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| Rußbach | ||
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Rußbach | ||
| Daten | ||
|---|---|---|
| Lage | Niederösterreich | |
| Flusssystem | Donau | |
| Abfluss über | Donau → Schwarzes Meer | |
| Quelle | oberhalb Lachsfeld nördlich Stockerau | |
| Quellhöhe | ca. 270 m ü. A. | |
| Mündung | gegenüber Hainburg in die Donau48.171494956816.9582343102140Koordinaten: 48° 10′ 17″ N, 16° 57′ 30″ O 48° 10′ 17″ N, 16° 57′ 30″ O48.171494956816.9582343102140 | |
| Mündungshöhe | ca. 140 m ü. A. | |
| Höhenunterschied | ca. 130 m | |
| Länge | 71 km | |
Der Rußbach ist ein kleiner Nebenfluss der Donau im Weinviertel Niederösterreichs.
Der Rußbach hat – gemessen an seiner an der Mündung immer noch geringen Durchflussmenge – eine beachtliche Länge von ca. 71 km.
Er entspringt aus einer sumpfigen Senke oberhalb der Ortschaft Lachsfeld nördlich von Stockerau (ca. 270 m ü. A.) und fließt durch Würnitz - das Kreuttal - Schleinbach - Ulrichskirchen - Wolkersdorf - Obersdorf - Pillichsdorf - Deutsch-Wagram - Parbasdorf - Markgrafneusiedl - Leopoldsdorf im Marchfelde - Engelhartstetten.
Er mündet bei Hainburg in die Donau (ca. 140 m ü. A.).
Sein Hauptnebengewässer ist der Marchfeldkanal, der bei Deutsch-Wagram einmündet.
Während des Deutschen Krieges (1866) war der Rußbach Demarkationslinie zwischen den feindlichen Heeren.
Seit 1992 wird der Rußbach vom Marchfeldkanal mit Donauwasser gespeist. Dadurch kam es zu einer deutlichen Hebung des Grundwasserspiegels im Marchfeld, und der Rußbach, der stellenweise bereits fast ausgetrocknet war, wurde sogar zu einem mit kleinen Booten befahrbaren Gewässer.