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Reinhold Mitterlehner (* 10. Dezember 1955 in Helfenberg) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP) und Minister des Bundesministeriums für Wirtschaft, Familie und Jugend.
Inhaltsverzeichnis |
Reinhold Mitterlehner besuchte von 1962 bis 1966 die Volksschule in Helfenberg und wechselte im Anschluss an das Realgymnasium in Rohrbach, an dem er 1974 die Matura ablegte. Danach leistete Mitterlehner von 1974 bis 1975 den Präsenzdienst ab und begann 1974 ein Studium der Rechtswissenschaften an der Johannes Kepler Universität Linz. 1980 schloss Mitterlehner sein Studium mit dem akademischen Grad Dr. iur. ab. 1990 absolvierte er den Post-Graduate-Lehrgang für Verbandsmanagement in Fribourg.
Nach dem Abschluss seines Studiums absolvierte Mitterlehner 1980 sein Gerichtspraktikum in Linz und war danach zwischen 1980 und 1992 in der Wirtschaftskammer Oberösterreich als Abteilungsleiter im Marketing beschäftigt. Von 1992 bis 2000 war er Geschäftsführer des Österreichischen Wirtschaftsbundes. Seit 2000 stand er der Wirtschaftskammer Österreich als Generalsekretär-Stellvertreter vor.
Mitterlehner war zwischen 1991 und 1997 Mitglied des Gemeinderates von Ahorn und wurde 2002 zum Bezirksparteiobmann der ÖVP Rohrbach gewählt.
Mitterlehner war seit dem 8. Februar 2000 Abgeordneter zum Österreichischen Nationalrat und seit 2001 mit einer Unterbrechung Obmann des parlamentarischen Wirtschaftausschusses.
Am 24. November 2008 wurde Mitterlehner vom damals geschäftsführenden ÖVP-Parteiobmann Josef Pröll als zukünftiger Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend präsentiert und am 2. Dezember 2008 zusammen mit den anderen Mitgliedern der Bundesregierung Faymann angelobt.
Nach dem Rücktritt von ÖVP-Obmann Josef Pröll im April 2011 wurden Reinhold Mitterlehner Außenseiterchancen auf die Nachfolge auf den Posten des Parteiobmanns eingeräumt.[1]
Reinhold Mitterlehner ist mit seiner Frau Anna Maria verheiratet und hat zwei Töchter aus dieser Ehe. Zudem hat Mitterlehner eine weitere Tochter aus einer vorehelichen Verbindung. Mitterlehner ist Mitglied der Katholischen akademischen Verbindung Austro-Danubia Linz im ÖCV. Außerdem übernahm er 2010 die Patenschaft für das im Tiergarten Schönbrunn geborene Pandajunge Fu Hu.[2]
Werner Faymann | Josef Pröll | Michael Spindelegger | Gabriele Heinisch-Hosek | Alois Stöger | Maria Fekter | Johanna Mikl-Leitner | Claudia Bandion-Ortner | Norbert Darabos | Nikolaus Berlakovich | Rudolf Hundstorfer | Claudia Schmied | Doris Bures | Reinhold Mitterlehner | Johannes Hahn | Beatrix Karl | Karlheinz Töchterle
Bautenminister (1966–1987):
Kotzina | Moser | Lausecker | Sekanina | Lacina | Übleis | Graf
Wirtschaftsminister – Erste Republik:
Urban | Zerdik | Ellenbogen | Heinl | Angerer | Grünberger | Kraft | Schürff | Hainisch | Schober | Schuster | Heinl | Jakoncig | Stockinger | Taucher | Raab | Fischböck
Wirtschaftsminister – Zweite Republik:
Heinl | Fleischacker | Heinl | Kolb | Böck-Greissau | Raab | Illig | Bock | Mitterer | Staribacher | Steger | Graf | Schüssel | Ditz | Farnleitner | Bartenstein | Mitterlehner
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Mitterlehner, Reinhold |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Politiker (ÖVP), Abgeordneter zum Nationalrat |
| GEBURTSDATUM | 10. Dezember 1955 |
| GEBURTSORT | Helfenberg |