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Radio France Internationale (RFI) ist der Auslandsdienst des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Frankreich.
Der Sender wurde 1975 gegründet. RFI gehörte ursprünglich zur Radio-France-Gruppe, wurde aber 1987 in eine eigenständige Gesellschaft überführt.
Radio France Internationale ist über Kabel, Satellit, sowie über Ultrakurzwelle, Mittelwelle, Kurzwelle und über das Internet in der ganzen Welt zu empfangen. Weiterhin benutzt der Sender Relaisstationen in Gabun, Französisch-Guayana und auf der Insel Zypern. In Kooperation mit der Deutschen Welle, Radio Japan und Radio China International benutzen die Rundfunkanstalten gegenseitig ihre Sendeanlagen. RFI sendet in 19 verschiedenen Sprachen.
Neben einem 24-stündigen Nachrichtenprogramm wird auch ein Musikprogramm gesendet.
Ein deutschsprachiges Programm wurde zuletzt in Berlin über Ultrakurzwelle 106,00 MHz, im Saarland auf der Mittelwelle 1179 kHz sowie via Satellit und Internet gesendet. Auf der Mittelwelle 1179 kHz laufen nun Teile des französischen Programms des Senders über Antenne Saar[1]. Die Ausstrahlung auf Kurzwelle wurde bereits zuvor eingestellt und damit die Empfangsmöglichkeit dieses Programms in Deutschland stark eingeschränkt. Die UKW-Sender in Leipzig, Chemnitz, Pirna und Dresden sind seit 1. November 2008 eingestellt.
Seit dem 25. Juli 2007 ist Radio France Internationale Mitglied des Europäischen Radio Netzwerks Euranet.
Im Januar 2009 gab Radio France Internationale bekannt, aufgrund eines rigorosen Sparplans einen massiven Stellenabbau durchzuführen sowie die deutsche und fünf weitere Fremdsprachenredaktionen (albanisch, polnisch, serbo-kroatisch, türkisch und laotisch) aufzugeben.[2] Begründet wurde dies damit, dass diese Sprachen geopolitisch nicht mehr von Bedeutung seien. [3] Seit dem 19. Dezember 2009 werden keine Sendungen in deutscher Sprache mehr ausgestrahlt, ab dem 29. Januar 2010 wird die deutschsprachige Webpräsenz nicht mehr aktualisiert. Über die Berliner UKW-Frequenz ist bis Ende Juni 2012 das Programm in französischer Sprache zu empfangen.[4][5]
RFI und das Auslandsfernsehen France 24 wurden im Februar 2012 unter dem Dach von Audiovisuel Extérieur de la France (AEF) fusioniert.[6] Die umfangreichen Proteste der Beschäftigten und der Hörer dagegen waren erfolglos geblieben.[7][8]
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