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| SAP AG | |
|---|---|
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| Rechtsform | Aktiengesellschaft[1] |
| ISIN | DE0007164600 |
| GrĂĽndung | 1972 |
| Sitz | Walldorf |
| |
| Mitarbeiter | 53.513 (Dezember 2010) [2] |
| Umsatz | 12,5 Mrd € (2010) [2] |
| Branche | Software |
| Website | www.sap.de |
Die SAP Aktiengesellschaft mit Sitz in Walldorf (Baden) ist der größte europäische und weltweit viertgrößte Softwarehersteller.[3] Tätigkeitsschwerpunkt ist die Entwicklung von Software zur Abwicklung sämtlicher Geschäftsprozesse eines Unternehmens wie Buchführung, Controlling, Vertrieb, Einkauf, Produktion, Lagerhaltung und Personalwesen.
Inhaltsverzeichnis |
FĂĽnf ehemalige Mitarbeiter der IBM (Claus Wellenreuther, Hans-Werner Hector, Klaus Tschira, Dietmar Hopp und Hasso Plattner) grĂĽndeten 1972 die Firma Systemanalyse und Programmentwicklung GbR in Weinheim.
Sie entwickelten Programme, die Lohnabrechnung und Buchhaltung per Großrechner ermöglichten. Statt die Daten mechanisch auf Lochkarten zu speichern, wie bei ihrem Ex-Arbeitgeber IBM, setzten sie auf die Eingabe per Bildschirm. Daher bezeichneten sie ihre Software als Realtime (Echtzeit)-System. Aus diesem Grund fand sich auch bis in die späten 1990er Jahre immer ein R im Namen der Produkte. Die erste Version der Software entstand dabei im Rechenzentrum des ersten Kunden, dem Nylonfaserwerk der Imperial Chemical Industries (ICI). Die dort entstandene Software war als Standardsoftware konzipiert und konnte auch weiteren Interessenten angeboten werden. SAP gilt daher auch als ein Miterfinder der Standardsoftware. Aus diesen Realtime-Systemen entwickelte sich im Laufe der 1970er Jahre eine neue Art der Datenverarbeitung, später als Online Transaction Processing bezeichnet.
Ein weiterer Vorteil der Software war, dass nun fĂĽr alle Aufgaben (etwa Auftragseingang, Materialplanung und Rechnungsstellung) ein gemeinsames System verwendet werden konnte. Dies sparte mehrfache Datenhaltung und die separate Pflege der Daten. Aus technischer Sicht wurde daher eine Datenbank notwendig.[4]
Das erste Büro war in Mannheim. 1976 wurde die SAP GmbH Systeme, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung gegründet, die ein Jahr später von Weinheim nach Walldorf umzog. Heute ist SAP weltweit vertreten. Das erste in Walldorf errichtete Gebäude (heute als WDF08 bezeichnet) beherbergte ab 1980 auch ein eigenes Rechenzentrum. Claus Wellenreuther schied zu dieser Zeit aus dem Unternehmen aus. Ab Anfang der 1980er Jahre wurde die Software auch in weiteren Sprachen angeboten. Die nötige Anpassung der Software für den Kunden wurde von Partnern übernommen.[4] 1981 wird die noch immer existierende GbR aufgelöst und deren Rechte auf die 1976 gegründete SAP GmbH übertragen[5].
Das Unternehmen wurde im August 1988 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt. Am 4. November 1988 ging die SAP AG an die Börse und wurde unter anderem an der Frankfurter sowie der Stuttgarter Börse gelistet. Erst 2005 wurde durch einen Beschluss der Hauptversammlung die Abkürzung SAP zum offiziellen Firmennamen und Logo[6][7]. Der offizielle Name des Unternehmens ist seitdem SAP Aktiengesellschaft.
Die Computerwoche schreibt bereits im Herbst 1990 ĂĽber SAP: Nahezu unbemerkt hat sich die SAP AG, Walldorf, mit dem modularen Standardsoftware-Paket R/2 eine Quasi-Monopol-Position auf dem Gebiet der kommerziellen Standardsoftware fĂĽr S/370-Rechner in der Bundesrepublik geschaffen. Das Softwarepaket R/2 lief damals nur auf IBM-Hardware und auf kompatiblen Siemens-Rechnern.
