|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
| |
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (bspw. Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Hilf bitte der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung. |
Rajon (weißrussisch раён, sonst kyrillisch район; lettisch rajons, litauisch rajonas, georgisch რაიონი [ɾa.i.ɔ.ni], aserbaidschanisch rayon; abgeleitet von französisch Rayon = Bezirk) ist die Bezeichnung für eine Verwaltungseinheit in vielen Nachfolgestaaten der Sowjetunion, wie Aserbaidschan, Lettland (bis 2009), Litauen, Moldawien, Russland, der Ukraine und Weißrussland sowie in anderen Ländern, wie Bulgarien. Rajons entsprechen in etwa den deutschen bzw. österreichischen Landkreisen bzw. (Stadt)-Bezirken.
Inhaltsverzeichnis |
In der Sowjetunion wurden Rajons schrittweise ab den 1920er-Jahren eingeführt, wobei sie die früheren Ujesde (und Okrugs) des Russischen Reiches ablösten.
In Russland sind die Rajons verwaltungshierarchisch unterhalb der „Subjektebene“, also der größeren Verwaltungsbezirke (Oblaste), Regionen (Kraj) oder Autonomen Kreise bzw. autonomen Republiken angesiedelt. Auch in Großstädten werden Stadtteile in Rajons untergliedert; so bestehen die 10 Bezirke Moskaus aus insgesamt 123 Rajons. In einigen Republiken Russlands werden die Rajons offiziell in den jeweiligen Nominalsprachen bezeichnet, z. B. Ulus (улус) in Sacha (Jakutien) oder Koschuun (кожуун) in Tuwa. Diese Gebilde haben jedoch den gleichen Status wie „normale“ Rajons.
1982 gab es in der Ukraine 479 Rajons und 121 städtische Rajons.