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Roland Dorgelès (* 15. Juni 1885[1] in Amiens; †1973 in Paris) war ein französischer Journalist, Abenteurer und Schriftsteller. Sein eigentlicher Name war Roland Lécavelé, Dorgelès lediglich sein Pseudonym.
Inhaltsverzeichnis |
Nach einer Kindheit in der Banlieue von Paris besuchte Dorgelès die Ecole des Arts Décoratifs in Paris und verkehrte in den Literatenkreisen im Montmartre und machte sich bald schon einen Namen. Nach dem Erlebnis des Ersten Weltkriegs schrieb er 1919 den Roman Les Croix de bois, mit dem er berühmt wurde. Bis 1920 veröffentlichte er Artikel in der Zeitung Le Canard enchaîné und wurde später für Auslandsreportagen berühmt. Außerdem war er Mitarbeiter bei den Zeitschriften Sourire, Fantasio und Paris-Journal.
1923 heiratete er Hania Routchine. Sur la route mandarine (1925) entstand nach einer Reise durch Indochina. Partir hingegen schrieb er nach einer Reise nach Dschibuti. 1929 wurde er zum Präsidenten der Académie Goncourt gewählt und hielt diesen Posten bis zu seinem Tode 1973 inne. In Erinnerung wird Dorgelès vor allem durch seine Bücher über die Montmarte-Bohème bleiben.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Dorgelès, Roland |
| ALTERNATIVNAMEN | Lécavelé, Roland (wirklicher Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | französischer Journalist, Abenteurer und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 15. Juni 1885 |
| GEBURTSORT | Amiens |
| STERBEDATUM | 1973 |
| STERBEORT | Paris |