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Süßwasser ist das frei verfügbare (also ohne etwa das in Lebewesen gebundene) Wasser, in dem keine oder nur geringste Mengen von Salzen (Salinität von unter 0,1 %) gelöst sind, unabhängig von seinem Aggregatzustand. Der Anteil des Süßwassers am Wasserhaushalt der Erde ist sehr gering, es dominiert das Salzwasser der Ozeane. Süßwasser ist der Lebensraum vieler Lebewesen, ihre Ökologie untersucht die Limnologie.
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Nicht berücksichtigt sind die Unterseequellen, aus welchen Süßwasser aus versickerten, dann im Meer wieder auftauchenden Quellen ans Licht kommt. Die Verwertung von Wasser aus diesen Quellen als Süßwasser ist technisch noch nicht möglich, da es mit Meerwasser versetzt ist.
Von Süßwasser begrifflich zu unterscheiden ist Trinkwasser, welches beispielsweise mithilfe eines öffentlichen Versorgungssystem bereitgestellt wird. Trinkwasser unterliegt einem Regelwerk (DVGW) und einer strengen Kontrolle. In der Seefahrt wird das mitgeführte („gebunkerte“) Trinkwasser (in Anlehnung an das englische Wort freshwater) als Frischwasser bezeichnet.
Die Bezeichnung „Süßwasser“ könnte nach neueren Ergebnissen durch einen geschmacksbildenden Mechanismus zustande kommen, bei dem das Wasser Hemmstoffe der Süß-Rezeptoren (z. B. Magnesiumsulfat) hinwegspült und dadurch momentan eine Geschmacksempfindung von Süße auslöst.