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| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Ilm-Kreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Riechheimer Berg | |
| Höhe: | 300 m ü. NN | |
| Fläche: | 4 km² | |
| Einwohner: |
277 (31. Dez. 2010)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 69 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99102 | |
| Vorwahl: | 0361 | |
| Kfz-Kennzeichen: | IK | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 70 044 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstraße 28 99102 Rockhausen | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Margitta Gräfenstein (Parteilos) | |
| Lage der Gemeinde Rockhausen im Ilm-Kreis | ||
Rockhausen ist eine Gemeinde im Ilm-Kreis in Thüringen in Deutschland und der amtlich anerkannte Mittelpunkt Thüringens.
Inhaltsverzeichnis |
Rockhausen liegt 12 km nordöstlich von Arnstadt und 10 km südlich von Erfurt. Die Gemeinde gehört der Verwaltungsgemeinschaft Riechheimer Berg an. Der Verwaltungssitz ist in der Gemeinde Kirchheim.
Das Dorf liegt geschützt zwischen umgebenden Hügeln.
Auf dem Gebiet der Gemeinde liegt bei den Koordinaten 50° 54′ 12″ N, 11° 1′ 35″ O50.903333333311.0263888889 der Mittelpunkt des Bundeslandes Thüringen (Schnittpunkt der Diagonalen des gedachten Rechteckes um Thüringen). Ein am 17. August 2008 hier eingeweihter Markierungsstein weist darauf hin. Nachbargemeinden sind: Im Uhrzeigersinn, beginnend im Norden: Erfurt - Kirchheim - Ichtershausen. Nachbardörfer sind: beginnend im Nordwesten: Waltersleben, Egstedt, Bechstedt-Wagd, Werningsleben, Kirchheim, Eischleben.
Die Herkunft des Ortsnamens Rockhausen ist nicht gesichert. Der Ort wurde am 16. Januar 1194 und am 16. Oktober 1194 im Mainzer Urkundenbuch 2/588 unter den Namen Rockhusen erstmals genannt, und ist damit genau so alt wie der der adligen Familien von Rockhausen. 1257 hieß der Ort dann Rockhusen, 1259 Rochhusin, 1277 dann Rogehusen, ab 1302 Ruchhusen, 1309 Rochusin, später Rockhusin und um 1506 wird er als Roghusen erwähnt. Vermutlich war der Ort eine von den Franken angelegte Siedlung, welche zu einem System von Wachstationen gehörte. Nach der ältesten urkundlichen Form könnte der Name von den Rugiern abgeleitet sein. Nach seiner Namensendung "-hausen" wäre Rughusen altfränkisches Königsgut gewesen, was daraufhin deutet, dass die Franken ostgermanische Rugier hier ansässig gemacht haben. Wahrscheinlich ist später der Ortsname Name des Adelsgeschlechtes von Rockhausen geworden. Der Hauptanteil des heutigen Gebietes des Ilm-Kreises gehörte ursprünglich zum Besitz der Grafen von Käfernburg und war später als eine Enklave der Fürsten von Schwarzburg, dem Amt Arnstadt zugehörig.
Die Adelsfamilie von Rockhausen saß auf einer vor 1240 errichteten Wasserburg, dem heutigen "Freigut", das sich noch an der Nordwestseite des Dorfes befindet. Die räumliche Ausdehnung der Anlage konnte damals höchstens Raum für eine Familie geboten haben, wenn man den kreisförmigen Platz innerhalb des umschließenden Wassergrabens mit etwa 15 Metern im Durchmesser einschätzt. Dabei ist zu bedenken, dass außer dem Wohnraum noch Stallung und Wirtschaftsräume vonnöten waren. 1851 wurde das Freigut neu errichtet. Es besitzt noch heute Spuren eines bewässerten Schutzgrabens, welcher von einem vorbeifließenden Bache gespeist wird und die Hälfte des Gutes umspült. Von der Wasserburg, deren Nachfolgebau heute als Privathaus genutzt wird, sind nur geringe niedrige Mauerreste übrig geblieben.
Im Ort gibt es noch stattliche Höfe, darunter der Pfarrhof - heute Evangelisches Kirchenzentrum. Die heutige Kirche ist ein Neubau von 1690, deren Patron das Haus Schwarzburg zu Arnstadt war. Sie steht unter Denkmalschutz.
Rockhausen ist ein Wohn- und Eigenheim-Standort geworden.
Der Rat der Gemeinde Rockhausen besteht aus 6 Ratsfrauen und Ratsherren.
(Stand: Kommunalwahl am 27. Juni 2004)
Die ehrenamtliche Bürgermeisterin Margitta Gräfenstein wurde am 27. Juni 2004 gewählt.
Das Adelsgeschlecht derer von Rockhausen hatte hier seinen Stammsitz.
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