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Roland Johannes Hüttenrauch (* 26. Januar 1928 in Oberlungwitz; † 12. Januar 2006 im Flugzeug von Luxor nach Istanbul) war ab April 1967 Geschäftsführer und von 1972 bis 1994 Vorstand der Stiftung Warentest in Berlin.
Inhaltsverzeichnis |
Roland Hüttenrauch studierte nach seinem Abitur 1946 an der Universität Leipzig und an der Technischen Universität Berlin, wo er 1955 mit dem Diplom in Physik abschloss. Dort promovierte er 1961 im Fachgebiet der Elektronenoptik zum Doktor-Ingenieur. Danach lehrte er bis 1964 in der Ingenieurausbildung und war als freier Mitarbeiter in der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände tätig.
Er wurde kurz nach der Errichtung der Stiftung Warentest 1964 zum Leiter der Abteilung Technik berufen, war maßgeblich am Aufbau der Stiftung Warentest beteiligt und hat sie zu einer erfolgreichen und international angesehenen Institution gemacht. 1967 wurde er als Nachfolger von Olaf Triebenstein[1] Geschäftsführer der Stiftung Warentest und 1972 Vorstand. Während dieser Tätigkeit hat er die Methodik des vergleichenden Warentests entwickelt. 1994 ging Hüttenrauch in den Ruhestand, blieb der Stiftung Warentest aber bis 1999 als Mitglied des Verwaltungsrats erhalten, während Werner Brinkmann sein Nachfolger wurde.
Hüttenrauch war seit 1988 Träger des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse. Er gilt in Deutschland als der Vater des vergleichenden Warentests.
Hüttenrauch starb während einer Flugreise von Luxor nach Leipzig vor einer Zwischenlandung in Istanbul.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Hüttenrauch, Roland |
| ALTERNATIVNAMEN | Hüttenrauch, Roland Johannes (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Ingenieur und Manager, Vorstand der Stiftung Warentest (1972–1994) |
| GEBURTSDATUM | 26. Januar 1928 |
| GEBURTSORT | Oberlungwitz |
| STERBEDATUM | 12. Januar 2006 |
| STERBEORT | Istanbul |