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Río Bío Bío

Río Bío Bío
Rio Bio Bio

Rio Bio Bio

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Chile
Flusssystem Río Bío BíoVorlage:Infobox Fluss/ABFLUSSWEG_fehlt
Ursprung Icalma-See und Galletue-SeeVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 1.160 mVorlage:Infobox Fluss/HÖHENBEZUG-QUELLE_fehltVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei San Pedro de la Paz in den Golf von Arauco (Pazifik-36.8194444444-73.16444444440Koordinaten: 36° 49′ 10″ S, 73° 9′ 52″ W
36° 49′ 10″ S, 73° 9′ 52″ W-36.8194444444-73.16444444440
Mündungshöhe mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 1.160 m
Länge 380 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 24.264 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
899 m³/s
Rechte Nebenflüsse Río de la Laja
Durchflossene Stauseen Ralco-Talsperre, Pangue-Talsperre
Großstädte Concepción
Mittelstädte San Pedro de la Paz
Mittellauf in den Anden

Mittellauf in den Anden

Der Río Bío Bío, auch Biobío, ist der zweitgrößte Fluss in Chile. Er ist 380 km lang.

Er verläuft etwa 500 Kilometer südlich von Santiago de Chile. Seine Quellen liegen in Icalma-See und Galletue-See in den Anden. Er fließt bei San Pedro de la Paz in den Golf von Arauco.

Größere Städte am Río Bío Bío von der Mündung zur Quelle:

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Bío Bío wurde im Jahr 1544 von Juan Bautista Pastene entdeckt. Der Bío Bío bildete lange die Grenze zwischen dem spanischen Machtbereich und den Gebieten der Pehuenchen und Mapuche.

1647 schlossen die Spanier und die Mapuche einen Friedensvertrag mit dem Río Bío Bío als Grenze. Allerdings wurde dieser von den Spaniern immer wieder unterlaufen, so dass es bereits ab 1655 zu erneuten Mapuche-Aufständen kam.

Wirtschaft und Umwelt

Der Bio-Bio hat durch den Widerstand der Pehuenche gegen die Ralco-Talsperre, einen großen Staudammkomplex, internationale Berühmtheit erlangt.

Seit Ende der 1970er Jahre plante das chilenisch-spanische Energieunternehmen ENDESA den Bau von 6 großen Talsperren am Bio-Bio. 1997 wurde der erste Staudamm bei Pangue abgeschlossen. Die Stauseen überfluten große Gebiete der Pehuenche und zerstören deren Fischgründe. Die gesamte Umwelt am Unterlauf des Bio-Bio wurde durch die Staudämme stark verändert. Am 16. September 2003 schlossen die Pehuenche einen Vertrag mit der chilenischen Regierung, der sie für die Landverluste entschädigt. Die zweite Talsperre bei Ralco wurde 2004 aufgestaut.

Tourismus

An der Mündung gehören rund 22 km des Flusses zur Stadt San Pedro de la Paz. Die Lagunen 'Laguna Grande San Pedro' und 'Laguna Chica San Pedro' bieten herrliche Naturlandschaften zum Wandern. Der Fluss ist ebenfalls sehr beliebt zum Kajakfahren und Rafting.

Die Täler 'Valle del Bio-Bio' und 'Valle Itata' bilden die südlichsten Wein-Anbaugebiete Chiles.

Weblinks

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