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| Logo am Hauptbahnhof | |
| Staat | Österreich |
| Verkehrsverbund Tarifverbund |
V V T |
| Linien | 6 |
| Streckenlänge | 271 km |
| Stationen | 68 |
| Fernbahnhöfe | 1 |
| Tunnelbahnhöfe | 0 |
| kleinste Taktfolge | 15 min |
| Bewohner im Einzugsbereich | 200.000 |
| Fahrzeuge | ÖBB 4024 |
| Betreiber | ÖBB |
| Stromsystem | 15 kV / 16,7 Hz ~, Oberleitung |
Die S-Bahn Tirol ist ein Nahverkehrssprojekt in der Agglomeration Innsbruck und ihrem Umland. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt handelt es sich dabei nur um eine nominale S-Bahn. Konkrete Ausbaumaßnahmen, inklusive der Errichtung neuer Haltestellen, sind allerdings in Planung.
Inhaltsverzeichnis |
| S-Bahn-Linien | |||
|---|---|---|---|
| Linie | Strecke | Fahrplanbild | Zugziele |
| S1 | Arlbergbahn, Unterinntalbahn, (Bahnstrecke Rosenheim–Kufstein) | 400, 300, 301, 201, (DB 950) | Telfs-Pfaffenhofen ↔ Innsbruck Hbf – Wörgl Hbf – Kufstein ( – Rosenheim) |
| S2 | Arlbergbahn, Unterinntalbahn | 400, 300, 301 | (Landeck-Zams – ) Ötztal ↔ Innsbruck Hbf – Fritzens-Wattens ( – Jenbach – Wörgl Hbf) |
| S3 | Brennerbahn, Unterinntalbahn | 300, 301 | Steinach in Tirol ↔ Innsbruck Hbf – Hall in Tirol |
| S4 | Brennerbahn, Arlbergbahn, Unterinntalbahn | 400, 300, 301 | Brennero/Brenner ↔ Innsbruck Hbf – Völs – Zirl
bzw. Brennero/Brenner ↔ Innsbruck Hbf – Hall – Fritzens-Wattens ( – Wörgl Hbf bzw. Kufstein oder St. Johann in Tirol) |
| S5 | Mittenwaldbahn | 410 | Innsbruck Hbf ↔ Seefeld – Scharnitz |
| S6 | Salzburg-Tiroler-Bahn | 201, 301 | (Brennero/Brenner – Innsbruck Hbf – ) Wörgl Hbf ↔ St. Johann in Tirol – Hochfilzen ( – Saalfelden bzw. Schwarzach-St.Veit oder Salzburg) |
Die S1 verkehrt zwischen Ötztal und Kufstein im 60-Minuten-Takt. Einige Züge werden ab Kufstein als Regionalbahn bis Rosenheim weitergeführt. Die S2 verdichtet diesen Takt von Telfs-Pfaffenhofen bis Fritzens-Wattens auf 30 Minuten.
Die Linie S3 fährt von Hall über Matrei am Brenner nach Steinach am Brenner. Die Linie S4 von Brenner bis Innsbruck Hbf bzw. bis Völs und vereinzelt bis Fritzens-Wattens. Damit gibt es von Innsbruck Hbf bis Steinach einen 30-Minuten-Takt sowie zwischen Innsbruck Hbf und Hall (S1, S2, S3, REX) einen 15-Minuten-Takt.
Seit der Fahrplanumstellung am 13. Dezember 2009 verkehrt die bestehende Regionalzuglinie auf der Mittenwaldbahn über Seefeld nach Scharnitz als S5 im 60-Minuten-Takt. Die überlagernde Linie über Garmisch-Partenkirchen nach München verkehrt nunmehr als REX, wie bisher im 120-Minuten-Takt.
