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Richard Kurt Donin (* 4. Juni 1881 in Wien; † 1. Mai 1963 ebenda) war ein österreichischer Kunsthistoriker und Jurist.
Inhaltsverzeichnis |
Donin war Sohn eines Waldviertler Mühlenbesitzers und verwaiste früh. Er besuchte das Stiftsgymnasium Melk, wo die späteren Künstler Leopold Blauensteiner und Rudolf Junk zu seinen Klassenkameraden zählten.[1] Danach studierte er Rechtswissenschaften, später auch Kunstgeschichte und Klassische Archäologie, und promovierte 1905 zum Dr. iur. und 1913 zum
Dr. phil. Bis 1931 war er in der Jugendfürsorge tätig und gründete so etwa 1915 das Niederösterreichische Landesjugendamt.
In seiner kunsthistorischen Forschungsarbeit spezialisierte er sich auf die Geschichte der österreichischen Architektur. Während er sich anfangs besonders mit der Romanik befasste, beschäftigte er sich später zunehmend mit gotischer Architektur. Außerdem befasste er sich intensiv mit den Beziehungen zwischen österreichischer und italienischer Kunst. 1945 bis 1963 war er Präsident der Gesellschaft für vergleichende Kunstforschung.
Im Jahr 1966 wurde in Wien Donaustadt (20. Bezirk) die Doningasse nach ihm benannt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Donin, Richard Kurt |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Kunsthistoriker |
| GEBURTSDATUM | 4. Juni 1881 |
| GEBURTSORT | Wien |
| STERBEDATUM | 1. Mai 1963 |
| STERBEORT | Wien |