Zur CeBIT 1991 kam R/3 als Lösung für den Mittelstand auf den Markt und sollte R/2 ergänzen. R/3 war für die damals neu angekündigte AS/400 von IBM konzipiert worden, jedoch war die IBM-Hardware mit dem neuen System überfordert. SAP musste daher auf UNIX-Workstations mit Oracle-Datenbank ausweichen und im Client-Server-Prinzip arbeiten. Die neue Lösung rief aber Begeisterung bei den Kunden und der Fachpresse hervor. De facto begann das neue R/3 dann aber R/2 zu ersetzen. SAP konnte infolgedessen ihren Umsatz zwischen 1991 und 1996 mehr als verfünffachen (1991: 361,5 Mio. €, 1996: 1.903,19 Mio €).[4]
Vier der SAP-Gründer – Dietmar Hopp, Hasso Plattner, Klaus E. Tschira und Hans-Werner Hector – bildeten zunächst den Vorstand. 1991 wurde Henning Kagermann in den Vorstand gewählt, 1993 kam Peter Zencke als weiteres Mitglied dazu. Claus E. Heinrich und Gerhard Oswald sind seit 1996 Vorstandsmitglieder. 1998 fand der erste Wechsel an der SAP-Spitze statt. Dietmar Hopp und Klaus Tschira wechselten in den Aufsichtsrat, dessen Vorsitz Dietmar Hopp übernahm. Henning Kagermann wurde zum stellvertretenden Vorstandssprecher ernannt. Werner Brandt kam 2001 als Finanzvorstand (Chief Financial Officer) zur SAP. Léo Apotheker war seit 2002 Vorstandsmitglied und President of Global Customer Solutions & Operations, bevor er Anfang 2010 aus dem Unternehmen ausschied. Seitdem gibt es wieder zwei Co-CEOs bei der SAP AG, Bill McDermott (Vertrieb, US) sowie Jim Hagemann Snabe (Produkte/Lösungen, EMEA).
2003 wurde Henning Kagermann Vorstandssprecher und CEO der SAP. Im Februar 2007 wurde sein Vertrag auf seinen eigenen Wunsch nur bis 2009 verlängert. Hasso Plattner übernahm von Dietmar Hopp den Vorsitz im Aufsichtsrat. Anfang 2007 verließ Vorstandsmitglied Shai Agassi, der als möglicher Kagermann-Nachfolger gehandelt wurde, das Unternehmen.
Vorstandsmitglied Léo Apotheker wurde im April 2008 zum zweiten Vorstandssprecher der SAP AG, neben Henning Kagermann, ernannt.
Im Jahr 2006 wurde in Deutschland nach anfänglichem Widerstand der Belegschaftsmehrheit und der Unternehmensleitung ein Betriebsrat aufgebaut.[8][9][10]
Am 7. Oktober 2007 gab die SAP AG, Walldorf, bekannt, dass sie das französische Softwarehaus Business Objects im ersten Quartal 2008 für 4,8 Milliarden Euro im Rahmen einer freundlichen Übernahme erwerben will. Nach dem Einholen der erforderlichen kartellrechtlichen Genehmigungen veröffentlichte SAP im Dezember 2007 Erwerbsangebote in Frankreich und USA. Bis Ende Januar 2008 hatten über 95 % der Business-Objects-Aktionäre diese Angebote angenommen und ihre Business-Objects-Wertpapiere an SAP verkauft.
Am 11. Februar 2008 gab die SAP bekannt, dass sie die ihr noch nicht direkt oder indirekt gehörenden Business-Objects-Wertpapiere bis zum 18. Februar 2008 durch ein Squeeze-out-Verfahren erwerben wird.[11] Am 18. Februar 2008 wurde die Notierung der Business-Objects-Aktien und der ORNANE bei EURONEXT aufgehoben (Delisting). Die Notierung der Business Objects American Depositary Shares (ADS) bei der US-amerikanischen Börse NASDAQ wurde am 19. Februar 2008 aufgehoben. Zum 1. März 2008 wurde John Schwarz, Chief Executive Officer (CEO) von Business Objects, in den Vorstand der SAP AG berufen.
Im ersten Quartal 2008 wurde der Kauf des französischen Softwarehauses Business Objects S.A. für 4,8 Milliarden Euro abgeschlossen.[12]
Am 2. April 2008 bestätigte Hasso Plattner, dass der CEO Henning Kagermann im Frühjahr 2009 aus Altersgründen voraussichtlich in den Ruhestand treten wird.
