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Ramses III.

Namen von Ramses III.
Weihrauchopfer RamsesIII aus KV11.jpg
Ramses III. mit einem Weihrauchopfer, Grabmalerei aus KV11
Horusname
<hiero>G5</hiero>
<hiero>E1:D40:O29-M23-M17-M17-X1:Z2</hiero>
Srxtail2.svg
Ka-nechet-aa-nesit
K3-nḫt-ˁ3-nsyt
Starker Stier, mit großem Königtum
Nebtiname
<hiero>G16</hiero> <hiero>G36:D21-O23:W3-Z3-W19-C18</hiero>
Wer-habu-sed-mi-Ta-tenen
Wr-ḥˁb.w-sd-mj-T3-ṯnn
Groß an Sedfesten wie (Ptah-)Tatenen
Goldname
<hiero>G8</hiero> <hiero>F12-M4*M4*M4-W19-A45</hiero>
User-renput-mi-Atum
Wsr-rnp.wt-mj-Jtm
Reich an Jahren wie Atum
Thronname
<hiero>M23:X1-L2:X1</hiero> Hiero Ca1.svg
<hiero>ra-wsr-mAat-N36-i-mn::n</hiero>
Hiero Ca2.svg
User-maat-Re-meri-Amun
Wsr-m3ˁt-Rˁ-mrj-Jmn
Stark ist die Wahrheit des Re,
Geliebter des Amun
Eigenname
Hiero Ca1.svg
<hiero>C1-ms-z:z-HqA-q-iwn</hiero>
Hiero Ca2.svg
Ramesisuheqaiunu
(Ra mes su heqa Iunu)
Rˁ msj sw ḥq3 Jwnw
Re ist der, der ihn geboren hat, Herrscher von Heliopolis

Ramses III. (* um 1221 v. Chr.; † 7. April 1156 v. Chr.) war ein altägyptischer König (Pharao) der 20. Dynastie (Neues Reich), der am 17. Peret III (18. Dezember) 1188 v. Chr. die Regentschaft übernahm,[1] am 26. Schemu I (25. Februar) 1187 v. Chr. gekrönt wurde[1] und bis 1156 v. Chr. regierte.[2]

Inhaltsverzeichnis

Weitere Namen

  • Horusname: Mit großem Königtum, auch Kraftvoller Löwe, mit starkem Arm, Herr von Schlagkraft, der die Asiaten gefangennimmt, oder Mit herrlichen Denkmälern, der den Allherrn mit seinen Wohltaten zufriedenstellt, oder Der Ägypten erweitert, mit reichlicher Schlagkraft, mit starkem Arm, der die Libyer tötet, oder Stier mit starkem Arm, der die beiden Hörner schärft, mit fester Willenskraft, mit großer Kraft auf dem Schlachtfeld der Tapferkeit, oder Kraftvoller Stier, mit mächtiger Schlagkraft, mit starkem Arm, vor dem Furcht herrscht in den Ländern und den Fremdländern, der die Libyer vernichtet, oder Mit mächtiger Kraft, der Hunderttausende angreift, der die ihn Angreifenden vereint niederzwingt unter seine Sohlen, oder Mit zahlreichen Denkmälern, bzw. Herr von Sedfesten wie Tatenen, der Mit glänzenden Erscheinungen (oder: Kronen), oder Schön auf dem Thron wie der Sohn der Isis, oder Herr von Lebenszeiten wie sein Vater Re, oder Sohn des Amun (…), oder König mit großen Denkmälern und großen Wundertaten, der Karnak füllt zugunsten seines Namens, oder Der die Erscheinungen groß macht wie der Horizontische, indem er erstrahlt, das Leben der Untertanen, oder Schön als König wie Atum, den man liebt und begehrt wie die Majestät des Re
  • Nebtiname: Groß an Sedfesten wie (Ptah-)Tatenen, auch Reich an Kraft wie sein Vater Month, Vernichter der Neun Bogen [der Feinde Ägyptens], Bezwinger in ihrem Land, oder Der die Maat vollzieht für die (Götter-)Neunheit, der die Tempel jeden Tag festlich macht, oder Groß an Sedfesten wie Tatenen, der die Libyer niedertritt zu Leichenhaufen an ihrem Platz
  • Goldname: Reich an Jahren wie Atum, auch Göttlich bei seinem Hervorkommen aus dem Mutterleib, treffliches und verständiges Ei (das bedeutet: noch ungeborener König) des Harachte), oder Schön und kraftvoll als Abbild der Götter und Göttinnen, der ihre Opfer vermehrt, oder Tapferer, Besitzer von starken Armen, der die Grenzen nach seinem Belieben setzt im Rücken seiner Feinde

