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Die Radiochemotherapie (RCT) ist eine Kombination aus Strahlentherapie (z. B. mit Gamma-Strahlung) und Chemotherapie (Gabe von Zytostatika) zur Behandlung von bösartigen Tumoren, die oft wirksamer ist, als eine alleinige Strahlen- beziehungsweise Chemotherapie.
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Bei der simultanen RCT finden beide Behandlungen parallel statt. Die zeitliche Kombination muss nach einem festen Schema erfolgen. In der Regel erhält der Patient die Bestrahlung 30min nach Verabreichung der Zytostatika. Die Behandlungsintervalle entsprechen dabei in der Regel denen der alleinigen Strahlentherapie (konventionelle Fraktionierung: eine Bestrahlung täglich mit 2 Gy).
Eine alleinige Strahlentherapie erfolgt hingegen beim Prostatakarzinom und bei Lymphomen. Außerdem wird bei älteren Patienten und Patienten in einem schlechten Allgemeinzustand auf die Chemotherapie verzichtet, da die Nebenwirkungen durch die Chemotherapie nicht vertretbar sind.
In Kombination mit der Strahlentherapie werden heute je nach Tumortyp z. B. Cisplatin, 5-Fluoruracil, Mitomycin und Temozolomid verwendet.
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