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Richard John âRickâ Santorum (* 10. Mai 1958 in Winchester, Virginia) ist ein US-amerikanischer Politiker der Republikanischen Partei, der den Bundesstaat Pennsylvania in beiden Kammern des Kongresses vertrat. 1990 wurde er erstmals in das US-ReprĂ€sentantenhaus gewĂ€hlt, 1994 in den Senat. Zuletzt war er Vorsitzender der Senate Republican Conference, die dritthöchste Hierarchiestufe fĂŒr republikanische Senatsmitglieder.
Santorum vertritt â auch im Vergleich zu anderen Republikanern â sehr konservative und christlich-fundamentalistische[1][2][3][4][5] Standpunkte besonders zu gesellschaftspolitischen Themen wie Abtreibung und HomosexualitĂ€t, was mehrfach zu öffentlichen Kontroversen fĂŒhrte.
2006 trat er erneut als Kandidat fĂŒr einen Sitz im Senat an, scheiterte aber deutlich. Sein Herausforderer Bob Casey gewann mit einem Vorsprung von 18 Prozentpunkten, was die höchste Niederlage eines amtierenden Senators seit 30 Jahren war.[6] FĂŒr seine Niederlage wurden, neben einer fĂŒr die Republikaner allgemein ungĂŒnstigen politischen Stimmung (gegen George W. Bush und den Irakkrieg) verschiedene umstrittene Entscheidungen und ĂuĂerungen verantwortlich gemacht.[7]
Vor dieser Niederlage galt Santorum als möglicher Kandidat bei den US-PrÀsidentenwahlen 2008.[8]
2011 kĂŒndigte er seine Kandidatur fĂŒr die PrĂ€sidentschaftswahlen im November 2012 an. Er beteiligte sich an den Vorwahlen der Republikaner, wobei er in den Staaten Alabama, Colorado, Iowa, Kansas, Louisiana, Minnesota, Mississippi, Missouri, North Dakota, Oklahoma und Tennessee siegreich war. Am 10. April 2012 zog er seine Kandidatur zurĂŒck.[9][10]
Inhaltsverzeichnis |
Sein Vater Aldo Santorum (1923â2011) stammt aus Riva del Garda und wanderte aus Italien in die USA ein. Seine Mutter Catherine (* 1918) hat italienische und irische Vorfahren. Beide Eltern waren in Gesundheitsberufen tĂ€tig. Santorum erhielt einen Bachelor-of-Arts-Abschluss von der Pennsylvania State University 1980 und einen Master of Business Administration der University of Pittsburgh 1981. Nach dem Studium war er bis zum Jahr 1986 Mitarbeiter von J. Doyle Corman, einem Staatssenator aus Virginia. Seine Ehefrau Karen Garver Santorum ist Autorin eines Buchs ĂŒber gutes Benehmen fĂŒr Kinder. 1986 erhielt er seinen Juraabschluss von der Dickinson School of Law, wurde als Rechtsanwalt zugelassen und eröffnete eine Kanzlei in Pittsburgh.
Er wurde 1990 im Alter von 32 Jahren in das ReprĂ€sentantenhaus der Vereinigten Staaten gewĂ€hlt, wobei er den seit 1977 amtierenden Demokraten Doug Walgren besiegte. Nach zwei Amtszeiten wurde er fĂŒr Pennsylvania in den US-Senat gewĂ€hlt und schlug dabei Amtsinhaber Harris Wofford. Im Senat saĂ Santorum unter anderem im GeschĂ€ftsordnungsausschuss. Santorum verlor sein Senatsmandat bei den Wahlen am 7. November 2006 an Bob Casey. Er und seine Frau haben sieben Kinder: Elizabeth Anne, Richard John (âJohnnyâ) Jr., Daniel James, Sarah Maria, Peter Kenneth, Patrick Francis und Isabella. Ihr Sohn Gabriel Michael (1996) war mit nur 20 Wochen Schwangerschaft eine FrĂŒhgeburt und starb zwei Stunden nach seiner Geburt. Rick und seine Frau nahmen das Kind mit nach Hause, um gemeinsam mit ihren anderen Kindern (damals vier, sechs, und acht Jahre alt) von ihm Abschied zu nehmen. Obwohl bei einer Totgeburt empfohlen wird, Zeit mit dem toten Kind zu verbringen, wurde Santorum deshalb im Wahlkampf von zwei Kommentatoren verspottet.[11] Karen schrieb ein Buch ĂŒber ihre Erfahrung: Letters to Gabriel: The True Story of Gabriel Michael Santorum.[12]
Santorum ist Mitglied einer römisch-katholischen Kirchengemeinde in der NÀhe von Washington. Zu dieser Gemeinde gehören auch der ehemalige Chef des FBI, Louis Freeh, und der Richter am Supreme Court, Antonin Scalia. Er und seine Frau wurden am 12. November 2004 als Ritter und Dame in den Malteserorden aufgenommen.