Familie

Ramses III. war der Sohn und Nachfolger von Sethnacht[3]. Seine Große königliche Gemahlin war Isettahemdjert, die Tochter einer Fremden mit akkadischem Namen, Habasillatu. Zusätzlich hatte er wenigstens eine Nebenfrau, deren Name jedoch nicht belegt ist.[A 1] Als Söhne gelten unter anderem die Prinzen Amunherchepeschef (der spätere Ramses VI.), Chaemwaset, Sethherchepeschef (der spätere Ramses VIII.), Ramses Meriatum und der Nachfolger als Pharao, Ramses IV.. Bis auf die drei Nachfolger wurden alle Prinzen im Tal der Königinnen bestattet.

Eine Nebenfrau, Teje, gebar ihm einen namentlich nicht weiter bekannten Sohn, der in den Prozessakten der Haremsverschwörung (s. u.) als „Pentawer“ bezeichnet wird.

Regentschaft

Statue Ramses III. in Luxor

Die Datierung der Regierungszeit von Ramses III. beruht auf einer Inschrift aus dem siebten Regierungsjahr: Am 9. Schemu III ruhte Amun-Re, der Götterkönig, im Haus der Millionen von Jahren von Ramses III. im Tempel des Amun im Westen von Theben. Der Ägyptologe Rolf Krauss verweist in diesem Zusammenhang auf den Festkalender und die zugehörige Verbindung zum altägyptischen Mondkalender. Das Ruhen des Amun-Re ist im zweiten und dritten Monat der Jahreszeit Schemu traditionsgemäß an einen Neumondtag gebunden, weshalb für das Datum des 9. Schemu III nur 1181 v. Chr. als siebtes Regierungsjahr in Frage kommt. In Addition der verstrichenen sechs Regierungsjahre ergibt sich 1187 v. Chr. als Zeitpunkt der Krönung, die Ramses III. am 26. Schemu I als Vereinigungs- und Krönungsfest feierte.[4]

Verteidigungskämpfe

Ägypten war in der Zeit seiner Regentschaft von auswärtigen Kräften bedroht. Einerseits durch wiederholte Vorstöße libyscher Stämme (darunter die Isabaten), wobei allerdings zu berücksichtigen ist, dass die Schilderung eines Libyen-Kriegs im 5. Jahr der Herrschaft sehr starke Parallelen zum Libyerkrieg des Merenptah aufweist und die Darstellung in Medinet Habu demnach vom Tempel des Merenptah kopiert sein könnte.

Schilderung des Sieges über die Seevölker im Totentempel Ramses’ III.

Die sogenannten „Seevölker-Attacken“ haben sich in der Zeit Ramses III. ereignet. Demnach griff im 8. Jahr seiner Regierung ein Bündnis von Völkern Ägypten an, die ursprünglich „auf den Inseln inmitten des Meeres“ lebten. Zuvor sollen diese von der modernen Forschung als „Seevölker“ bezeichneten Aggressoren nach ägyptischer Schilderung eine Reihe von Ländern im östlichen Mittelmeer bezwungen haben, darunter Arzawa, die Hethiter, Karkemisch und Amurru. Ausführlich wird eine Seeschlacht geschildert, in der die Seevölker im Nildelta in die Falle gelockt und geschlagen wurden. Ob die aufgezählten Völker tatsächlich alle beteiligt waren, ist zweifelhaft, da Ramses III. Siege über Völkerschaften schildert, die schon längst von der historischen Bühne verschwunden waren und nicht selten auf Berichte von Ramses II. zurückgriff [5].

