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| Ralf Loose | ||
| Ralf Loose im Juni 2011 | ||
| Spielerinformationen | ||
|---|---|---|
| Geburtstag | 5. Januar 1963 | |
| Geburtsort | Dortmund, Deutschland | |
| Größe | 188 cm | |
| Position | Abwehr | |
| Vereine in der Jugend | ||
| –1978 1978–1981 |
SC 09 Dorstfeld Borussia Dortmund | |
| Vereine als Aktiver | ||
| Jahre | Verein | Spiele (Tore)1 |
| 1981–1986 1986–1987 1987–1993 1993–1994 |
Borussia Dortmund Rot-Weiß Oberhausen Fortuna Düsseldorf FSV Frankfurt |
120 (11) 34 (3) 188 (4) 5 (0) |
| Nationalmannschaft | ||
| 1977–1978 1978–1979 1979–1980 1979–1981 1980–1981 1982–1983 |
Deutschland U-15 Deutschland U-16 Deutschland U-17 Deutschland U-18 Deutschland U-19 Deutschland U-21 |
2 (0) 4 (1) 3 (1) 32 (6) 6 (4) 6 (0) |
| Stationen als Trainer | ||
| 1995–1996 1996–1998 1998–2003 2004–2005 2005–2006 2006–2007 2007–2008 2011– |
1. FSV Mainz 05 (Co-Trainer und Trainer Amateure) Liechtenstein U-18 Liechtenstein Sportfreunde Siegen FC St. Gallen Sportfreunde Siegen FC Augsburg Dynamo Dresden | |
| 1 Angegeben sind nur Liga-Spiele. | ||
Ralf Loose (* 5. Januar 1963 in Dortmund-Dorstfeld) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler und heutiger Fußballtrainer.
Inhaltsverzeichnis |
Als Libero spielte Loose von 1981 bis 1986 bei Borussia Dortmund. Anschließend lief er ein Jahr für Rot-Weiß Oberhausen in der 2. Fußball-Bundesliga auf, ehe er von 1987 bis 1994 bei Fortuna Düsseldorf aktiv war. In der Saison 1994/95 ließ Loose seine aktive Karriere beim damaligen Oberligisten FSV Frankfurt ausklingen. In insgesamt 342 Erst- und Zweitligaspielen gelangen ihm 18 Treffer.
Neben dem Gewinn der U-18-Europameisterschaft 1981 im eigenen Land wurde Loose im gleichen Jahr in Australien Junioren-Weltmeister. Bei der Junioren-WM war er als Spielmacher und Mannschaftskapitän der deutschen U-20-Auswahl mit vier Turniertreffern einer der erfolgreichsten Torschützen. Von 1982 bis 1983 absolvierte Loose für die deutsche U-21-Nationalmannschaft insgesamt sechs Länderspiele, blieb dabei aber ohne Torerfolg. Obwohl er als eines der hoffnungvollsten deutschen Talente in seinem Jahrgang galt, kam Loose später zu keinem Länderspieleinsatz im Seniorenbereich.
Ralf Loose studierte an der Deutschen Sporthochschule Köln und schloss dort seine Trainerausbildung ab. Loose war ab 1995 Co-Trainer und Trainer der Amateurmannschaft von Mainz 05. Von 1996 bis 1998 war er Trainer der U-18-Auswahl Liechtensteins. Am 1. Juli 1998 übernahm er zusätzlich die Liechtensteiner A-Nationalmannschaft, wo er bis zu seiner Entlassung am 29. Juli 2003 vor allem bei der Talentförderung Akzente setzen konnte. Günter Netzer äußerte beispielsweise: „Mit Ralf Loose kam ein junger Mann, der in der Jugend sehr gute Arbeit geleistet hat und vom Charakter her einwandfrei ist. Zudem hat er Erfahrung und genügend Wissen über den Fußball.“[1]
Vom 1. Juli 2004 bis zum 30. Juni 2005 war Loose Trainer des Regionalligisten Sportfreunde Siegen. Mit Siegen schaffte er in der Saison 2004/05 den Aufstieg in die 2. Bundesliga, obwohl der Verein in den beiden Spielzeiten zuvor nur knapp dem Abstieg entronnen war. Zu dieser Zeit galt Loose als eines der verheißungsvollsten deutschen Trainertalente.[2]
Bereits einige Wochen vor dem Aufstieg hatte Loose einen Vertrag beim Schweizer Erstligisten FC St. Gallen für die darauffolgende Spielzeit unterschrieben.[3] Nach einer Misserfolgsserie mit nur neun Punkten aus zehn Partien (insgesamt 31 Punkte aus 29 Spielen) wurde er am 10. April 2006 beim FC St. Gallen beurlaubt und durch Rolf Fringer ersetzt. Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, die Mannschaft nicht mehr zu erreichen und eine nicht nachvollziehbare Spielphilosophie zu vertreten.[4]
Von Juli 2006 bis September 2007 war Loose wieder als Trainer in Siegen tätig, ehe er am 29. September 2007 einen Dreijahreskontrakt beim Zweitligisten FC Augsburg unterschrieb.[5] Nach nur acht Monaten wurde Loose aufgrund sportlichen Misserfolgs am 16. April 2008 beurlaubt.[6] Er nutzte die Zeit seiner Beurlaubung, um bei verschiedenen Vereinen – unter anderem dem SSC Neapel, dem FC Metz und Olympique Marseille – zu hospitieren.[7]
Am 12. April 2011 wurde Ralf Loose als neuer Trainer des Drittligisten SG Dynamo Dresden vorgestellt, wo er die Nachfolge des zuvor beurlaubten Matthias Maucksch antrat.[8] Die Mannschaft holte unter seiner Führung 16 Punkte aus den verbleibenden sechs Spielen der Saison 2010/11 und erreichte dadurch den dritten Tabellenplatz, der zur Teilnahme an den Relegationsspielen zu 2. Bundesliga berechtigt. In der Relegation setzte sich Dynamo Dresden gegen den Tabellensechzehnten der 2. Bundesliga VfL Osnabrück durch und stieg somit auf.
Als Spieler
Als Trainer
Loose ist verheiratet und hat eine Tochter. Beide wohnen in Vaduz in Liechtenstein. In seiner Freizeit spielt Loose Schach und besucht Musik- und Theateraufführungen.
Romain Brégerie |
Zlatko Dedič |
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Mickaël Poté |
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Alexander Schnetzler |
Sebastian Schuppan |
David Solga |
Martin Stoll |
Muhamed Subašić |
Filip Trojan |
Clemens Walch
Trainer: Ralf Loose | Co-Trainer: Nico Däbritz | Torwarttrainer: Thomas Köhler | Fitnesstrainer: Dietmar Jarosch
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Loose, Ralf |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Fußballtrainer |
| GEBURTSDATUM | 5. Januar 1963 |
| GEBURTSORT | Dortmund-Dorstfeld |