Aufgrund der sich seit Sommer des Jahres 2008 immer weiter verschärfenden, weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die zu einer reduzierten Kundennachfrage und einem sinkenden Aktienkurs geführt habe, sei nach Angabe von Kagermann auch SAP gezwungen, einen Einstellungsstop vorzunehmen. Am 28. Januar 2009 verkündete die Firma anlässlich der vorläufigen Jahresbilanz, dass wegen der schwierigen Wirtschaftslage 3300 Arbeitsplätze abgebaut werden müssten, um die Personalkosten zu reduzieren.[13]
Im Juli 2009 wurde bekannt, dass die SAP AG die SAF Simulation, Analysis and Forecasting AG durch ein freiwilliges öffentliches Angebot übernehmen möchte.[14]
Am 8. Februar 2010 gibt das Unternehmen bekannt, dass Léo Apotheker mit sofortiger Wirkung zurück tritt. An die Stelle von Apotheker traten gleichberechtigt US-Chef Bill McDermott und Entwicklungschef Jim Hagemann Snabe. Der bisherige Arbeitsdirektor Erwin Gunst legte ebenfalls aus ungenannten Gründen sein Amt nieder. Am 16. April 2010 gab das Unternehmen bekannt, dass Angelika Dammann von Unilever zu SAP in den Vorstand wechseln wird, um den Personalbereich zu leiten. Sie ist damit die zweite Frau im Vorstand eines DAX-Konzerns, nach Barbara Kux von Siemens.[15] Am 8. Juli 2011 trat Angelika Dammann aus persönlichen Gründen zurück.[16]
Am 21. April 2010 gab SAP bekannt, seinen Partner TechniData aus Markdorf, einem Spezialisten fĂĽr Umweltmanagement, Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit, ĂĽbernehmen zu wollen.[17] Am 30. Juli 2010 ĂĽbernahm SAP Sybase fĂĽr 4,6 Milliarden Euro.[18][19]
Im September 2010 wurde bekannt gegeben, dass ab Ende 2012[20] in Potsdam ein Forschungs- und Entwicklungsbereich von SAP angesiedelt werden soll.[21]
SAP hat weltweit ca. 53.500 Mitarbeiter (Stand: Dezember 2010), davon etwa 15.800 Mitarbeiter in der Software-Entwicklung, und erwirtschaftete 2010 einen Umsatz von 12,5 Mrd. Euro.[2] Die Aktie gehört zu DAX[22] und Dow Jones Euro Stoxx 50 und wird unter anderem an der Frankfurter (seit 1988) und der New Yorker Börse (seit 1998) gehandelt.
Die SAP ist weltweit durch etwa 120 Tochtergesellschaften präsent. Das Unternehmen betreibt neben dem Entwicklungszentrum am Unternehmenssitz in Walldorf noch weitere Entwicklungsstandorte in den USA, Frankreich, Kanada, Israel, Indien, Australien, Japan, der Volksrepublik China, Bulgarien, der Slowakei, Ungarn und Polen.
Im Jahre 2005 hatte SAP laut Gartner Dataquest[23] bei ERP-Software einen weltweiten Marktanteil von 28,7 %. 2006 hatte SAP in Deutschland einen Marktanteil von 54,8 %.[24]
SAP hat heute ĂĽber 100.000 Kunden[25], darunter viele GroĂźunternehmen und Dax-Konzerne und wird dabei von etwa 12 Millionen Anwendern eingesetzt.[26]
72,4 % der SAP-Aktien befinden sich im Streubesitz, 3 % im Eigenbesitz und 24,6 % im Besitz der drei Gründungsaktionäre Hasso Plattner, Klaus Tschira und Dietmar Hopp. Damit sind die Gründungsaktionäre in der Lage, eventuelle feindliche Übernahmen zu erschweren.[27]
Vor einigen Jahren gab es mit SAP R/3, das 1992 aus dem Großrechner-orientierten Vorgänger SAP R/2 in weiten Teilen neu entwickelt wurde, nur eine einzige monolithische ERP-Software des Herstellers. Sie besteht aus Modulen, die funktionell, aber nicht architektonisch getrennt sind. Dies sind im Wesentlichen: FI (Finance), CO (Controlling), MM (Materials Management), SD (Sales and Distribution), PP (Production Planning) und HR (Human Resources). Diese Module bilden auch weiterhin den Kern der Funktionalität, die SAP-Anwender einsetzen.