Der Große Papyrus Harris, der kurz nach dem Tode Ramses III. entstand, erwähnt ebenfalls Kämpfe gegen Seevölker und berichtet von einem Versuch dieser Völker, zu Lande in Ägypten einzudringen. Die unmittelbare Gefahr für Ägypten konnte Ramses III. zwar abwenden, trotzdem büßte sein Land an Macht ein. Sowohl Palästina, wo er die beiden Seevölker, die Peleset (Philister) und Tjeker ansiedelte, wie auch Syrien gingen in der Folge verloren.

Bautätigkeit

Totentempel Ramses’ III. in Medinet Habu

Berühmt ist der Totentempel des Ramses III. in Medinet Habu. Er wurde noch zu Lebzeiten des Königs errichtet und zeugt in Inschriften wie Bildern von seinen Taten. Allerdings wurde dabei offenbar viel von älteren Monumenten kopiert. So ist von einem Feldzug die Rede, der über Syrien bis nach Kleinasien geführt haben soll. Dieser kann unmöglich in der Zeit dieses Königs stattgefunden haben.

Das Baumaterial für den Totentempel stammte aus den großen Sandsteinbrüchen in Dschabal as-Silsila. Nach Fertigstellung ließ Ramses III. dort zwei Stelen aufstellen, die ihn wahlweise mit Amun-Re und Hapi sowie mit Amun, Mut und Chons zeigen. In diesem Zusammenhang vermerkte Ramses III. in seinem Festkalender den 15. und 16. Schemu III als zusätzliche Festtage, an denen sowohl in Dschabal as-Silsila als auch im Karnak-Tempel Opferfeste für Amun-Re, Hapi und Mut gefeiert werden sollten.[6]

Bei der Errichtung des Grabes von Ramses III. im Tal der Könige und den Prinzengräbern im Tal der Königinnen[7] kam es zum ersten dokumentierten Streik in der Geschichte der Menschheit (Streik von Deir el-Medineh). Im 29. Regierungsjahr von Ramses III., am 10. Peret II (4. November) 1159 v. Chr.,[A 2] legten einige hungrige Arbeiter ihre Bautätigkeit nieder. Zu dieser Zeit wurden die Arbeiter auf der Basis von Getreideeinheiten, also mit Lebensmitteln, bezahlt. Der Schlachtruf dieses Streiks Wir sind hungrig! ist in einem Papyrus des Schreibers Neferhotep dokumentiert und wird gegenwärtig im Museo delle antichità egizie di Torino unter der Inventarisierungsnummer p1880 aufbewahrt.

Innenpolitik

Als Wesire während der Regierung Ramses III. sind Hori und Ta bekannt, Vizekönig von Kusch (Nubien) war Hori III., Bürgermeister von Theben war Paser und Hohepriester des Amun in Theben waren Bakenchons, Usermaatrenacht und Ramsesnacht.

Abgesehen von den umfangreichen Schenkungen zugunsten der Götter, deren Mitwirken es dem König ermöglicht, das Böse (Isfet) abzuwehren und Maat zu verwirklichen[A 3], ist die Innenpolitik nur bruchstückhaft dokumentiert.

