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| Rottumeroog | ||
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| v.l.n.r.: Ostspitze von Schiermonnikoog, Simonszand, Rottumerplaat, Rottumeroog mit den Zuiderduintjes und dem Westteil von Borkum | ||
| Gewässer | Nordsee | |
| Inselgruppe | Westfriesische Inseln | |
| Geographische Lage | 53° 32′ 25″ N, 6° 35′ 25″ O53.54027777786.59027777778Koordinaten: 53° 32′ 25″ N, 6° 35′ 25″ O | |
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| Länge | 2 km | |
| Breite | 1 km | |
| Einwohner | (unbewohnt) | |
| Lage innerhalb der Friesischen Inseln | ||
Die Insel Rottumeroog, kurz auch Rottum, ist die östlichste und kleinste der westfriesischen Inseln. Rottumeroog ist unbewohnt, seit der letzte Strandvogt im Jahre 1965 die Insel verließ. Vom Staat werden nur noch wenige Sicherungsmaßnahmen durchgeführt. Rottum ist als Vogelinsel von hoher Bedeutung für die Bestände zahlreicher Küstenvogelarten.
Rottumeroog ist gegenwärtig noch etwa 250 Hektar groß, wird aber kontinuierlich kleiner und droht zu verschwinden, da am Ostende an der Emsmündung weniger anwächst als am Westende durch die Strömung abgetragen wird. Die nahegelegene Sandbank Rottumerplaat bildet sich dagegen langsam zu einer neuen Insel heraus.
Die Insel Rottumeroog war, wie auch Schiermonnikoog, im Mittelalter Klosterbesitz. Zwei Drittel der Insel gehörten dem namensgebenden Benediktinerkloster zu Rottum im Süden von Usquert und ein Drittel dem Prämonstratenserkloster bei Kloosterburen (De Marne), dem Oldenklooster. Dieser Besitz ging 1594 auf die Staten van Groningen über, wo die Reformation 14 Jahre später als in der Provinz Friesland den Sieg davontrug. Davor hatte der Groninger Wassergeuse Barthold Entens van Mentheda die Insel in seiner Gewalt gehabt.
1608 gaben die Staten van Groningen die Insel an Johan Sickinghe, der ihnen eine Anleihe gewährt hatte, als Pfand. Nachdem die Anleihe zurückgezahlt worden war, wurde die Insel mehrere Male verpachtet. 1659 verkauften die Staten sie. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts folgte ein Besitzer dem anderen in schneller Abfolge. Der Wert der kleinen Insel, die wiederholt von Sturmfluten heimgesucht wurde, nahm stetig ab.
Der spektakulärste Besitzer von Rottumeroog aus dieser Zeit ist zweifellos Donough MacCarty, Earl of Clancarty (1707−1734). Dieser irische Edelmann war als Anhänger des 1688 vertriebenen englischen Königs Jacob II. in die Verbannung gegangen.
1738 kam Rottumeroog wieder in den Besitz der Staten van Groningen. 60 Jahre später wurde die Insel Eigentum des niederländischen Staates.
Noorderhaaks | Texel | Vlieland | Richel | Terschelling | Griend | Ameland | Rif | Engelsmanplaat | Schiermonnikoog | Simonszand | Rottumerplaat | Rottumeroog | Zuiderduintjes
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