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Rittberger

Dieser Artikel bezieht sich auf den Sprung Rittberger beim Eiskunstlauf. Weitere Bedeutungen unter Rittberger (Begriffsklärung)

Der Rittberger ist ein Kantensprung beim Eiskunstlauf und beim Rollkunstlauf (Rollsport). Er verdankt seinen Namen dem mehrfachen deutschen Vize-Weltmeister Werner Rittberger. Im englischsprachigen Raum hat sich der Name „Rittberger“ nicht durchgesetzt, dort wird der Ausdruck „loop (jump)“ (Schleifensprung) verwendet.

Durchführung

Der Läufer gleitet erst mit beiden Beinen rückwärts auf dem Eis. Dann verlagert er sein Gewicht auf das rechte Bein, das in der Rechtskurve fest ins Eis gepresst werden muss, um nicht abzurutschen. Schließlich springt der Läufer nach hinten ab und dreht sich einmal oder mehrfach um jeweils 360 Grad (einfacher, zweifacher oder dreifacher Rittberger). Der Rittberger wird auf jenem Bein gelandet, auf dem er abgesprungen wird.

Geschichte

Den ersten dreifachen Rittberger bei den Männern stand Richard Button bei den Olympischen Spielen 1952 und bei den Frauen Gaby Seyfert im Jahr 1968. Éric Millot zeigte 1996 als Erster eine Dreifach-Rittberger-Dreifach-Rittberger-Kombination. Noch nie wurde ein vierfacher Rittberger erfolgreich gelandet.

Basiswerte des Sprunges im aktuellen Wertungssystem

  • Einfacher Rittberger (1Lo): 0,4 Punkte
  • Doppelter Rittberger (2Lo): 1,8 Punkte
  • Dreifacher Rittberger (3Lo): 5,1 Punkte
  • Vierfacher Rittberger (4Lo): 12,0 Punkte
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