Seine Großzügigkeit sicherte Ramses III. die Unterstützung einer mächtigen Priesterschaft. Vor allem die großen Tempelbezirke in Karnak und Medinet Habu, in Heliopolis und Memphis wurden reich mit Ländereien, Landarbeitern und Handwerkern, Lebensmittellieferungen, Edelmetallen, Kupfer und Steuereinnahmen bedacht. Laut dem Papyrus Harris I des British Museum[8], der eine detaillierte Liste der königlichen Geschenke enthält, besaß allein der Amuntempel in Karnak am Ende der Regierungszeit 86 486 Leute, 433 Gärten, 83 Transportschiffe, 46 Werften, 65 Städte und Dörfer, davon 9 in Palästina, 421 362 Rinder, sowie einen Bodenbesitz von 864 168 Aruren[9], was einem Zehntel des fruchtbaren Ackerlandes entsprach.[10]

Unter den schwachen Nachfolgern vergrößerte sich der Besitzstand des Amun-Re noch erheblich durch weitere reguläre Zuwendungen, Immunitätsdekrete und Sonderstiftungen, so dass gegen Ende der 21. Dynastie die Domäne des Gottes nahezu deckungsgleich mit Oberägypten war[11]. Zu diesem Zeitpunkt war der Hohepriester des Amun-Re faktisch Herrscher von Theben, während der in Tanis oder Memphis residierende Pharao nur noch nominell als König von Ober-und Unterägypten galt.

Haremsverschwörung

Ramses III. im Chonstempel von Karnak

Mehrere Dokumente [12] aus der Zeit des Nachfolgers Ramses IV. schildern ein Gerichtsverfahren, bei dem es um eine Verschwörung ging, an der Mitglieder der königlichen Familie, Konkubinen des Königs, sowie hohe Würdenträger des Hofes, der Armee und der Haremsverwaltung beteiligt waren.

Als Urheber der Verschwörung gelten eine Nebenfrau des Königs, Teje, und deren Sohn (in den Urkunden als Pentawer bezeichnet). Umstritten ist, ob Ramses III. im 32. Jahr seiner Regierung dieser Intrige zum Opfer fiel[13] : man kann nämlich nicht ausschliessen, dass die Verschwörer nicht etwa planten, den ohnehin schwerkranken König (er litt an einer fortgeschrittenen Arteriosklerose) zu ermorden, sondern seinen natürlichen Tod nutzen wollten, den Sohn Tejes auf den Thron zu bringen [14].

Ankläger war der bereits verstorbene Ramses III.[15] Grund dafür ist der Glaube der Ägypter, der zum Gott gewordene König lenke auch nach seinem Tod das Geschehen im Diesseits. Der Tote beauftragte also das Gericht, die Schuldigen ausfindig zu machen und zu verurteilen. Zwei Richter standen später selbst vor Gericht, da sie mit den Ehefrauen einiger Angeklagten an einem Gelage teilgenommen hatten[A 4].

Bis auf einen Angeklagten wurden alle Verschwörer schuldig gesprochen. Die Strafen reichten vom Abschneiden der Nase und der Ohren bis zur Hinrichtung oder, bei einigen hohen Würdenträgern, dem Befehl zum Selbstmord. Auch Pentawer wurde für schuldig erklärt: „[die Richter] liessen ihn [allein] in seinem Raum; er nahm sich das Leben.“[16] Welche Strafe über Teje verhängt wurde geht aus den erhaltenen Dokumenten nicht hervor.

Das Todesdatum 15. Schemu III (7. April) 1156 v. Chr.[17][18] fiel auf den ersten Feiertag des Opferfestes für die Gottheiten Amun-Re und Hapi.[6] Verschiedene Ägyptologen vermuteten dennoch einen Zusammenhang mit den Feierlichkeiten des Talfestes, da es das letzte protokollierte Fest in zeitgenössischen Quellen war:

„Mögest du hervorkommen und eintreten in die Totenstadt von Theben, ohne dass dein Schritt auf ihrem Friedhof behindert wird. Mögest du im Gebiet des Westens Thebens stehen an jenem Tage der Wasserfahrt. Mögest du den König der Götter in seinem großen Geheimnis, den Vater der Götter in seiner herrlichen Gestalt erblicken. Mögest du im Tempel unter den Seligen zum Herrn der Götter gehen am Talfest.“

Texte Medinet-Habu[19]

