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| Rally for Democracy and Progress (RDP) Bewegung für Demokratie und Fortschritt | |
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| Parteivorsitzender | Hidipo Hamutenya |
| Generalsekretär | Jesaya Nyamu |
| Stellvertretender Vorsitzender | Stephanus Bezuidenhout |
| Gründung | November 2007 |
| Gründungsort | Windhoek |
| Hauptsitz | Windhoek |
| Ausrichtung | sozialdemokratisch |
| Farbe(n) | blau-gelb-grün-schwarz-weiß |
| Website | www.rdp.org.na |
Die Rally for Democracy and Progress (RDP; Bewegung für Demokratie und Fortschritt) ist eine im November 2007 gegründete Partei in Namibia. Sie entstand, nachdem mehrere Mitglieder der regierenden Südwestafrikanische Volksorganisation (SWAPO) aus Unzufriedenheit austraten bzw. ausgeschlossen wurden und sich neu formierten. Am 7. September 2010 hat die RDP den wahlpolitischen Zusammenschluss mit der Republican Party (RP) bekanntgegeben.[1]
Sie gilt als erste ernst zu nehmende Konkurrentin zur regierenden SWAPO. In der Vergangenheit wurden RDP-Veranstaltungen oft von SWAPO-Anhängern gestört. Zahlreiche Fälle von hate speech durch die regierende SWAPO sind dokumentiert.[2]
Die Parteispitze besteht aus Parteipräsident Hidipo Hamutenya, Vizepräsident Steve Bezuidenhout, Generalsekretär Jesaya Nyamu (ehemaliger namibischer Handelsminister) und Vize-Generalsekretärin Agnes Limbo.
Wahlspruch ist It's time for change, together we can do better (Es ist Zeit für den Wandel, zusammen können wir es besser).
Inhaltsverzeichnis |
Parteipräsident Hidipo Hamutenya war während des Unabhängigkeitskampfes Informationsminister der Exil-SWAPO. In dieser Funktion war er 1986 an der Enttarnung eines vermeintlichen Spionageringes in der Befreiungsbewegung beteiligt. Wie nach der Unabhängigkeit bekannt wurde, waren die meisten der sogenannten Spione unter Folter zu falschen Geständnissen gezwungen worden. Von ihren Geständnissen wurden Videoaufzeichnungen angefertigt, für deren Produktion Hamutenya mitverantwortlich war. Hierzu hat er nie wirklich Stellung bezogen.[3] Allerdings hat die RDP auf ihrer Kandidatenliste für die nationalen Wahlen im November 2009 zwei ehemalige Folteropfer der SWAPO aufgestellt, was als Zeichen der Versöhnung betrachtet werden kann.[4]
Zudem distanzierte sich Hamutenya bei der Veröffentlichung der Kandidatenliste von Vorwürfen, dass es sich bei der RDP um eine Kwanyama-Partei handele.[5]
Bei der ersten Wahlteilnahme 2009 gewann die RDP mehr Stimmen als jemals zuvor eine Oppositionspartei seit 1999. Sie errang 8 Sitze und knapp 11,2 % der Stimmen.
| Parlamentswahl | Stimmenanteile | Sitze |
|---|---|---|
| 2009 | 11,16 % | 8 |
| 2004 | - | - |
| 1999 | - | - |
| 1994 | - | - |
| 1989 | - | - |
Mitglieder in der Nationalversammlung sind seit 2010 die folgenden acht Parteimitglieder:
| Präsidentschaftswahl | Kandidat | Stimmen | Stimmenanteil |
|---|---|---|---|
| 2009 | Hidipo Hamutenya | 88.640 | 10,91 % |
| 2004 | - | - | - |
| 1999 | - | - | - |
| 1994 | - | - | - |