Sie wird inzwischen durch eine Palette weiterer Produkte ergänzt, die nun zusammen SAP Business Suite genannt werden. Die Akronyme ERP, CRM, SCM, SRM etc. und die Konzepte dahinter sind nicht von SAP entwickelt worden und werden auch von anderen IT-Anbietern verwendet. SAP nutzt die Kürzel aber zur Bezeichnung seiner Softwarepakete:
→ Hauptartikel: SAP NetWeaver
SAP NetWeaver ist eine webbasierte und offene Integrations- und Applikationsplattform, die als Grundlage für Service-oriented Architecture (SOA) dient. NetWeaver bietet die Möglichkeit, Anwendungen von Drittanbietern effizient an die SAP Lösung anzubinden, und beinhaltet hierfür umfangreiche Schnittstellen auf der Ebene der Anwenderoberfläche, der Daten und der Prozesse. SAP NetWeaver verwendet offene Standards und ermöglicht die Integration von Informationen und Applikationen von unterschiedlichen Quellen und Technologien.
Technisch besteht diese aus einem ABAP-Applikationsserver mit einem gewissen Bestand an Grundfunktionalität, sowie einem Java-EE-Applikationsserver. Ein SAP NetWeaver System kann sowohl als reiner ABAP-Applikationsserver, als reiner Java-EE-Applikationsserver oder als ein sogenanntes Double-Stack-System betrieben werden.
Im Rahmen von NetWeaver werden bestimmte Java-EE- und ABAP-Anwendungen ausgeliefert, SAP nennt diese Verwendungsarten[28] (bzw. Usage Types)[29]. Die Verwendungsarten Business Intelligence, Mobile Infrastructure, Development Infrastructure, Enterprise Portal und Process Integration sind Bestandteil von NetWeaver und allen darauf aufsetzenden Produkten, können also z. B. auch in ein ERP-System installiert werden.
Der Java-EE-Applikationsserver basiert auf dem von der ProSyst Software GmbH (die 2000 von SAP gekauft und in In-Q-My Technologies GmbH umbenannt wurde) entwickelten InQMy Application Server. Dieser ist von SUN Microsystems vollständig Java-EE-zertifiziert nach dem J2EE-1.4-Standard, bzw. in der Version 7.1 nach Java-EE 1.5.
Darüber hinaus hat SAP den Leistungsumfang des Java-EE-Servers erweitert, so dass die Benutzerverwaltung mit dem ABAP-Server gekoppelt werden kann, mit Web Dynpro steht ein leistungsfähiges GUI-Framework zur Verfügung und Java-EE-Anwendungen können mit ABAP-Anwendungen über spezielle Schnittstellen kommunizieren.
SAP NetWeaver ist die Basis der SAP Business Suite, SAP Business ByDesign und SAP NetWeaver Composition Environment (basierend auf Eclipse 3.3). Außerdem ist SAP NetWeaver die Grundlage von Partnerlösungen sowie kundenspezifischen Applikationsentwicklungen. Die SAP Business Suite-Anwendungen basieren ab den folgenden Versionen auf SAP NetWeaver:
UnterstĂĽtzte Plattformen fĂĽr SAP NetWeaver sind:
UnterstĂĽtzte Datenbanken sind Microsoft SQL Server, IBM Informix Dynamic Server, SAP MaxDB, IBM DB2 und Oracle. Als Job-Scheduler bietet SAP Cronacle im Paket an.
Das Unternehmen bietet mit SAP Business One, SAP Business All-in-One und dem am 19. September 2007 angekündigten Produkt SAP Business ByDesign, das bis dahin unter dem Arbeitstitel „A1S“ bekannt war, jetzt auch Software an, die ERP-Funktionen für kleine, mittlere und große Unternehmen abdeckt.
SAP Business One ist eine Lösung für kleine bis mittlere Unternehmen (1 bis 100 Mitarbeiter, wobei nicht alle Anwender sein müssen). Architektur und Funktionalität haben keine Verbindung zu SAP Business Suite oder R/3. Business One hat eine eigene GUI-Technik, ist plattformgebunden und läuft derzeit nur unter Microsoft Windows.