Das Talfest war von Ramses III. als zweitägige Feier für den zweiten Monat der Jahreszeit Schemu angesetzt. Um einen Zusammenhang zum Talfest herzustellen, entwarfen James H. Breasted und Hans Goedicke die These, dass Ramses III. die Palastintrige 21 Tage schwer verletzt überlebt habe. Demnach wäre der Anschlag am 23./24. Schemu II erfolgt, was einen Talfesttermin um den 21. Schemu II voraussetzt. Belege oder Hinweise für diese Annahme konnten weder Breasted noch Goedicke nennen. Erik Hornung und Wolfgang Helck lehnen aufgrund der langen Zeitspanne zwischen Festbeginn und dem Tod von Ramses III. sowie wegen der fehlenden Hinweise die Theorie einer Talfest-Palastintrige im 32. Regierungsjahr ab.

Rolf Krauss sieht die Möglichkeit eines Talfest-Zusammenhangs nur dann gegeben, falls das einen Monat zuvor stattfindende Minfest gemeinsam mit dem Talfest verschoben wurde.[18] Das Minfest war wie das Talfest an den Mondkalender gebunden, weshalb eine Verschiebung unter diesen Umständen ausgeschlossen werden kann.[18] Außerdem verweist Rolf Krauss auf den Inhalt eines Graffitos aus dem siebten Regierungsjahr von Ramses III. mit den dort für den 9. Schemu III. belegten Opfergaben an Amun-Re. Da sich im ägyptischen Mondkalender nach jeweils 25 Jahren die Monddaten wiederholen, muss im 32. Regierungsjahr von Ramses III. entgegen der Annahme von Breasted und Goedicke der 9. Schemu III. erneut als Feiertag in Verbindung der Gottheit Amun-Re Bestandteil eines Festaktes gewesen sein. In den Angaben des siebten Regierungsjahres wird das Talfest aber nicht erwähnt[20].

Die Mumie des Königs wurde nach 74 Tagen am 24. Achet I (20. Juni) 1156 v. Chr.[21] in Grab (KV11) im Tal der Könige beigesetzt.[22] Untersuchungen seiner Mumie zeigen, dass Ramses III. etwa 65 Jahre alt wurde. Aufgrund der Aktivitäten von Grabräubern betteten Priester in der 22. Dynastie unter Scheschonq I. die Mumie um in die Cachette von Deir el-Bahari. Sie befindet sich heute im Ägyptischen Museum (Kairo). Die Wanne des Sarkophages ist im Pariser Louvre ausgestellt, während sich der Deckel in Cambridge[23] befindet.

Literatur

  • Jacobus van Dijk: The Luxor Building Inscription of Ramesses III. In: Göttinger Miszellen (GM) 33, Göttingen 1979, S. 19-30.
  • Pierre Grandet: Ramses III. Histoire d’un règne. Paris 2009, ISBN 978-2-8570-4408-6.
  • K. A. Kitchen: Ramesside Inscriptions: Historical and Biographical V. Oxford 1983, ISBN 0-903563-40-1.
  • Alessandra Nibbi: The Chief Obstacle to Understanding the Wars of Ramesses III. In: Göttinger Miszellen 59, Göttingen 1982, S. 51-60.
  • Thomas Schneider: Lexikon der Pharaonen. Artemis & Winkler, München 1997, ISBN 3-7608-1102-7.
  • Wolfgang Waitkus: Zur Deutung einiger apotropäischer Götter in den Gräbern im Tal der Königinnen und im Grab Ramses III. In: Göttinger Miszellen 99, Göttingen 1987, S. 51-82.

