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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Nordwestmecklenburg | |
| Amt: | Rehna | |
| Höhe: | 24 m ü. NN | |
| Fläche: | 22,52 km² | |
| Einwohner: |
2.984 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 133 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 19217 | |
| Vorwahl: | 038872 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NWM | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 74 065 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Freiheitsplatz 1 19217 Rehna | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Jochen Oldenburg | |
| Lage der Stadt Rehna im Landkreis Nordwestmecklenburg | ||
Rehna ist eine Kleinstadt im Landkreis Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie ist Verwaltungssitz des gleichnamigen Amtes, dem weitere 13 Gemeinden angehören.
Inhaltsverzeichnis |
Die im Herzen des Landkreises gelegene Stadt Rehna ist von Lübeck, Schwerin und der Ostseeküste jeweils etwa 25 Kilometer entfernt. Sie liegt beidseitig des Flusses Radegast - die Altstadt mit dem ehemaligen Nonnenkloster am linken Ufer. Die Umgebung Rehnas ist recht hügelig, nahe dem nordöstlichen Ortsteil Othenstorf werden 83 m ü. NN erreicht.
Zu Rehna gehören die Ortsteile
Die erste Kirche von Rehna wird bereits 1230 im Ratzeburger Zehntregister erwähnt, welches die damals zum Bistum Ratzeburg gehörenden Ortschaften geordnet nach Kirchspielen auflistet.
Am 26. Dezember 1237 bestätigt der Ratzeburger Bischof Ludolf feierlich das neue Kloster Rehna. Rehna gehörte jedoch nie zum Bistum bzw. später zum Fürstentum Ratzeburg (Mecklenburg Strelitz). Die Innenstadt und Klostergebäude wurden im Rahmen der Städtebauförderung im Zeitraum von 1991 bis 2005 saniert, dafür wurden rund 9 Millionen Euro Fördermittel bewilligt. Die Sanierung der Stadt ist inzwischen weitgehend abgeschlossen und die Stadt wurde im Jahr 2006 nicht mehr in das Städtebauförderungsprogramm aufgenommen.
Am 1. Juli 1950 wurde Othenstorf nach Brützkow eingemeindet.[2] Brützkow wurde wiederum am 1. Juli 1973 nach Rehna eingemeindet.[2] Löwitz gehört seit dem 13. Juni 2004 zu Rehna.[3]
Die Wahl vom 7. Juni 2009 hatte folgende Ergebnisse[4]:
Das Wappen wurde am 10. April 1858 von Friedrich Franz II., Großherzog von Mecklenburg-Schwerin festgelegt und unter der Nr. 125 der Wappenrolle von Mecklenburg-Vorpommern registriert.
Blasonierung: „In Gold ein hersehender schwarzer Stierkopf mit goldener Krone, silbernen Hörnern, aufgerissenem Maul, ausgeschlagener roter Zunge und abgerissenem Halsfell, das bogenförmig ausgeschnitten ist und sieben Spitzen zeigt.“
Das Wappen wurde 1997 von dem Weimarer Michael Zapfe neu gezeichnet.
Die Flagge ist gleichmäßig längsgestreift von Gold (Gelb) und Schwarz; in der Mitte liegt, auf jeweils zwei Drittel der Höhe des goldenen (gelben) und des schwarzen Streifens übergreifend, das Wappen der Stadt. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.
Das Deutsche Haus zählt mit zu den ältesten Häusern der Klosterstadt Rehna. Auch wenn das Haus in der Gesamtdarstellung heute nur noch die ursprüngliche Größe erahnen lässt, so ist doch beim genauen Betrachten der Ursprung zu erkennen.
Der Gebindeabstand beträgt 1,8 bis 2 Meter und deutet noch auf eine Dacheindeckung aus Stroh hin. Das etwa vier Meter hohe Erdgeschoss nimmt die große Diele im hinteren Bereich auf.
Das Haus ist Herberge für den Martensmann. Dieser Brauch wird erstmals 1520 erwähnt. Es wird alljährlich am Martinstag den Mecklenburger Fürsten eine Tonne (Fass) Wein gesandt, auf dass sich die Fürsten vertragen.
Heute wird das Deutsche Haus als Vereinshaus der Stadt Rehna genutzt und beherbergt die Stadtbibliothek Rehna.
Acht Gräber von Zwangsarbeitern für vier polnische Frauen und vier Männer, alle namentlich bekannt, die Opfer der Zwangsarbeit wurden, befinden sich auf dem Friedhof. Waren es anfänglich Holzkreuze, so erinnern seit 1986 Gedenksteine an diese Opfer unter den 3000 bis 4000 Männern und Frauen, überwiegend aus Polen, die im Amtsbereich von Rehna während des Zweiten Weltkrieges Zwangsarbeit auf Gütern und bei Gewerbetreibenden verrichten mussten. Ebenfalls auf dem Friedhof existiert eine Gedenkstätte aus dem Jahre 1949 für den antifaschistischen Widerstand, die u.a. an den kommunistischen Stadtverordneten Friedrich Dreyer erinnert, der zu den Opfern des Todesmarsches vom April 1945 gehört. In der Friedrich-Dreyer-Straße hängt eine Informationstafel für den ermordeten Kommunisten.
Das denkmalgeschützte Gutshaus Löwitz ist 1827 im neogotischen Stil erbaut worden. Heute ist es in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand und steht seit 2008 zum Verkauf.
Direkt an der Bundesstraße 104 gelegen, mit Bahnanschluss in die Landeshauptstadt Schwerin und der acht Kilometer entfernten Autobahn-Anschlussstelle Schönberg A 20 von Lübeck nach Rostock verfügt Rehna über eine gute überregionale Verkehrsanbindung. Pläne, die Bahnlinie von Schwerin über Rehna hinaus bis nach Schönberg an der Bahnlinie Lübeck–Bad Kleinen zu verlängern, wurden noch bis in die 1940er Jahre verfolgt, aber – bis auf ein paar Brückenbauwerke – nie verwirklicht.
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