Santorum versuchte 2001 erfolglos, den Gesetzentwurf âNo Child Left Behindâ des PrĂ€sidenten so abzuĂ€ndern, dass âein volles Spektrum der Ansichtenâ ĂŒber die UrsprĂŒnge der Menschheit in Schulklassen zu unterrichten sei. Dieser âSantorum-Ănderungsantragâ hĂ€tte die Lehre der biologischen Evolution relativiert. Demnach wĂ€ren öffentliche Schulen in den USA verpflichtet, die Kontroversen ĂŒber wissenschaftliche Theorien anhand des Beispiels der Evolution zu diskutieren. Vielfach wurde befĂŒrchtet, dass damit fĂŒr den Schulunterricht auch die ausfĂŒhrliche Behandlung von ErklĂ€rungen, die rein weltanschaulich begrĂŒndet sind (wie Intelligent Design), vorgeschrieben wĂ€re. Eine abgeschwĂ€chte Version des Ănderungsantrags wurde jedoch vom Senat angenommen; zwei Kongressabgeordnete aus Ohio argumentierten, dieser Antrag schreibe vor, dass die Bundesstaaten Intelligent Design in den LehrplĂ€nen aufnehmen mĂŒssten.
Santorum und der demokratische Senator John Kerry aus Massachusetts haben gemeinsam den Entwurf eines Workplace Religious Freedom Act (WRFA) in den Senat eingebracht. Dieser Gesetzentwurf wĂŒrde Arbeitgeber dazu verpflichten, den religiösen BrĂ€uchen ihrer Mitarbeiter entgegenzukommen, solange dies fĂŒr den Arbeitgeber keine unzumutbare HĂ€rte darstelle. So sollten Arbeitgeber zum Beispiel flexiblere Schichtarbeit anbieten, damit religiöse Feiertage oder Kleidungsvorschriften eingehalten werden könnten. Ăhnliche Gesetzentwurfe wurden schon 1997, 2000, und 2003 eingebracht, aber bislang hatte keiner der EntwĂŒrfe Erfolg.
Santorum ist auch aktiver UnterstĂŒtzer der Teilprivatisierung der nationalen Rentenversicherung (Social Security), die er bevorzugt mit dem Begriff âPersonalisierungâ bezeichnet. Nach der PrĂ€sidentenwahl 2004 hielt Santorum viele Diskussionsveranstaltungen in Pennsylvania ab, um die öffentliche Meinung zum Thema einzuschĂ€tzen und um die Argumente zugunsten einer VerĂ€nderung darzustellen.
Santorum ist ein Vertreter der Lebensrechtsbewegung. Er lehnt Schwangerschaftsabbruch ab und hat deshalb als Senator GesetzesentwĂŒrfe unterstĂŒtzt, die das Leben ungeborener Kinder schĂŒtzen sollen. So stimmte er fĂŒr den Unborn Victims of Violence Act; durch diesen wird eine Gewalttat, die zum Tod eines ungeborenen Kindes fĂŒhrt, als eigenes Verbrechen bestraft.
