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Quadratschrift

Dieser Artikel behandelt die Variante des hebräischen Alphabets. Für die römische Versalschrift siehe Capitalis Quadrata, für die mongolische Schrift siehe Phagpa-Schrift.
Hebräische Quadratschrift
in unterschiedlichen Schriftstilen:
Serif Schriftart
א ב ג ד ה ו ז ח ט
י כ ך ל מ ם נ ן ס
ע פ ף צ ץ ק ר ש ת
Sans Serif Schriftart
א ב ג ד ה ו ז ח ט
י כ ך ל מ ם נ ן ס
ע פ ף צ ץ ק ר ש ת
Monospace Schriftart
א ב ג ד ה ו ז ח ט
י כ ך ל מ ם נ ן ס
ע פ ף צ ץ ק ר ש ת

Die Quadratschrift (ketav merubba) ist die heute übliche Variante des hebräischen Alphabets, deren Ursprünge etwa ab 500 v. Chr. nachweisbar sind und aus dem phönikischen Konsonantenalphabet abgeleitet wurden. Erste Beispiele entstammen der Zeit der Makkabäer (167-161 v. Chr.). Die erste datierte Handschrift stammt aus dem Jahr 896 n. Chr. Den Namen Quadratschrift hat diese Schrift, weil jedes Zeichen genau in ein Quadrat bzw. in ein halbes Quadrat passt und sich die Linienführung der Buchstaben mit hauptsächlich waagerechten und senkrechten Strichen in den meisten Fällen am Quadrat orientiert.

Zur Vokalisation wurde die Quadratschrift mit Punkten und Strichen ergänzt. Die Punktierung der Masoretischen Vokalisation nennt sich Nikkud. Hinzu kommen die Teamim genannten Artikulationszeichen, die den musikalischen Vortrag im jüdischen Gottesdienst festlegen.

Stile

Die wichtigsten Stile der Quadratschrift sind:

  • Ägyptischer Stil
  • Babylonischer Stil
  • Persischer Stil
  • Jemenitischer Stil
  • Westlicher Stil
  • Spanischer Stil
  • Griechischer Stil
  • Italienischer Stil
  • Französischer Stil
  • Aschkenasischer Stil
  • Karäischer Stil

Andere hebräische Schriften

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