|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| Râmnicu Vâlcea | ||||
| ||||
| Basisdaten | ||||
|---|---|---|---|---|
| Staat: | Rumänien | |||
| Historische Region: | Kleine Walachei | |||
| Kreis: | Vâlcea | |||
| Koordinaten: | 45° 6′ N, 24° 22′ O45.101944444424.3719444444Koordinaten: 45° 6′ 7″ N, 24° 22′ 19″ O | |||
| Zeitzone: | OEZ (UTC+2) | |||
| Fläche: | 89,52 km² | |||
| Einwohner: | 111.342 (1. Juli 2007) | |||
| Bevölkerungsdichte: | 1.244 Einwohner je km² | |||
| Postleitzahl: | 240xxx | |||
| Telefonvorwahl: | (+40) 02 50 | |||
| Kfz-Kennzeichen: | VL | |||
| Struktur und Verwaltung (Stand: 2008) | ||||
| Gemeindeart: | Munizipium | |||
| Bürgermeister: | Romeo Rădulescu (PD-L) | |||
| Postanschrift: | Str. General Praporgescu, nr. 14 loc. Râmnicu Vâlcea, jud. Vâlcea, RO–240182 | |||
| Webpräsenz: | ||||
Râmnicu Vâlcea [ˈrɨmniku ˈvɨlt͜ʃe̯a] (alte Schreibweise Rîmnicu Vîlcea; deutsch veraltet: Wultsch, älter auch: Königsberg) ist eine Stadt in Rumänien, liegt im Kreis Vâlcea, dessen Hauptstadt sie ist, und hatte im Jahr 2007 ungefähr 111.000 Einwohner. Sie liegt 175 Kilometer von Bukarest entfernt und gilt als eine der ältesten Siedlungen auf dem Gebiet des heutigen Rumänien. Râmnicu Vâlcea befindet sich direkt an der Nord-Süd-Linie (Arad-Sibiu/Hermannstadt-Pitești-Bukarest), dem zweitwichtigsten Hauptverbindungsweg Rumäniens. Das Autokennzeichen ist VL.
Inhaltsverzeichnis |
Der Name hat einen slawischen (Râmnicu = Weiher, kleiner Teich) und einen lateinischen (Vâlcea = Tal) Ursprung. Er wird der idyllischen Lage dieser Stadt im südlichsten Tal der Südkarpaten gerecht, die bis auf ihren Süden von bewaldeten Gebirgsrücken umringt wird. In unmittelbarer Nähe liegen Kurorte wie Călimănești, Băile Govora und Băile Olănești, sowie Sehenswürdigkeiten wie z. B. ‚Masivul Cozia‘ mit dem gleichnamigen Kloster.
Durch die Stadt fließt der Olt (deutsch Alt, lateinisch Alutus), ein breiter Fluss und Zulauf der Donau. Er wird innerhalb des Stadtgebietes zweimal gestaut und liefert mit seinen Kraftwerken den notwendigen Strom für die aufstrebende Stadt. Ein weiteres Gewässer, das die Stadt durchfließt, ist der Olanesti. Je nach Jahreszeit wandelt er sich zum reißenden Gewässer oder gemächlich daherfließenden Rinnsal.
Geografisch gesehen gehört Râmnicu Vâlcea zu Südrumänien, zur Walachei, dem eigentlichen rumänischen Kernland. Sie war Ausgangsort der Revolution von 1848, an deren Ende die Vereinigung der rumänischen Länder (Fürstentum Walachei und Fürstentum Moldau) stand. Diesem Ereignis und der Dichtung der Nationalhymne wird am historischen Ort des Geschehens im Stadtpark Zavoy in Form eines Monumentes gedacht.
Wirtschaftlich gehörte Râmnicu Vâlcea lange Zeit nicht zu den bedeutendsten rumänischen Städten. Erwähnenswert waren nur die im Süden gelegene Chemie- und Lebensmittelindustrie (Oltchim, Raureni) sowie mittelständische Schuh- und Möbelfabriken. Allerdings gilt die Stadt seit mehreren Jahren als Hochburg des internationalen Online- und Kreditkartenbetrugs und wird in diesem Zusammenhang oft mit dem Spitznamen Hackerville bezeichnet. Diese Entwicklung äußert sich im Stadtbild etwa in der Existenz von über zwei Dutzend Western-Union-Filialen und der für rumänische Verhältnisse starken Verbreitung deutscher Luxuskarossen.[1][2][3][4]
Erfolgreichster Sportverein der Stadt ist CS Oltchim Râmnicu Vâlcea, dessen Handballmannschaft der Damen mehrfach rumänischer Meister und Pokalsieger wurde und 2007 den Europapokal der Pokalsieger sowie die EHF Champions Trophy gewann.
Alba Iulia | Alexandria | Arad | Bacău | Baia Mare | Bistrița | Botoșani | Brăila | Brașov | Buftea | Bukarest (Hauptstadt) | Buzău | Călărași | Cluj-Napoca | Constanța | Craiova | Deva | Drobeta Turnu Severin | Focșani | Galați | Giurgiu | Iași | Miercurea Ciuc | Oradea | Piatra Neamț | Pitești | Ploiești | Râmnicu Vâlcea | Reșița | Satu Mare | Sfântu Gheorghe | Sibiu | Slatina | Slobozia | Suceava | Târgoviște | Târgu Jiu | Târgu Mureș | Timișoara | Tulcea | Vaslui | Zalău
Băbeni | Băile Govora | Băile Olănești | Bălcești | Berbești | Brezoi | Călimănești | Drăgășani | Horezu | Ocnele Mari | Râmnicu Vâlcea