Ebenso stimmte er fĂŒr ein Gesetz zum Verbot der Partial Birth Abortion. Diese Art des Schwangerschaftsabbruchs wurde in dem Gesetzentwurf definiert als Tötung des Kindes durch Einleitung einer Geburt, um es dann noch vor Vollendung der Geburt zu töten, wenn es sich also erst teilweise (partially) auĂerhalb des Körpers der Mutter befindet.[13]
Im Zusammenhang mit der Frage des rechtlichen Status von SchwangerschaftsabbrĂŒchen sprach er sich dafĂŒr aus, Ărzte, die Abtreibungen vornehmen â selbst in FĂ€llen von Vergewaltigungen oder Inzest â, strafrechtlich zu verfolgen, nicht aber die Frauen.[14]
Obwohl er nicht als Sponsor der Terri-Schiavo-Sondergesetzgebung genannt wird, spielte er dennoch eine wichtige Rolle dabei, den Gesetzentwurf durch den Senat zu bringen, ĂŒber den am 20. MĂ€rz 2005 abgestimmt wurde. Santorum hat mehrmals ausgesagt, er glaube nicht an ein Recht auf PrivatsphĂ€re in der Verfassung, auch nicht innerhalb der Ehe. Deshalb ist er ein besonderer Kritiker der Entscheidung des Supreme Court im Fall Griswold v. Connecticut aus dem Jahr 1965, in dem das Recht von Ehepaaren, VerhĂŒtungsmittel zu erwerben und zu benutzen, festgestellt wurde.
Santorum löste durch ein Interview mit der Associated Press (AP), welches am 7. April 2003 stattfand und am 20. April 2003 veröffentlicht wurde, eine Kontroverse aus. Im Interview ging es um den damals viel diskutierten sexuellen Missbrauch von Kindern durch römisch-katholische Priester. Santorum wurde gefragt, wie dieser Missbrauch am besten zu verhindern wĂ€re. Santorum antwortete, dass die Priester sich âin einer grundsĂ€tzlich homosexuellen Beziehungâ mit âpostpubertĂ€ren MĂ€nnernâ befinden wĂŒrden und fĂŒhrte aus, er habe grundsĂ€tzlich âein Problem mit homosexuellen Handlungenâ. Seine Antwort wurde von manchen Beobachtern so interpretiert, dass sich seiner Meinung nach das Recht auf Unversehrtheit der PrivatsphĂ€re nicht auf die SexualitĂ€t erstrecke. In diesem Zusammenhang stellte er gleichgeschlechtliche Sexualpraktiken zusammen mit Ehebruch, Polygamie, PĂ€dophilie und Zoophilie als âAntithese zur gesunden, traditionellen Familieâ dar. Seiner Meinung nach existierten zu Recht (damals noch) Sodomiegesetze, um Taten zu verhindern, welche âdie GrundzĂŒge unserer Gesellschaft und der Familie unterminierenâ.
Santorum lehnt gleichgeschlechtliche Ehen und Partnerschaften ab und ist der Auffassung, ein Vater im GefĂ€ngnis sei gegenĂŒber einem homosexuellen Vater zu bevorzugen.[15][16]
Als Reaktion auf ĂuĂerungen Santorums aus dem Jahr 2003 rief der Blogger Dan Savage zu einer Neudefinition des Begriffs santorum auf; schlieĂlich wurde der Neologismus âsantorumâ (in der Bedeutung âNebenprodukt von Analsexâ) gestreut,[17] um gegen die als homophob empfundenen ĂuĂerungen Santorums zu protestieren. Die Wortneuschöpfung erlangte dauerhafte Bekanntheit als eine der erfolgreichsten Google-Bomben in den USA und wurde im Rahmen seiner Bewerbung als republikanischer PrĂ€sidentschaftskandidat 2012 diskutiert.[18][19]
Im Februar 2009 nahm er im Rahmen seiner Vorlesungsreihe an einer Veranstaltung der University of Nebraska teil, in der er den anwesenden Studenten aus seiner Sicht von den GrĂŒnden fĂŒr den Irakkrieg berichtete. Seiner Meinung nach machte die Regierung von George W. Bush einen groĂen Fehler, indem sie den Amerikanern nicht die Wahrheit ĂŒber den Krieg im Nahen Osten sagte, und dass dieser Fehler von der Regierung Obama wiederholt wĂŒrde: âIs that true, are we really fighting terrorists?â.
