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Rolf Lyssy (* 25. Februar 1936 in Zürich) ist ein Schweizer Filmregisseur. Sein bekanntester Film ist Die Schweizermacher. Zusammen mit Thomas Koerfer, Kurt Gloor, Fredi M. Murer, Markus Imhoof und Daniel Schmid gilt Rolf Lyssy als einer der Mitbegründer des "jungen" Deutschschweizer Spielfilms.
Inhaltsverzeichnis |
Rolf Lyssy wurde 1936 in einer einfachen, jüdischen Familie in Zürich geboren und erlebte seine Jugend- und Schulzeit in Herrliberg. Bereits 1968 er debütierte mit „Eugen heisst Wohlgeboren“. In „Konfrontation“ erzählte er 1975 die Geschichte von David Frankfurter, der am 4. Februar 1936 den NSDAP-Ortsgruppenleiter Wilhelm Gustloff in Davos erschoss und dafür 18 Jahre Gefängnis bekam, von denen er neun Jahre absass. Den grössten Kinoerfolg des „jungen“ Deutschschweizer Spielfilms erzielte Lyssy 1978 mit Die Schweizermacher, einer Satire auf Enge und Ängstlichkeit der Schweizer Behörden bei der Einbürgerung von Ausländern, zugleich aber auch auf deren devotes Anpassertum. Mit „Kassettenliebe“ und anderen Filmen konnte er an diesen Erfolg nicht anknüpfen. In der Deutschschweizer Filmszene blieb er mit vielen Drehbüchern und Vorschlägen unberücksichtigt, verfasste jedoch im Anschluss den autobiographischen Bericht „Swiss Paradise“, in dem er sich mit seiner depressiven Erkrankung auseinandersetzte.[1]
1992 wurde Rolf Lyssy mit dem Fischhof-Preis ausgezeichnet, der vergeben wird von der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) und der Gesellschaft Minderheiten in der Schweiz (GMS).[2]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Lyssy, Rolf |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Filmregisseur |
| GEBURTSDATUM | 25. Februar 1936 |
| GEBURTSORT | Zürich |