Weblinks

 Commons: Ramses III. – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Anmerkungen

  1. Zwei seiner Söhne werden als Erstgeborene bezeichnet und haben folglich verschiedene Mütter: siehe Aidan Dodson, Dyan Hilton: The Complete Royal Families of Ancient Egypt. The American University in Cairo Press, Kairo 2005, ISBN 977-424-957-7, S. 190.
  2. Der 10.Tag des 2.Monats Peret entspricht dem 14. November im proleptischen Kalender.
  3. In der ägyptischen Königsideologie steht das Handeln des verantwortungsbewussten Königs stets im Einklang mit Maat, der gottgewollten Weltordnung. Siehe David P.Silverman: Divinity and Deity in Ancient Egypt. In: Byron E. Shafer (Hrsg.): Religion in Ancient Egypt. Cornell University Press, Ithaca/ London 1991, ISBN 0-8014-9786-8, S. 63.
  4. Laut Turiner Gerichtspapyrus war es ein ˁt-ḥnqt = „Bierraum“, also ein Trinkgelage: James H. Breasted: Ancient Records of Egypt: Historical Documents from the Earliest Times to the Persian Conquest. Bd. IV, The University of Chicago Press, Chicago 1906-07, S. 219, (online).

Einzelnachweise

  1. a b Siegfried Schott: Altägyptische Festdaten. Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz/Wiesbaden 1950, S. 67.
  2. Datierung nach Thomas Schneider und Rolf Krauss.
  3. Rosemarie Drenkhahn: Die Elephantine-Stele des Sethnacht und ihr historischer Hintergrund. Harrassowitz, Wiesbaden 1980, ISBN 344702089X, S. 68.
  4. Rolf Krauss: Sothis- und Monddaten. Gerstenberg, Hildesheim 1985, S. 138 und S. 207.
  5. Alexandra von Lieven: Grundriss des Laufes der Sterne – Das sogenannte Nutbuch. The Carsten Niebuhr Institute of Ancient Eastern Studies (u. a.), Kopenhagen 2007, ISBN 978-87-635-0406-5, S. 240.
  6. a b Siegfried Schott: Altägyptische Festdaten. S. 109.
  7. Der Streik der Grabbauer. In: judithmathes.de, Abgerufen am 27. Januar 2012.
  8. Übersetzung in J. H. Breasted: Ancient Records of Egypt. Band IV. New York, Reissued 1964, ISBN 0-8462-0134-8, S. 110-206.
  9. Eine Arura (sṯ3.t) sind 2 735 Quadratmeter.
  10. G. Lefebvre: Histoire des grands prêtres d'Amon de Karnak jusqu'à la XXIe dynastie. Geuthner, Paris 1929, S. 167.
  11. Donald B. Redford: Egypt, Canaan and Israel in Ancient Times. Princeton University Press, Princeton 1992, ISBN 0-691-00086-7, S. 288.
  12. Die Papyri Lee, Rollin und Varzy, der Turiner Gerichtspapyrus, sowie die sog. Rifaud-Abschriften
  13. P. Grandet: Ramsès III. Histoire d'un règne. S. 335.
  14. P. Grandet: ebd. S. 336, in Anbetracht der unversehrten Mumie des Königs
  15. J. H. Breasted: Ancient Records of Egypt. S. 210.
  16. J. H. Breasted: Ancient Records of Egypt. S. 218.
  17. A. J. Peden: The Reign of Ramesses IV. 1994, S. 14.
  18. a b c Rolf Krauss: Sothis- und Monddaten. Gerstenberg, Hildesheim 1985, S. 143.
  19. Siehe Online-Zitation.
  20. Rolf Krauss: Sothis- und Monddaten. Studien zur astronomischen und technischen Chronologie Altägyptens. S. 138.
  21. Im julianischen Kalendersystem entspricht der 20. Juni dem 1. Juli.
  22. Ostraca Deir el-Médineh Nr. 40 (O.DeM 40), vs 5–6 In: J. Černý: Catalogue des ostraca hiératiques non-littéraires de Deir el-Médineh (Kairo) Bd. 1; Nos. 1-113. In: Documents de fouilles de l'Institut français d'archéologie orientale du Caire. (DFIFAO) 3, 1935.
  23. Der Sarkophag auf der Online Datenbank des Museums


Vorgänger Amt Nachfolger
Sethnacht Pharao von Ägypten
20. Dynastie
Ramses IV.
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