Er habe den Krieg unterstĂŒtzt, weil nicht zu kĂ€mpfen bedeutet hĂ€tte, die westliche Zivilisation zu gefĂ€hrden. Er glaube, dass Moslems die Feinde Amerikas seien, da sie ihre Religion wörtlich nehmen und aus dem historischen Zusammenhang reiĂen wĂŒrden: âEine Demokratie kann nicht existieren, da Mohammed bereits das perfekte Gesetz geschaffen hat.â[20]
Rick Santorum kĂŒndigte an, er wĂŒrde im Falle eines Wahlsieges den Iran dazu auffordern, Waffeninspekteure zuzulassen, oder andernfalls den Iran bombardieren lassen.[21]
Rick Santorum hĂ€lt die Warnung von Wissenschaftlern, die Durchschnittstemperatur der Erde wĂŒrde sich durch menschlichen Einfluss erhöhen, fĂŒr Unsinn. Diese Annahme sei Teil einer Verschwörung und daher mĂŒssten keine MaĂnahmen dagegen getroffen werden.[22] AuĂerdem ist er ein BefĂŒrworter neuer Ăl- und Gasbohrungen â und zwar ohne EinschrĂ€nkungen.[23] Um "Amerikas eigene Energiegewinnung zu entfesseln" schlieĂt Santorum auch einen Ausbau der Kernenergie nicht aus. Er befĂŒrwortet zudem einen radikalen Abbau aller Subventionen und Steuererleichterungen im Energiesektor, insbesondere im Fall "nicht marktreifer [...] Technologien zur CO2-Reduktion"[24].
Santorum tritt grundsĂ€tzlich fĂŒr die Todesstrafe ein, hat diese Position aber inzwischen offenbar stark eingeschrĂ€nkt. Zum letzten Mal Ă€uĂerte er sich 2005 zu der Frage:
âIch war sehr beunruhigt ĂŒber FĂ€lle, in denen jemand fĂ€lschlich verurteilt worden sein könnte. DNA-Beweise sollten, wenn möglich, definitiv verwendet werden. Ich stimme mit dem Papst ĂŒberein, dass in der zivilisierten Welt ... die Anwendung der Todesstrafe beschrĂ€nkt sein sollte. Ich wĂŒrde dem definitiv zustimmen. Ich wĂŒrde sicherlich vorschlagen, dass es wahrscheinlich weitergehende BeschrĂ€nkungen ihres Gebrauchs geben sollte.â[25]
Santorum ist ein BefĂŒrworter des Grenzzauns zwischen Mexiko und den USA. Die Einwanderung auslĂ€ndischer ArbeitskrĂ€fte hĂ€lt er fĂŒr "schĂ€dlich, sowohl in ökonomischer als auch in sozialer Hinsicht"[26][27].
Im April 2011 gab Santorum bekannt, dass er ein Konto eingerichtet habe, um Spenden fĂŒr einen eventuellen PrĂ€sidentschaftswahlkampf zu sammeln.[28]
Bei den ersten Vorwahlen am 3. Januar 2012 im Bundesstaat Iowa lieferte er sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Sieg mit seinem Mitbewerber Mitt Romney. Dabei schien es zunĂ€chst so, als sei er diesem unterlegen, doch eine NeuauszĂ€hlung ergab, dass Santorum 34 Stimmen mehr erhielt. Da aber aus acht Wahlbezirken eindeutige Ergebnisse bei der ĂberprĂŒfung nicht festgestellt werden konnten, galt fĂŒr die Vorwahl in Iowa vorerst ein Unentschieden zwischen Romney und Santorum. Nachdem die Stimmen noch einmal nachgezĂ€hlt wurden, ist er seit dem 20. Januar mit 24,6 % und sieben Delegiertenstimmen offiziell der Sieger.[29]
Bei den folgenden Vorwahlen in New Hampshire[30] (10. Januar), South Carolina[31] (21. Januar), Florida[32] (31. Januar) und Nevada[33] (4. Februar) blieb er, teils deutlich, unter der 20-Prozent-Marke und sicherte sich somit insgesamt nur von drei Delegierten die Stimmen.
