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| Ruederche | ||
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Holzbrücke über die Ruederche in Walde (Gemeinde Schiedrued) | ||
| Daten | ||
|---|---|---|
| Lage | Schweiz | |
| Flusssystem | Rhein | |
| Abfluss über | Suhre → Aare → Rhein → Nordsee | |
| Quelle | Schiltwald 47° 14′ 45″ N, 8° 7′ 15″ O47.24583333338.12083333333750 | |
| Quellhöhe | ca. 750 m ü. M. | |
| Mündung | In Schöftland in die Suhre47.30305555568.04805555556458Koordinaten: 47° 18′ 11″ N, 8° 2′ 53″ O; CH1903: 646089 / 239309 47° 18′ 11″ N, 8° 2′ 53″ O47.30305555568.04805555556458 | |
| Mündungshöhe | 458 m ü. M. | |
| Höhenunterschied | ca. 300 m | |
| Länge | ca. 9 km | |
| Einzugsgebiet | (Ruedertal)
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| Rechte Nebenflüsse | Änzigraben, Steinigbach, Bach von Hasel | |
| Linke Nebenflüsse | Gygerbächli bei Walde, Lorentobel | |
| Gemeinden | Schmiedrued, Schlossrued, Schöftland | |
| Einwohner im Einzugsgebiet | 2100 | |
Die Ruederche ist ein etwa neun Kilometer langer Bach, welcher durch das aargauische Ruedertal fliesst. Sie entspringt im Schiltwald und mündet in Schöftland in die Suhre. Dabei durchfliesst die Ruederche nur die drei politischen Gemeinden Schmiedrued, Schlossrued und Schöftland.
Die Ruederche entspringt nicht einer einzelnen Quelle, sondern einem aussergewöhnlich verästelten System von Quellen und Quellbächen, welche den ganzen Schiltwald durchziehen. Zusammen mit den Seitenbächen Änzigraben, Gygerbächli bei Walde, Lorentobel, Steinigbach und Bach von Hasel ist insbesondere der obere Teil der Ruederche von grossem Wert für die Natur, da solche naturnahen, komplexen Bachsysteme im südlichen Aargau selten sind. Hingegen sind die beiden Engnisse in Walde und in Schlossrued insbesondere für die Amphibienpopulationen problematisch. Da diese Tiere die Engnisse nur schwer überwinden können, sind die Lebensräume nur schwach vernetzt.[1]
Die Ruederche war in der Vergangenheit mehrmals über die Ufer getreten, letztmals am 8. August 2007, als sie in Schlossrued und Schöftland zahlreiche Keller und Tiefgaragen überflutet hatte.[2] Aus diesem Grund wird seit einigen Jahren eine Renaturierung angestrebt. Die bisher letzten Renaturierungsmassnahmen wurden im Herbst 2009 abgeschlossen.[3] Weitere sind vorgesehen.