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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Sömmerda | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Straußfurt | |
| Höhe: | 160 m ü. NN | |
| Fläche: | 12,93 km² | |
| Einwohner: |
1.013 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 78 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99195 | |
| Vorwahl: | 036204 | |
| Kfz-Kennzeichen: | SÖM | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 68 044 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Bahnhofstraße 13 99634 Straußfurt | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Jürgen Hieber | |
| Lage der Gemeinde Riethnordhausen im Landkreis Sömmerda | ||
Die Gemeinde Riethnordhausen (umgangssprachlich Nurzen) ist mit 1070 Einwohnern und einer Fläche von 1293 Hektar Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Straußfurt. Sie gehört damit zum Landkreis Sömmerda.
Inhaltsverzeichnis |
Riethnordhausen liegt im Thüringer Becken, etwa zehn Kilometer nördlich von Erfurt. Der Ort liegt an der Landstraße 2142 zwischen Straußfurt und Erfurt an der Schmalen Gera.
Haßleben, Alperstedt, Nöda, Erfurt, Walschleben und Ringleben.
Blasonierung: „In Silber auf einem mit einem liegenden goldenen Rohrkolben belegten gebogenen grünen Schildfuß eine blaubedachte Kirche.“
Bedeutendste Sehenswürdigkeit des Ortes ist die St.-Bonifatius-Kirche, auch „Thüringer Laterne“ genannt. Sie brannte 1996 fast völlig ab und wurde inzwischen durch einen Neubau ersetzt. Lediglich der weithin sichtbare Kirchturm wurde originalgetreu wieder errichtet. Der Neubau des Kirchenschiffes wurde nach Planung der Architekten Schwarzkopf und Schinzel errichtet. Seine Besonderheit ist eine Photovoltaikanlage auf der gesamten südlichen Dachhälfte.
Auf dem Friedhof erinnert ein Grabstein mit einem Geigen-Motiv an den begnadeten Geiger, den Sinto Wilhelm A. J. Weiß, der hier 1899 beigesetzt wurde. Seither besuchten viele Sinti und Roma das Grab. Mit dem Machtantritt der Nationalsozialisten unterstanden diese Wallfahrten ständigen Kontrollen, wobei es zu Schikanen und Verhaftungen kam.
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