Business One enthält als integrierte ERP-Lösung standardmäßig Module für alle wichtigen Bereiche der Unternehmensverwaltung. Neben Verkauf und Einkauf können auch Produktionsabläufe, die Finanzbuchhaltung oder die Abwicklung von Eingangs- und Ausgangszahlungen abgebildet werden. Damit ist es als kaufmännische und logistische Software für viele unterschiedliche Unternehmen und Branchen geeignet. Direkt von SAP gelieferte AddOns sind beispielsweise der SAP eigene Print Layout Designer oder der Advanced Layout Designer, der erweiterte Layout- und Druckfunktionen für Abfragen und Berichte bietet und auf dem Reportingtool combit List & Label basiert. Ein wichtiges Reporting-Werkzeug ist außerdem der mit Microsoft Excel kompatible XL Reporter, der die wesentlichen Leistungskennzahlen von Unternehmen auf Grundlage präziser Echtzeitinformationen in grafisch aufbereiteten Gesamtübersichten zusammenstellt. Dieses Modul stammt von der norwegischen Firma iLytix, die 2005 von SAP übernommen wurde. Von Bedeutung sind die ebenfalls von SAP mitgelieferten AddOns Payment (Erzeugung von Bankdateien), ELSTER (Übermittlung der steuer-relevanten Daten an das Finanzamt) sowie DATEV (Export der Buchhaltungsdaten z. B. zur Übermittlung an den Steuerberater). Mit vielen weiteren AddOns, die von diversen Partnern der SAP entwickelt werden und die Standardfunktionen erweitern, wird Business One so zur Branchenlösung. Diese Partner werden von SAP als ISV (Independent Software Vendors) bezeichnet. Ihre Lösungen werden mit unterschiedlichen Zertifizierungen wie „SAP Certified Integration“ oder „Enabled by SAP Business One“ freigegeben und sind in der Regel in die Grafische Benutzeroberfläche (GUI) von SAP Business One eingegliedert. Diese Partner-Addons erstrecken sich vom Bereich der Produktionsplanung und -steuerung über die Erstellung von Druck-Layouts bis hin zu detailliertem Projektmanagement oder WebShops. Über die Schnittstelle B1i, die von SAP zur Verfügung gestellt wird, ist ein Datenaustausch zwischen Business One und R/3 möglich, was insbesondere für Konzerne mit (internationalen) Niederlassungen von Bedeutung ist.
Business One wurde 2002 von SAP eingefĂĽhrt und basiert auf der Software TopManage des israelischen Herstellers TopManage Financial Solutions LTD. TopManage war eines der Unternehmen, die das zeitweilige SAP-Vorstandsmitglied Shai Agassi zusammen mit seinem Vater Reuven Agassi 1993 gegrĂĽndet hatte und wurde im ersten Quartal 2001 von SAP ĂĽbernommen.
Mit Business One tritt die SAP AG vermehrt auch in Konkurrenz zu Anbietern, die auf Klein- und Mittelbetriebe spezialisiert sind, wie Sage und Microsoft mit Microsoft Dynamics NAV.
Durch die dezentrale Vertriebsorganisation der SAP sind Lizenzen von SAP Business One nur über Partner erhältlich. Derzeit gibt es 62 SAP Partner (Stand Dezember 2009), welche sich mit den Einführungsprojekten von SAP Business One beschäftigen.
Anders ist SAP Business All-In-One konzipiert – es bietet ein vorkonfiguriertes, kleines ERP-System für größere Mittelständler oder Tochterunternehmen großer Konzerne, das ab ca. 50.000 Euro die Vorteile eines ERP-Systems einschließlich branchentypischer Funktionalität bei voller Kompatibilität zum „großen“ SAP der Konzernmutter bietet.
Business ByDesign stellt eine vollständig neu entwickelte On-Demand-Lösung für den Mittelstand dar. Die Software wurde am 19. September 2007 in New York offiziell vorgestellt[30] und steht Kunden in sechs Ländern (Deutschland, USA, Großbritannien, Frankreich, China und Indien) zur Verfügung. Die Lösung beinhaltet eine ERP- und eine CRM-Lösung sowie eine Lösung für Professional Service Provider (PSP). Die aktuelle Version ist 2.5, erschienen am 2. August 2010.[31] Sie wird ausschließlich im Hosting, d. h. im Rechenzentrumsbetrieb durch die SAP, betrieben. Im Gegensatz zu SAP ERP wird keine Lizenz erworben, stattdessen wird die Software gemietet. Die Höhe der Miete richtet sich nach der Anzahl der Benutzer.[32] Es gibt darüber hinaus kein Customizing im engeren Sinne. Stattdessen findet eine Funktionalitätsauswahl durch den Anwender (Scoping) und eine anschließende Parametrisierung des Systems statt. Jegliche Einstellungen erzeugen im Gegensatz zu SAP ERP immer ein konsistentes System. Die Einführung des Systems kann daher grundsätzlich auch direkt durch den Kunden und ohne Berater erfolgen, allerdings sind Berater sinnvoll, um Geschäftsprozesse gemeinsam mit dem Kunden sauber aufzusetzen. Als Standardlösung ist Business ByDesign nicht wie SAP ERP modifizerbar. Bislang hat SAP bereits mit einigen so genannten Early Partners in Deutschland und den USA zusammengearbeitet, die Projekte begleitet oder erste Projekte eigenständig geleitet haben. Mit der Verfügbarkeit der neuen Version SAP Business ByDesign 2.5 wurden im Sommer 2010 unter der Bezeichnung Solution Reseller Partner mehrere neue Partner in Deutschland benannt.
