|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Roderich Feldes (* 21. Dezember 1946 in Offdilln; †10. Mai 1996 in Eiershausen) war ein deutscher Schriftsteller und PEN-Mitglied.
Inhaltsverzeichnis |
Feldes gründete bereits als Schüler in Dillenburg zusammen mit dem späteren Schriftsteller Gert Loschütz eine literarische Schülerzeitung.
Nach dem Studium der Germanistik, Linguistik, Philosophie und Volkskunde in Gießen und Frankfurt und nach der Promotion zum Dr. phil. arbeitete er als freier Schriftsteller und lebte bis zu seinem Tode 1996 mit seiner Familie im Dorf Eiershausen (Gemeinde Eschenburg, Lahn-Dill-Kreis).
Feldes schuf ein umfangreiches literarisches Werk, das aus Romanen, Erzählungen, Gedichten, Kurzprosa und einer großen Zahl von Hörspielen besteht. Einige seiner Werke wurden auch verfilmt. Feldes dürfte als der, wie es der Germanist Rolf Haaser ausdrückte, „Begründer der jüngeren kritischen Heimatliteratur in die Literaturgeschichte eingehen“. Nebenbei arbeitete Feldes wissenschaftlich, sowohl selbstständig als auch als Herausgeber.
Einige seiner wichtigsten Werke:
Für seine Erzählung Die Einschnürung wurde Feldes 1976 mit dem Georg-Mackensen-Preis geehrt.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Feldes, Roderich |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 21. Dezember 1946 |
| GEBURTSORT | Offdilln |
| STERBEDATUM | 10. Mai 1996 |
| STERBEORT | Eiershausen |