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| Flagge |
Wappen |
| Provinz | |
| Bürgermeister | Petra van Wingerden-Boers (VVD) |
| Fläche – Land – Wasser |
84,39 km² 81,73 km² 2,66 km² |
| CBS-Code | 0275 |
| Einwohner | 43.966 (31. Dez. 2010[1]) |
| Bevölkerungsdichte | 521 Einwohner/km² |
| Koordinaten | 52° 0′ N, 6° 2′ O526.03333333333Koordinaten: 52° 0′ N, 6° 2′ O |
| Bedeutender Verkehrsweg | A348 |
| Vorwahl | 026, 0313 |
| Postleitzahlen | 6880-6883, 6950-6953, 6955-6957, 6990-6991, 6994 |
| Website | http://www.rheden.nl/ |
Rheden (
anhören?/i) ist eine niederländische Gemeinde der Provinz Gelderland und hatte am 31. Dezember 2010 nach Angaben des CBS 43.966 Einwohner. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 84,29 km², wovon 22 km² Wasser- und 31 km² Waldflächen sind.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Rheden umfasst folgende Dörfer (zwischen Klammern die Einwohnerzahl (x 1.000):
Die Gemeinde bildet den Südostrand der waldreichen Landschaft Veluwe zwischen Arnheim im Süden und Brummen im Nordosten. Velp, Rheden und Dieren haben Bahnhöfe an der Eisenbahnlinie Arnheim - Zutphen; nur in Dieren halten auch manche Schnellzüge. Zwischen Arnheim und Dieren verläuft, entlang des IJssels, eine Autobahn. Dieren liegt an dem IJssel, hat aber keinen großen Hafen. De Steeg hat einen Yachthafen. In der Nähe gibt es 3 Campingplätze:
Haupterwerbsquelle ist der Tourismus. Im Osten gibt es auch Landwirtschaft (Milchviehhaltung) entlang des IJssels. Rheden hat einige Backsteinfabriken, und bei De Steeg gab es bis vor kurzem ein großes Stahlwerk (2002 geschlossen). In Dieren steht die Fahrradfabrik der bekannten Firma Gazelle. Außerdem gibt es vor allem in Dieren und zwischen Velp und Arnheim noch viel Kleingewerbe.
Rheden hieß im Mittelalter Rheton. Das bedeutet: Stelle wo Reet wächst. Im 16. Jahrhundert war Rheden mit Dieren (Diederen) ein Schultamt, Rechtsgebiet eines Schultheißen. Dieser „schout“ war Richter und in diesen unruhigen Zeiten auch oberster Polizist. Im 19. Jahrhundert wuchs Velp stark, durch seine Nähe zum Verwaltungszentrum Arnheim und durch die Ansiedlung mehr oder weniger vermögender Rentner, u.a. aus Den Haag. Später siedelten sich auch Bürger der Mittelklasse und Pendler an. Dieren wurde ein bescheidener Industrieort, der bis etwa 1960 einen Wasserweg und eine Eisenbahnverbindung mit Apeldoorn hatte.
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