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| Roßkopf | ||
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Blick auf den Roßkopf aus Nord-Westen | ||
| Höhe | 737 m ü. NN | |
| Lage | Baden-Württemberg | |
| Gebirge | Mittlerer Schwarzwald | |
| Geographische Lage | 48° 0′ 37″ N, 7° 54′ 6″ O48.01027777787.90166666667737Koordinaten: 48° 0′ 37″ N, 7° 54′ 6″ O | |
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Der 737 Meter hohe Roßkopf ist ein Berg im Mittleren Schwarzwald. Er liegt am Rand des Gebiets der Stadt Freiburg im Breisgau, zwischen dem Glottertal und dem Dreisamtal. Auf dem Roßkopf treffen die Grenzen der Gemarkungen Gundelfingen, Freiburg und der früher eigenständigen Gemeinde Ebnet (heute Freiburg-Ebnet) zusammen. Zahlreiche Grenzsteine im Wald deuten noch heute den Verlauf der Gemeindegrenzen an.
Der Kandelhöhenweg verläuft mit dem Abschnitt von St.Peter nach Freiburg über den Berg. Der Roßkopf ist ein Berg für Mountainbike-Fahrer (Teil des Bike-Crossing-Wanderweges[1]) und von Freiburg und den umliegenden Gemeinden aus schnell zu erreichen. Nur ein Teil der Wanderwege ist für Radfahrer freigegeben und Teile des Waldes am Roßkopf stehen als Bannwald unter besonderem Schutz. Unterhalb des Roßkopfturmes befindet sich der Einstieg für einen knapp 3,5 Kilometer langen Downhill-Trail, der am Roßkopf startet und bis zur Jugendherberge Freiburg führt.[2] Nördlich des Gipfels des Roßkopfes liegt der Martinsfelsen auf 686 Metern Höhe, der einen Blick auf den nördlichen Breisgau bietet.
Auf seiner Kuppe befindet sich neben einer kleinen Schützhütte der Roßkopfturm (Friedrichsturm), ein 35 Meter hoher Aussichtsturm in Stahlgerüstbauweise, der im Jahre 1889 errichtet wurde und einen Panoramablick auf Freiburg, den Kaiserstuhl und die angrenzenden Berge bietet.
Im Jahr 2003 wurden von der Regiowind GmbH vier Windkraftanlagen mit jeweils 1,8 Megawatt Leistung auf dem Roßkopf installiert und neue Zufahrtswege geschaffen. Die Windkraftanlagen (Enercon E66/70), die im November 2003 in Betrieb genommen wurden, haben eine Gesamthöhe von 133 Metern und einen Rotordurchmesser von 70 Metern. Gemeinsam mit zwei weiteren Windkraftanlagen an der Holzschlägermatte haben die Windräder im Jahr 2010 über 12 Millionen Kilowattstunden Energie produziert, was einem Bedarf von 5400 Haushalten entspricht.[3]