Ebenfalls seit 13. Dezember 2009 sind Regionalzüge auf der Salzburg-Tiroler-Bahn zwischen Hochfilzen und Wörgl Hbf unterwegs. Derzeit verkehrt ein einziger S6-Zug von Saalfelden über Wörgl und Innsbruck bis Brenner.
Die S-Bahn-Linien werden zur Verstärkung mit REX-Zügen überlagert. Ins Oberland und nach Garmisch-Partenkirchen im 120-Minuten-Takt, ins Unterland im 60-Minuten-Takt bis Wörgl und im 120-Minuten-Takt nach Kufstein bzw. nach St. Johann in Tirol. Weitere REX-Züge kommen als Verstärkung zu den Hauptverkehrszeiten zum Einsatz.
Die erste Linie verband seit 9. Dezember 2007 die Tiroler Landeshauptstadt zwischen 6 und 22 Uhr im 30-Minuten-Intervall zunächst über die entlang der Inntalachse in der Agglomeration gelegenen Haltepunkte Hall in Tirol, Rum bei Innsbruck, Innsbruck Hbf, Innsbruck Westbf, Völs, Kematen in Tirol, Zirl, Inzing, Hatting, Flaurling, Oberhofen im Inntal und Telfs-Pfaffenhofen. Diese Linien befuhren damit die Unterinntalbahn sowie die Arlbergbahn. Am 14. Dezember 2008 wurde der zweite Streckenast auf der Wipptal-Bahn als S-Bahn in Betrieb genommen. Mit ihm wurden die im Wipptal gelegenen Vororte und Dörfer entlang der Brennerbahn an das Liniennetz angeschlossen.[1]
Obwohl über den Eingängen des Innsbrucker Hauptbahnhofes, des Westbahnhofes und weiterer Stationen als deutliches Signal bereits von Beginn an große S-Bahn-Logos montiert wurden, waren die Züge erst seit Dezember 2008 auch im Fahrplan als S-Bahnen geführt.
Nach Fertigstellung der Neubaustrecke im Unterinntal soll voraussichtlich ab Ende 2012 die Linie S3 bis nach Wörgl und die Linie S2 bis nach Jenbach verlängert werden.[2]
In den nächsten Jahren sollen zudem in und um Innsbruck drei neue Stationen (Innsbruck Messe, Innsbruck WIFI, Hall Logistikzone) entstehen, sowie die bestehenden Stationen Allerheiligen und Hötting an verkehrstechnisch günstigere Punkte verlegt werden. 2007 und 2008 wurden dazu im Auftrag der ÖBB Netz- und Streckenentwicklung GmbH durch ein Planungsbüro mögliche Haltestellenneubauten untersucht und planerisch ausgearbeitet und durch ein Eisenbahn-Consulting-Unternehmen eine Betriebssimulation erstellt. Standorte für weitere Haltestellen für die fernere Zukunft wären darüber hinaus: Mils Gewerbepark, Mils Reschenhof, Innsbruck Arzl, Innsbruck Mentlberg, Innsbruck Sieglanger, Innsbruck Bergisel, Innsbruck Peerhöfe, Reith Auland, Unterperfuß / Zirl Ost, Polling, Flaurling und Wörgl West - Terminal.
Ziel ist die Verknüpfung und Vertaktung aller S-Bahn-Linien im Endausbau bis ca. 2015 mit dem in und um Innsbruck derzeit entstehenden erweiterten Meterspur-Stadtbahnnetz der Innsbrucker Verkehrsbetriebe und dem Regionalbusnetz.
Beim Start im Dezember 2007 lebten laut Betreiber ÖBB im Einzugsgebiet der S-Bahn 200.000 Bürger, das seien 30% der Tiroler. [3]
Die Linien werden mit Triebwagen des Typs Bombardier Talent der Reihe 4024 von den ÖBB betrieben. Mit dem Triebwagen wird für den ganzen Verkehrsverbund geworben.[4] Zusätzlich kommen auch ältere Garnituren der Marke CityShuttle zum Einsatz.