Unter BusinessObjects werden u.a. die zugekauften Produktfamilien von Outlooksoft, Cartesis und BusinessObjects zusammengefasst. Diese Produkte umfassen in erster Linie die Bereiche Performance Management (Planung, Konsolidierung und Budgetierung mit SAP BusinessObjects Planning & Consolidation bzw. SAP BusinessObjects Financial Consolidation), Business Intelligence (SAP BusinessObjects XI 4.0) und Datenintegration (SAP BusinessObjects Data Service und SAP BusinessObjects Financial Information Managmenet).
Die SAP-Produktunterstützung (meistens im Rahmen eines Vertrags über Software-Wartung oder -Miete) und viele andere Kunden-Dienstleistungen werden weitgehend über im Internet zugängliche Systeme abgewickelt, die unter dem Namen SAP Service Marketplace zusammengefasst werden (Bedienung via Web-Browser). Dort können SAP-Anwender Problemmeldungen an SAP (und auch andere Hersteller von in SAP-Systemen verwendeten Komponenten) schicken und weiterverfolgen, sowie von dort Dokumentation, Installationsmedien, Programmkorrekturen, vertikale Lösungen und Schulungen beziehen. Das Vorgängersystem für diese Zwecke war das Online Service System (OSS).
In den letzten 35 Jahren hat sich das SAP-Partnernetzwerk zu einem der größten Branchennetzwerke bestehend aus Softwareanbietern, Vertriebspartnern, Technologie- und Servicepartnern entwickelt. In dem Co-Innovation Lab, das im Juni 2007 im kalifornischen Palo Alto eröffnet wurde, arbeitet SAP gemeinsam mit unabhängigen Softwareherstellern wie z. B. Novell, Questra und Wonderware, Systemintegratoren und Technologiepartnern an aktuellen und zukunftsweisenden Technologien. Mitbegründer des Labs sind Cisco, Hewlett-Packard, Intel und NetApp. Es bietet eine praxisnahe Arbeitsumgebung für Web-basierte sowie Internet/Intranet-fähige Anwendungen, die auf Enterprise SOA basieren.
Zu den SAP-Partnern gehören weltweite Beratungsunternehmen, die über ein branchenübergreifendes Wissen verfügen, darunter IDS Scheer, Atos, T-Systems oder IBM Global Business Services. Weltweit tätige Softwarepartner wie beispielsweise IBM erweitern mit ihren Produkten die SAP Business Suite. Globale Technologiepartner wie AMD, Hewlett-Packard, IBM, Oracle, Nokia, SUN und Novell bieten Anwendern Produkte, die SAP-Technologie unterstützen, wie etwa Hardware, Datenbanken, Speichersysteme, Netzwerktechnik, Serverbetriebssysteme und mobile Technologien. Hosting-Partner wie Accenture oder Atos Origin stellen die SAP-Geschäftsanwendungen über Serviceplattformen zur Verfügung. Zertifizierte Lösungserweiterungen einer kleinen Anzahl von Partnern (etwa von Adobe, SmartOps, IDS Scheer, OpenText, CA Technologies oder ICON-SCM) werden direkt von SAP vermarktet und durch den SAP-Support unterstützt.[33]
Das SAP Developers Network (SDN) ist ein Forum, in dem Entwickler, Berater, Systemintegratoren und Analysten Wissen und Erfahrung über Themen wie z. B. ABAP, Java, .NET, SOA und andere Technologie-Themen austauschen können. Es bietet Blogs, Diskussionsforen, exklusive Downloads, Programmierbeispiele, Schulungsmaterial und eine technische Bibliothek. Daneben haben sich eine Reihe weiterer, herstellerunabhängiger Online-Communitys für Entwickler, Berater und Anwender entwickelt, die sich mit SAP-Produkten beschäftigen. Die Business Process Expert (BPX) Community ist eine Plattform für Geschäftsprozess-Experten, um Informationen und Erfahrungen sowie Best Practices auszutauschen, mit dem Ziel, durch Enterprise SOA mehr IT-Flexibilität und -Nutzen zu erreichen. Die SAP Enterprise Services Community ist ein Mitgliedsforum für Kunden, Industrieexperten und Partner zur gemeinsamen Definition von Enterprise (Web-)Services. In verschiedenen Industry Value Networks (IVN) entwickeln Kunden, Partner und SAP gemeinsame Lösungen für branchenspezifische Anforderungen. Gegenwärtig gibt es elf aktive IVNs, z. B. für Banken, Chemie, Konsumgüter, High Tech, Behörden und den Einzelhandel.
