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Rudolf Rubi (* 20. Februar 1918 in Unterseen; † 4. Juli 2004 in Grindelwald) war ein Schweizer Lokalhistoriker, Redakteur und Lehrer.
Inhaltsverzeichnis |
Nach dem Besuch des Lehrerseminars Muristalden in Bern arbeitete Rubi von 1943 bis 1980 als Lehrer. Stationen waren dabei Burglauenen (1943-1951) und Grindelwald (1951-1980). Zudem war er Mitarbeiter beim Oberländischen Volksblatt und dem Echo von Grindelwald. Als Mitbegründer und Sekretär wirkte er beim Heimatverein Grindelwald.
Das Hauptforschungsfeld zu heimatkundlichen Themen fand Rubi in der Umgebung von Grindelwald, wo er Ehrenbürger ist. Bei Recherchen für ein Buch stiess Rubi 1984 auf Hinweise, dass eine Eigerhöhle in der Südostwand des Eigers existiert. Diese Höhle war seit 1828 bekannt und als Unterkunft am Berg genutzt worden, doch mit dem Bau von Schutzhütten im Einzugsgebiet des Eigers geriet sie in Vergessenheit. Auf Grund der Recherchen wurde sie wiederentdeckt.[1] Ausserdem besass er eine "Chronik der Eigernordwand" - Eine Sammlung von Zeitungsberichten zu Geschehnissen in der Wand von 1932 bis 1947. Danach setzte er die Chronik selbst mit eigenen, sieben Heften fort.[2]
Rudolf Rubi verfasste zusammen mit Christian Rubi eine fünfteilige Heimatbuchreihe zu der Umgebung von Grindelwald: Im Tal von Grindelwald - Bilder seiner Geschichte.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rubi, Rudolf |
| KURZBESCHREIBUNG | Schweizer Lehrer, Lokalhistoriker und Autor |
| GEBURTSDATUM | 20. Februar 1918 |
| GEBURTSORT | Unterseen |
| STERBEDATUM | 4. Juli 2004 |
| STERBEORT | Grindelwald |