|
|
Lexikon auf Ihrer Homepage |
|
Lexikon als Lesezeichen hinzufügen |
Die Südtiroler Pfadfinderschaft (SP) ist ein deutschsprachiger katholischer Pfadfinderverband in Südtirol. In ihrer Arbeit orientiert sie sich stark an der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG).
Inhaltsverzeichnis |
Die SP sucht den Weg zu Christus und lebt mit der Kirche. Sie baut auf den Grundlagen des Pfadfindertums nach der Idee des Gründers Robert Baden-Powell auf und passt sich den Erfordernissen in Südtirol an. Aufgabe der SP ist die Erziehung junger Menschen nach den Zielsetzungen und Methoden, die sich aus der Ordnung ergeben. Die SP arbeitet ohne Gewinnabsicht und dient ausschließlich und unmittelbar gemein-nützigen Zwecken. Die SP ist nicht parteipolitisch orientiert.
Die SP wurde am 25. April 1973 in Lichtenstern am Ritten als eigenständiger Kinder- und Jugendverband gegründet.
Die deutschsprachige Pfadfinderarbeit in Südtirol reicht etwas weiter zurück: 1969 lernte Dekan Georg Peer die Pfadfinderidee auf Seminaren der DPSG in Deutschland kennen. In den folgenden Jahren gab er die dort gemachten Erfahrungen bei Ausbildungskursen für Jungscharführer weiter.
1997 wurde die SP über die Associazione Guide e Scouts Cattolici Italiani (AGESCI) und die Federazione Italiana dello Scautismo (FIS) Mitglied der World Organization of the Scout Movement und der World Association of Girl Guides and Girl Scouts.
2011 gibt es in Südtirol sieben aktive Stämme:
Die SP hat etwa 600 Mitglieder (Stand 2011).
Die SP arbeitet nach dem Stufensystem. Kinder und Jugendlichen werden je nach Alter und Reife einer der vier Stufen zugeteilt: