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Rekrut bezeichnet im Militär die Dienststellung und gegebenenfalls auch den Dienstgrad eines neueingestellten Soldaten – in der Regel für die Dauer seiner Grundausbildung. Das Wort ist eine Entlehnung aus dem französischen recrue („Nachwuchs“), wiederum abgeleitet von lateinisch recrescere („nachwachsen“) und in Deutschland seit dem 17. Jahrhundert gebräuchlich.
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In der deutschen Bundeswehr ist Rekrut kein Dienstgrad, sondern eine Dienstposten-Bezeichnung, der Dienstgrad in dieser Zeit entspricht dem niedrigsten Mannschaften-Dienstgrad der jeweiligen Teilstreitkraft und Waffengattung (z. B. Schütze, Jäger, Kanonier, Matrose, Flieger etc.), der als Sammelbezeichnung die Dienstgradbezeichnung Soldat trägt.
Im österreichischen Bundesheer und in der Schweizer Armee dagegen ist Rekrut zugleich der niedrigste Mannschaftsdienstgrad.
In den meisten Armeen der Welt tragen Rekruten keine oder leere Dienstgradabzeichen (ggf. nur mit allgemeiner Verwendungs-, Teilstreitkraft- oder Waffengattungskennzeichnung, z. B. einen Anker für Marine) und erlangen die ersten Dienstgradabzeichen durch die erste Beförderung nach der Grundausbildung.
Schütze im Deutschen Heer (Schulterklappe am Feldanzug)
Matrose der Deutschen Marine (Ärmelabzeichen der Dienstjacke)
Flieger der deutschen Luftwaffe (Schulterklappe mit Aufziehschlaufe am Feldanzug)
Seaman Recruit der United States Coast Guard