Anwendergruppen sind unabhängige Non-Profit-Organisationen von Kunden, Partnern, Analysten, Meinungsführern und SAP-Entwicklerteams, die sowohl der Aus- und Weiterbildung der Mitglieder dienen, als auch Einblicke in Markt- und Kundenbedürfnisse bieten, und so Einfluss auf die Produktentwicklung der SAP nehmen können. Die Amerikanische SAP Anwendergruppe (ASUG), die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG), die Australische SAP Anwendergruppe (SAUG), die Anwendergruppe SAP UK & Ireland oder die Defense Interest Group (DEIG) sind nur einige Beispiele.
Sowohl einzelne Softwarebausteine von Softwarepartnern als auch SAP-Berater können von SAP zertifiziert werden. Ziel ist es ein gewisses Gütesiegel und Qualität im SAP-Ökosystem zu etablieren. Die zu zertifizierende Software bekommt ein Gütesiegel wie beispielsweise „Powered by Netweaver“ um zu dokumentieren, dass für eine gewisse Version von SAP getestet wurde. Dieses Gütesiegel bzw. Zertifikat berechtigt die Partnerunternehmen mit diesem Logo zu werben. Ähnlich gestaltet es sich bei der Zertifizierung für die Berater, die so ihren Stundensatz mit einem im Vorfeld dokumentierten Fachwissen rechtfertigen können.
Die Preis- bzw. Lizenzierungspolitik der SAP ist relativ komplex, so dass hier nur eine sehr grobe Darstellung angestrebt wird.
Eher übersichtlich sind die Lizenzbedingungen der kleinen ERP-Lösung Business One. Hier werden die Preise je Professional-User-Lizenz auf ca. 2500,00 € beziffert, mit Anwendung von Rabattstaffeln. Als Wartungs- und Updategebühr werden durchschnittlich 18 % der Listenpreise von den Partnern verlangt. (Stand: März 2007[34])
Die Lizenzkosten der deutlich größeren R/3-, ERP- oder SAP Business Suite-Systeme hängen von der Anzahl der namentlich benannten Benutzer sowie deren Tätigkeiten im System ab. Hinzu kommen zusätzlich kostenpflichtige Module (z. B. HCM = Human Capital Management), Zusatzfunktionen, kostenpflichtiger Support und weitere Regeln für die unterschiedlichen Produktlinien etc. Das Minimum des zu zahlenden Lizenzpreises ist von der eingesetzten Lösung abhängig, d. h. es gibt einen Mindestbestellwert.
Die Lizenzkosten für einen Benutzer (im Sinne des Lizenzvertrags) sind abhängig von:
Innerhalb eines Vertrags kann es mehrere „Installationen“ geben (eine pro Systemtyp, z. B. R/3, ECC, Web AS), die jeweils mehrere „Systeme“ enthalten können, aber nur ein Produktivsystem. In diesen können wiederum mehrere Mandanten existieren. Benutzer sind meistens „konsolidierbar“, d. h. sie werden für alle konsolidierbaren Systeme nur einmal gezählt, mit der höchsten Einstufung. Einige Benutzerkonten, etwa in einem Testsystem, werden gar nicht berechnet. Wiederum gibt es für nicht produktive SAP-Systeme auch weniger Unterstützung. Indirekte Nutzungen des SAP-Systems, z. B. als interaktiver Benutzer des Systems eines anderen Herstellers, das in SAP Transaktionen durchführt, sind laut Vertrag genauso zu zählen wie direkte Nutzungen.
Bestimmte Engines, optionale Komponenten und eigenständige Produkte oder zugekaufte Module werden nach anderen Modellen berechnet, z. B. mit einer Pauschale, nach Datendurchsatz oder nach Mengengerüsten (z. B. Aufträge pro Zeiteinheit oder Anzahl von Artikeln bzw. Kundenverträgen).
Häufig liefert SAP auch das DBMS für die betreffenden SAP-Systeme mit, dann berechnen sich Kaufpreis und Wartung des DBMS nicht nach den üblichen Tarifen des Datenbank-Herstellers, sondern nach dem normierten SAP-Vertragsvolumen, wobei aber je nach DBMS-Typ sehr unterschiedliche Prozentsätze aufgeschlagen werden.
