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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| Bürgermeister | Ria Aartsen-Den Harder |
| Fläche – Land – Wasser |
87,45 km² 85,04 km² 2,41 km² |
| CBS-Code | 0273 |
| Einwohner | 23.730 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 271 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 52° 15′ N, 5° 36′ O52.255.6Koordinaten: 52° 15′ N, 5° 36′ O |
| Höhe | 11 m NAP |
| Bedeutender Verkehrsweg | A28, N303, N797, N798 |
| Vorwahl | 0341 |
| Postleitzahlen | 3880-3882 |
| Website | http://www.putten.nl/ |
Putten (
anhören?/i) ist ein Dorf und eine Gemeinde in der Provinz Gelderland (Niederlande). Sie hat, wie aus der Webseite der Gemeinde hervorgeht, 23.550 Einwohner (Stand: 1. Juli 2009).
Inhaltsverzeichnis |
Putten liegt westlich der Landschaft Veluwe. Im Westen wird es durch Nijkerk, im Süden durch Voorthuizen ( Gem. Barneveld) und im Norden durch Ermelo begrenzt. Der nächste Autobahnanschluss befindet sich auf der A28 (Strand Nulde) vier km westlich des Dorfes. Putten hat einen Kleinbahnhof an der Eisenbahnlinie Amersfoort - Harderwijk, die weiter nach Zwolle führt. Der Bahnhof liegt zwei km westlich des Dorfes.
Beim Bahnhof befindet sich ein größeres Gewerbegebiet, wo sich allerhand Kleingewerbe- und Handelsunternehmen angesiedelt haben. Westlich des Dorfes gibt es viele Bauernhöfe. Bedeutendster Wirtschaftszweig ist aber der Tourismus.
Putten wurde in einer Schenkungsurkunde des Werdener Klosters aus dem Jahre 855 erstmals erwähnt. Es war lange Zeit ein einfaches Bauerndorf. Zum Kirchspiel Putten gehörten bis 1416 auch Nijkerk und Voorthuizen. In den Kriegen des 15., 16. und 17. Jahrhunderts wurde Putten mehrmals zerstört. Als das Dorf 1863 einen Eisenbahnanschluss erhalten hatte, kam der Tourismus auf, eine Entwicklung, die sich bis nach dem Zweiten Weltkrieg fortsetzte. Auch siedelten sich im 20. Jahrhundert Pendler im Dorf an, die einen Job in den umliegenden Städten haben.
Im Oktober 1944 kam es hier zum Fall Putten, einem Kriegsverbrechen der Wehrmacht, bei dem 661 Menschen in KZs verschleppt wurden, und das Dorf anschließend niedergebrannt wurde. Davon kamen 552 Menschen ums leben. Anlass war ein Attentat einer Widerstandsgruppe auf ein Auto mit deutschen Offizieren. Zum Gedenken der Opfer wurde 1947 ein Denkmal errichtet, das 1949 von Königin Juliana feierlich enthüllt wurde.
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