Am 7. Februar konnte er bei allen drei Vorwahlen des Tages in den Staaten Minnesota, Missouri und Colorado etwas ĂŒberraschend gegen den Favoriten Romney mit deutlichem Vorsprung gewinnen, was ihm die Stimmen von 40 Delegierten in Colorado und Minnesota brachte.[34] In Missouri wurden die Delegierten erst am 17. MĂ€rz verteilt, es ist jedoch aufgrund des dortigen komplizierten Wahlsystems nicht bekannt, wer wie viele Stimmen bekommt, was sich erst am Wahlparteitag Ende August zeigen wird.[35]
In Maine, wo die Vorwahlen in einem Zeitraum von insgesamt acht Tagen vom 4. Februar bis zum 11. Februar stattfanden, betrieb er nur wenig Wahlkampf und kam auf knapp 18 % und drei Delegiertenstimmen.[36]
Bei den drei Vorwahlen Ende Februar unterlag er in Michigan (28. Februar) und Wyoming (29. Februar) gegen Romney knapp und in Arizona (28. Februar) etwas deutlicher, konnte sich aber 24 Delegierte sichern. Bemerkenswert ist das gute Ergebnis in Michigan, dem Heimatstaat Romneys, in welchem dieser nur dank einer mehrere Millionen teuren Werbekampagne gewinnen konnte.[37][38]
In Washington am 3. MĂ€rz wurde Santorum mit 24 % und 10 Delegiertenstimmen zwar nur Dritter hinter Romney und Paul[39], konnte jedoch am 6. MĂ€rz, dem Super Tuesday, immerhin in 3 von 10 Staaten (North Dakota, Oklahoma und Tennessee) gewinnen und blieb in Ohio nur denkbar knapp hinter Romney zurĂŒck. In diesen vier Staaten konnte er insgesamt 70 Delegiertenstimmen fĂŒr sich gewinnen. In den anderen sechs Staaten, in denen an diesem Tag abgestimmt wurde (Alaska, Georgia, Idaho, Massachusetts, Vermont und Virginia), reichte es nur fĂŒr 13 weitere Delegiertenstimmen.[40] In Virginia durfte er nicht kandidieren, da er zuvor die benötigte Anzahl an Unterschriften nicht vorweisen konnte.[41]
Nach einem deutlichen Sieg in Kansas[42] am 10. MĂ€rz mit 52 % und 33 Delegiertenstimmen, setzte er sich am 13. MĂ€rz ebenfalls in den beiden SĂŒdstaaten Alabama und Mississippi durch, wo zuvor Erfolge sowohl von Mitt Romney als auch von Newt Gingrich fĂŒr möglich gehalten wurden; in Hawaii hingegen unterlag er Romney und sicherte sich so insgesamt weitere 36 Stimmen von Delegierten an diesem Tag.[43]
Bei den Abstimmungen in den US-Territorien Amerikanische Jungferninseln, Guam und Nördliche Marianen (10. MĂ€rz), sowie Amerikanisch-Samoa (13. MĂ€rz) und Puerto Rico (18. MĂ€rz), wo er zuvor auch noch die Puerto-Ricaner verĂ€rgert hatte, unterlag er deutlich und konnte keine Delegiertenstimmen fĂŒr sich gewinnen.[44][45]
Am 20. MÀrz unterlag er in Illinois[46] erwartungsgemÀà gegen Mitt Romney und sicherte sich bloà zehn Delegierte, wohingegen er in Louisiana am 24. MÀrz deutlich siegen konnte.[47]
Bei den Vorwahlen am 3. April in Maryland, Washington D.C. und Wisconsin erreichte Santorum jeweils nur den zweiten Platz hinter Romney [48]. Dennoch kĂŒndigte Santorum in einer Rede in der Wahlnacht an, weiterhin um die Nominierung als PrĂ€sidentschaftskandidat der Republikaner zu kĂ€mpfen [49].
Am 10. April 2012 erklÀrte Santorum, aus dem Rennen der republikanischen PrÀsidentschaftsbewerber auszusteigen.[50] Offiziell "ruht" sein Wahlkampf nur, was ihm rechtlich ermöglicht, weiter Spenden zu sammeln um durch Wahlkampfkosten entstandene Schulden zu begleichen. [51]
Klasse 1: W. Maclay | Gallatin | Ross | S. Maclay | Leib | Roberts | Findlay | Barnard | Dallas | McKean | Sturgeon | Brodhead | S. Cameron | Wilmot | Buckalew | J. Scott | Wallace | Mitchell | Quay | Knox | Oliver | Knox | Crow | Reed | Guffey | Martin | H. Scott | Heinz | Wofford | Santorum | Casey
Klasse 3: Morris | Bingham | Muhlenberg | Logan | Gregg | Lacock | Lowrie | Marks | Wilkins | Buchanan | S. Cameron | Cooper | Bigler | Cowan | S. Cameron | J. Cameron | Penrose | Pepper | Vare | Grundy | Davis | Myers | Duff | Clark | Schweiker | Specter | Toomey
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Santorum, Rick |
| ALTERNATIVNAMEN | Santorum, Richard John |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Politiker |
| GEBURTSDATUM | 10. Mai 1958 |
| GEBURTSORT | Winchester, Virginia |