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Proteinreinigung bezeichnet den Vorgang, aus einem komplexen Gemisch oder einer Lösung, die mehrere Proteine enthält, eines oder mehrere dieser Proteine anzureichern und aufzureinigen.
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Um Proteine zu trennen, werden ihre unterschiedlichen spezifischen Merkmale ausgenutzt. Bei der Ionenaustauschchromatographie und der isoelektrischen Fokussierung ist dies der isoelektrische Punkt, bei der SDS-PAGE die Molekülmasse und Posttranslationale Modifikationen, bei der Größenausschlusschromatographie und bei der bei der Zentrifugation die Molekülmasse und Konformation. Die isopyknische Zentrifugation separiert anhand der Dichte. Die Affinitätschromatographie nutzt die Unterschiede in der Affinität zu einem selektiven Liganden bzw. in den jeweiligen Dissoziationskonstanten. Die hydrophobe, die Umkehrphasen- und die polare Chromatographie trennen nach der Polarität der verschiedenen exponierten polaren Aminosäuren und posttranslationalen Modifikationen. Die Fällung mit kosmotropen Salzen[1] (siehe Hofmeister-Reihe), wasserlöslichen organischen Lösungsmitteln oder Temperatur beruht auf den veränderten Löslichkeiten. Die Extraktion mit einem Extraktionsmittel (meistens eine andere Phase) oder Polyethylenglykol[1] basieren auf der Polarität und den unterschiedlichen Löslichkeiten in einem Lösungsmittel oder Detergens, wie z. B. Mischungen von Phenol, Chloroform und Isoamylalkohol (mit oder ohne Chaotrope wie Guanidiniumthiocyanat[2]) oder die Phasentrennung von einprozentigen (m / V) Lösungen von Triton X-114 bei 4 °C.[3][4][5][6]
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