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Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH (SDG; vormals BVO Bahn) ist eine Eisenbahngesellschaft in Sachsen, welche Betreiber mehrerer sächsischer Schmalspurbahnen ist. Die SDG ist eine Tochtergesellschaft der Regionalverkehr Erzgebirge GmbH (RVE) und des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO).
Inhaltsverzeichnis |
Die BVO Bahn GmbH wurde im Jahr 1998 als Tochtergesellschaft der BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH (BVO) gegründet, als sich die Deutsche Bahn AG von der schmalspurigen Fichtelbergbahn von Cranzahl nach Kurort Oberwiesenthal trennen wollte. Am 4. Mai 1998 wurde diese Strecke übernommen. Um mehr Kunden für die bis dahin unrentable Bahn zu gewinnen, sollte der tägliche Betrieb mit Dampfloks vor allem am touristischen Bedarf ausgerichtet werden. Zunächst war auch eine Verlängerung in das nahe gelegene Annaberg geplant. Dieses Vorhaben konnte allerdings aus finanziellen Gründen nicht realisiert werden.
Seit 2004 betreibt die SDG auch die Lößnitzgrundbahn von Radebeul nach Radeburg. Die Strecke ist vor allem durch den seit 1974 verkehrenden Traditionszug und die Sehenswürdigkeiten entlang der Bahn (Karl-May-Museum Radebeul, Jagdschloss Moritzburg) bekannt. Auch hier setzt die SDG auf die touristische Attraktivität der Bahn.
Die dritte sächsische Schmalspurbahn, die von der damaligen BVO Bahn übernommen wurde, ist die Weißeritztalbahn. Die Strecke wurde beim Hochwasser im Jahr 2002 auf mehreren großen Abschnitten zerstört. Seit dem 14. Dezember 2008 wird der Abschnitt Freital-Hainsberg – Dippoldiswalde wieder befahren.
Entsprechend der Beschlüsse des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO) vom 4. Juni 2007 erwarb der Weißeritzkreis die Strecke und die SDG übernimmt den Betrieb. Gleichzeitig beteiligte sich der VVO mit 35 % an der SDG, weil das Chemnitzer Regierungspräsidium darauf bestand, dass sich die Aktivitäten kommunaler Unternehmen auf das Gebiet der Gesellschafter beschränken. Die daraus folgende Umbenennung von BVO Bahn in Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft erfolgte zum 9. Mai 2007.
2004 errichtete die Gesellschaft in Oberwiesenthal eine eigene Lokomotivwerkatatt, um fällige Untersuchungen und Reparaturen in Eigenregie ausführen zu können.[1]
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