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Puro, Chile

Datei:United States Navy Band - National Anthem of Chile.ogg

Ramón Carnicer

Nationalhymne Chiles ist das Puro, Chile mit dem Text von Eusebio Lillo (Strophe, 1847) und Bernardo de Vera y Pintado (Kehrvers, 1819), und mit der Musik von Ramón Carnicer (1828). Die offizielle Hymne entstand nach verschiedenen Ansätzen (siehe Weblink) aus Strophe 5 einer längeren Freiheitsdichtung und dem dazu gehörenden Kehrvers.

Inhaltsverzeichnis

Originaltext

Himno Nacional de Chile
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Chorus

<poem> Dulce Patria, recibe los votos con que Chile en tus aras juró que o la tumba serás de los libres o el asilo contra la opresión. </poem>

<poem> Teure Heimat erhör jene Schwüre, Die Dir Chile Am Altar entbot: als sein Grab Dich der Freie erküre, oder Zuflucht sei du vorm Despot. </poem>

Verse I

<poem> Ha cesado la lucha sangrienta; ya es hermano el que ayer invasor; de tres siglos lavamos la afrenta combatiendo en el campo de honor. El que ayer doblegábase esclavo hoy ya libre y triunfante se ve; libertad es la herencia del bravo, la Victoria se humilla a su pie. </poem>

<poem> Beigelegt ist das blutige Kämpfen; Der Bedrücker heut Bruder sich nennt; Des Vasallentums Schmach wir bekämpfen Auf dem Feld wo man Ehre bekennt. Der noch gestern demütige Sklave, heute frei,ohne Sorgen sich wiegt; denn die Freiheit die erbt stets der brave;

und der Sieg dann zu Füssen ihm liegt.

</poem>

Verse II

<poem> Alza, Chile, sin mancha la frente; conquistaste tu nombre en la lid; siempre noble, constante y valiente te encontraron los hijos del Cid. Que tus libres tranquilos coronen a las artes, la industria y la paz, y de triunfos cantares entonen que amedrenten al déspota audaz. </poem>

<poem> Ohne Makel die Stirn, Chile, zeige; Deinen Kriegsruhm preist längst der Granit; Immer edel und standhaft, nie feige, Dich empfanden die Söhne des Cid. Lass die Freien mit Musse sie krönen Deine Wirtschaft, Dein geistiges Gut, Und ein Siegeslied soll dann ertönen, Dem Tyrannen stets nehmend den Mut.

</poem>

Verse III

<poem> Vuestros nombres, valientes soldados, que habéis sido de Chile el sostén, nuestros pechos los llevan grabados; los sabrán nuestros hijos también. Sean ellos el grito de muerte que lancemos marchando a lidiar, y sonando en la boca del fuerte hagan siempre al tirano temblar. </poem>

<poem> Eure Namen ihr tapferen Streiter, Die ihr Chiles Erhalter stets seid, In der Brust unser lebt ihr stets weiter, auch die Söhne sie wissen Bescheid. Lasst sie klingen als Kämpfrische Kunde, wenn wir schreiten zum Streite aufs Feld,, und der Mutige trag sie im Munde; beben soll der Tyrann vor dem Held. </poem>

Verse IV

<poem> Si pretende el cañón extranjero nuestros pueblos, osado, invadir; desnudemos al punto el acero y sepamos vencer o morir. Con su sangre el altivo araucano nos legó, por herencia, el valor; y no tiembla la espada en la mano defendiendo, de Chile, el honor. </poem>

<poem> Sollten Feindeskanonen sich mühen Unser Land zu erobern mit List, lasst das Schwert aus der Scheide uns ziehen und der sieg oder Tod sei zur Frist. Mit dem Blute, der stolze Araukaner Hat vermacht uns den trotzigen mut; Und das Schwert bebet nicht, wenns das banner Chiles Ehre verteidigt mit Glut. </poem>

Verse V

<poem> Puro, Chile, es tu cielo azulado, puras brisas te cruzan también, y tu campo de flores bordado es la copia feliz del Edén. Majestuosa es la blanca montaña que te dio por baluarte el Señor, Y ese mar que tranquilo te baña te promete futuro esplendor. </poem>

<poem> Rein strahlt, Chile, Dein Himmel, der blaue, Reine Brisen Dich stetig durchwehn, Und beim Anblick der blühenden Aue, Deucht uns Eden auf Erden zu sehn. Hoheitsvoll sind die schneeigen Anden, Die Dir Gott als ein Bollwerk vermach, und Dein Meer, dessen Wogen sanft branden, ist Versprechen von künftiger Pracht. </poem>

Verse VI

<poem> Esas galas, ¡oh, Patria!, esas flores que tapizan tu suelo feraz, no las pisen jamás invasores; con tu sombra las cubra la paz. Nuestros pechos serán tu baluarte, con tu nombre sabremos vencer, o tu noble, glorioso estandarte, nos verá, combatiendo, caer. </poem>

<poem> Jene Pracht ¡Du mein Land! Jene Blüte Die auf fruchtbarem Boden gedeiht, Sie zu treten der Feind sich stets hüte; Friedens Schatten schirm sie allezeit. Unsre Brust sei Dir Bollwerk und Warte, Und Dein Name verhelf uns zum sieg; Sonst, du edle, ruhmreiche Standarte, Siehst du kämpfend uns fallen im Krieg. </poem>

Singgerechte Übersetzung

Strophe:

Rein ist, Chile, dein Himmel, der blaue;
sanfte Lüfte durchwehn dein Gefild.
Deine Äcker und blumige Aue
sind fürwahr Edens glückliches Bild.
Majestätisch die schneeweißen Anden
[ gab der Herr dir zum schützenden Kranz; (2mal) ]
[ und das Meer, dessen Wogen dir branden,
weist den Weg dir zu künftigem Glanz. (2mal) ]

Kehrvers:

Traute Heimat, vernimm was in Treuen,
dir auf Chiles Altären erschallt:
[ Sei alleine das Grabmal der Freien
Oder sicherer Hort vor Gewalt! (3mal) ]
[ Oder sicherer Hort vor Gewalt! (2mal) ]

Wörtliche Übersetzung

Strophe:

Rein ist, Chile, dein blaufarbener Himmel,
Auch reine Brisen ziehen über dich hinweg,
Und deine Felder, mit Blumen bestickt,
Sind das glückliche Abbild Edens.
Majestätisch ist das weiße Gebirge,
Das dir gegeben als Schutzwall der Herr.
Und dies Meer, das friedlich dich badet,
Verheißt dir künftigen Glanz.

Kehrvers:

Liebliches Vaterland, empfange die Gelübde,
Die Chile auf deinen Altären geschworen:
Entweder wirst du den Freien zum Grab
Oder Zuflucht gegen die Unterdrückung.

Siehe auch

Weblinks

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