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Rigidität (lat. rigiditas, „Starre, Härte“) bezeichnet eine Charakterstruktur, die Starrheit in der Einstellung, der Zielsetzung oder der Meinung, Unbeweglichkeit und geringe Umstellungsbereitschaft als Verhaltenstendenzen zeigt.
Diese Verhaltenstendenzen werden v.a. als Kernsymptome der zwanghaften Persönlichkeitsstörung (ICD-10 F60.5) gesehen. Der Nachweis gelingt auch mit Hilfe einiger psychologischer Tests, die spezielle Rigiditätsskalen enthalten.
Die Rigidität bezeichnet außerdem in der Medizin die Steifigkeit eines Gewebes, vor allem benutzt in Bezug auf Muskeln (syn. Rigor). So kann es zum Beispiel bei Gabe des Opioids Fentanyl zu thorakaler Muskelrigidität (Verhärtung der Muskulatur des Brustkorbes) kommen, die das Beatmen unter Narkose erschweren kann. Auch bei Schwellkörpern, wie dem Penis, wird der Begriff bei der Phallografie verwendet.
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Die Entscheidungspsychologie zeigt, dass rigide Verhaltens- und Entscheidungstendenzen bei Menschen häufig zu beobachten sind, was in der Konsequenz häufig zu Fehlentscheidungen führt. Eine Untersuchung von NUTT (2002) zu Managemententscheidungen liefert beispielsweise folgenden Befund:
400 Entscheidungen nahm der Forscher exemplarisch unter die Lupe, dabei spielte die Größe der Unternehmen keine Rolle. Demnach