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Publik-Forum ist eine 14-täglich erscheinende, kirchenunabhängige Zeitung, die ohne einen Kapitalgeber im Hintergrund erscheint und allein von der Leserschaft und durch Anzeigen finanziert wird. Sie steht in inhaltlicher Nähe zum Kirchenvolksbegehren und zur Initiative Kirche von unten. Der langjährige Claim Zeitung kritischer Christen wurde 2010 durch kritisch – christlich – unabhängig ersetzt.
Vorgängerin von Publik-Forum war die Wochenzeitung Publik, die 1968 von der Katholischen Kirche in Deutschland gegründet und bis 1971 finanziert wurde. Publik sollte die damalige Idee einer erneuerten Kirche symbolisieren, die sich im Aufbruch befindet und einen offenen Dialog mit der gesamten Gesellschaft führt. Das Experiment wurde nach drei Jahren aufgegeben, da die Redaktion und die Bischöfe unterschiedlicher Meinung über die Inhalte der Zeitung waren. Die finanzielle Unterstützung endete. Das hatte zur Folge, dass die Zeitung Publik eingestellt werden musste.[1]
Den Startschuss für Publik-Forum gab die (damals) katholische Leserinitiative Publik e. V.[2] Heute versteht sich Publik-Forum als ökumenische Zeitung. Knapp 60% der Leser sind laut einer Leserbefragung katholisch, etwa ein Drittel evangelisch (Stand 2009).[3] Prägend ist nach wie vor ein ausgesprochen linkskatholisches Profil.
Weitere Produkte des Verlags sind
Ein Versandbuchhandel mit ausgewählten Produkten wie handsignierten Büchern prominenter Autoren rundet das Angebot ab.
Im Jahr 2007 wurde in der Kategorie „Öffentlicher Einsatz für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung“ der Bremer Friedenspreis an den Co-Chefredakteur von Publik-Forum, Wolfgang Kessler, vergeben.