 | 86.515.221 | 52,56 % |
| 1976 | 152.309.190 | 81.555.789 | 53,55 % |
| 1972 | 140.776.000 | 77.718.554 | 55,21 % |
| 1968 | 120.328.186 | 73.211.875 | 60,84 % |
| 1964 | 114.090.000 | 70.644.592 | 61,92 % |
| 1960 | 109.159.000 | 68.838.204 | 63,06 % |
Quellen: Federal Election Commission (Englisch), Office of the Clerk (Englisch), U.S. Census Bureau (Englisch), Dr. Michael P. McDonald, George Mason University (Englisch)
Âč Es ist zu beachten, dass âWahlberechtigtes Volkâ hier alle Einwohner ĂŒber 18 Jahre, wie sie vom United States Census Bureau berichtet werden, enthĂ€lt und dadurch auch eine groĂe Anzahl von Personen erfasst, die aufgrund geltenden Rechts nicht wahlberechtigt sind (z. B. Einwanderer ohne amerikanische StaatsbĂŒrgerschaft und Kriminelle, denen das Wahlrecht aberkannt wurde). Die tatsĂ€chliche Anzahl aller wahlberechtigten Personen ist also etwas geringer und die Anzahl aller registrierten Personen ist noch viel geringer. Die Anzahl der Einwohner ohne amerikanische StaatsbĂŒrgerschaft betrug 1994 etwa 13 Millionen und die Anzahl der Kriminellen ungefĂ€hr 1,3 Millionen. Daher kann angenommen werden, dass ungefĂ€hr sieben bis zehn Prozent der Bevölkerung im Wahlalter nicht wahlberechtigt sind.
AuĂerdem ist zu beachten, dass der ungewöhnlich groĂe RĂŒckgang in der Wahlbeteiligung zwischen 1968 und 1972 teilweise damit erklĂ€rt werden kann, dass das Wahlalter in dieser Zeit von 21 auf 18 gesenkt wurde. Die Gesamtzahl der WĂ€hler stieg, aber genauso stieg auch die Anzahl der Wahlbevölkerung, entsprechend fiel die prozentuale Wahlbeteiligung.
Jeder amerikanische BĂŒrger darf jedem Kandidaten maximal 4600 US-Dollar wĂ€hrend eines PrĂ€sidentschaftswahlkampfes spenden, jeweils 2300 US-Dollar im Vorwahlkampf und im Hauptwahlkampf.[3]
1789 | 1792 | 1796 | 1800 | 1804 | 1808 | 1812 | 1816 | 1820 | 1824 | 1828 | 1832 | 1836 | 1840 | 1844 | 1848 | 1852 | 1856 | 1860 | 1864 | 1868 | 1872 | 1876 | 1880 | 1884 | 1888 | 1892 | 1896 | 1900 | 1904 | 1908 | 1912 | 1916 | 1920 | 1924 | 1928 | 1932 | 1936 | 1940 | 1944 | 1948 | 1952 | 1956 | 1960 | 1964 | 1968 | 1972 | 1976 | 1980 | 1984 | 1988 | 1992 | 1996 | 2000 | 2004 | 2008 | 2012
Liste der PrÀsidenten der Vereinigten Staaten
Wahlen zum ReprÀsentantenhaus | Wahlen zum Senat | Gouverneurswahlen