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| São Tomé | |
|---|---|
| Karte | |
| Gewässer | Golf von Guinea |
| Geographische Lage | 0° 14′ N, 6° 36′ O0.2405555555566.596944444442024Koordinaten: 0° 14′ N, 6° 36′ O |
| Länge | 48 km |
| Breite | 32 km |
| Fläche | 859 km² |
| Höchste Erhebung | Pico de São Tomé 2.024 m |
| Einwohner | 91.356 (1991) 106 Einw./km² |
| Hauptort | São Tomé |
| Regenwald auf São Tomé | |
Die Insel São Tomé (deutsch: Sankt Thomas) im Golf von Guinea ist ein Teil des afrikanischen Staates São Tomé und Príncipe. Sie bildet gleichzeitig zusammen mit umliegenden kleineren Inseln die Provinz São Tomé. Die gleichnamige Provinzhauptstadt São Tomé ist gleichzeitig Hauptstadt des Staates.
Die Insel liegt westlich von Afrika im Atlantik. Vom afrikanischen Festland (Hafenstadt Port-Gentil in Gabun) ist die Insel 240 km entfernt. Ihre Südspitze liegt nur zwei km nördlich des Äquators. Etwa 1 km südlich liegt die 3 km² kleine Insel Rólas, die vom Äquator geschnitten wird. Die Böden sind sehr fruchtbar, die gesamte Insel besteht aus erloschenen Vulkanen. Hauptanbauprodukt der Insel ist Kakao, der einen Großteil der Exporterlöse des Staates erzielt. Daneben besuchen noch um die 2.000 Touristen im Jahr die Insel. TAP Portugal fliegt einmal pro Woche ab Lissabon den Flughafen São Tomé an.
Der 2.024 m ü. NN liegende Gipfel des Pico de São Tomé ist der höchste Berg des Landes.
São Tomé ist etwa 48 km lang und bis zu 32 km breit. An der Nordostküste liegt die Landeshauptstadt São Tomé, an der Südküste liegt die Hafenstadt Porto Alegre. Die Stadt Santa Cruz befindet sich im Südosten. Eine Ringstraße verbindet die Küstenorte miteinander.
Siehe Hauptartikel Geschichte São Tomés und Príncipes
Als Entdecker der Insel gilt der portugiesische Seefahrer João de Santarém, der im Auftrag des Kaufmanns Fernão Gomes, welcher vom portugiesischen König Alfons V. das Recht erworben hatte, auf eigene Kosten jährlich 100 Leguas afrikanischer Küste im Namen der portugiesischen Krone, zu erkunden. Er entdeckte São Tomé am 21. Dezember 1471.
Die Provinz São Tomé gliedert sich in sechs Distrikte (Água Grande, Cantagalo, Caué, Lembá, Lobata und Mé-Zóchi).