Für bestimmte Vertriebswege (Systemhäuser, Hosting-Kunden) oder Kundenkreise (SAP-Partner) gibt es eigene Vertragsvarianten. Je nach Land, in dem das System betrieben wird, kann es einen erheblichen Preisaufschlag (bis zu 100 %) geben, unter anderem wegen zusätzlicher Kosten für Übersetzungen und fremdsprachliches Personal.
Handelt es sich um einen Softwareneukauf, so fallen während der Standard-Wartungszeit von derzeit fünf Jahren etwa 22 % Wartungsgebühr auf den Kaufpreis an (bis Januar 2008: 17 %) [35], zzgl. eines Aufschlags in Abhängigkeit vom DBMS. Nach Ende der Standardwartung steigt die Wartungsgebühr. Der Wartungsvertrag berechtigt dazu, jede Version des entsprechenden Produktes, das sich in seiner Standard-Wartungszeit befindet, nach eigenem Ermessen auszuwählen, und Upgrades nach eigenen Bedürfnissen vorzunehmen. Der Umstieg von R/3 auf die neuen ERP-Lizenzen bedeutet einen Neukauf mit Teilanrechnung des Vorgängervertrags.
SAP lässt sich in den Lizenzverträgen das Recht zur regelmäßigen Prüfung der korrekten Lizenzierung der Benutzer einräumen (sog. „Systemvermessung“, englisch License Audit).
1981 erfolgte auf der IT-Messe Systems in München der erste Messeauftritt der SAP. 1986 präsentierte sich SAP erstmals auf der größten Computermesse der Welt, der CeBIT in Hannover. Seit 1989 stellt die SAP jährlich auf einer selbst organisierten internationalen Kundenmesse, zu der traditionell eine große Party gehört, ihre Neuheiten und strategischen Produktpläne vor. 1996 fand sie erstmals auf drei Kontinenten statt und hatte in Wien 4300, USA 8000 und Japan 5000 Besucher. 1998 erreichte die Messe erstmals in USA, in Los Angeles, 15.000 Besucher. 2003 fiel die Messe wegen der Auswirkungen des Börsencrashs 2002/2003 aus. Sie findet seit 2004 meist auf zwei verschiedenen Kontinenten zu meist unterschiedlichen Terminen statt. 2008 waren die Messeorte Orlando (Florida) und Berlin, 2009 nur Orlando. 2010 fand die Messe, erstmals zeitgleich in zwei Kontinenten, von 17. bis 19. Mai mit etwa 16.000 Besuchern in Orlando und Frankfurt am Main unter dem Namen SAPphire Now 2010 statt.
Der SAP-Mitbewerb rekrutiert sich schwerpunktmäßig aus dem ERP-Umfeld sowie aus den Bereichen Customer-Relationship-Management, Supply-Chain-Management sowie Logistiksoftware.
Oracle Corporation, SAPs größter Wettbewerber, erhob am 22. März 2007 Klage gegen SAP wegen unlauteren Wettbewerbs und unlauterer Geschäftspraktiken. Die Anschuldigungen richteten sich gegen die texanische SAP-Tochtergesellschaft TomorrowNow, die Support für ältere Oracle-Produkte bietet. Danach nutzte TomorrowNow Konten von Oracle-Kunden für Service-Downloads von der Oracle Support-Website. SAP gab unangemessene Downloads zu, bestritt jedoch den Diebstahl geistigen Eigentums. Am 23. November 2010 entschied das Bundesbezirksgericht für Nordkalifornien in Oakland, dass SAP an Oracle 1,3 Milliarden US-Dollar Schadenersatz wegen Urheberrechtsverletzung zahlen muss.[36] SAP legte gegen das Urteil Berufung ein. In der Berufung wurde die Strafe auf 272 Millionen reduziert.[37]
Die SAP-Strategie fokussierte ursprĂĽnglich auf organisches Wachstum. Allerdings wurde von dieser Strategie mit der Ăśbernahme von Business Objects im Jahr 2008 abgewichen.
| Jahr | Umsatz (in Mio. €) | Jährliches Umsatzwachstum in % | Mitarbeiter | Mitarbeiterzuwachs in % | Konzernergebnis (in Mio. €) | Jährliches Wachstum des Konzernergebnisses in % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1972 | 0,32 | - | 9 | - | - | - |
| 1973 | 0,54 | 68,8 | 11 | 22,2 | - | - |
| 1974 | 0,96 | 77,8 | 13 | 18,2 | - | - |
| 1975 | 1,17 | 21,9 | 18 | 38,5 | - | - |
| 1976 | 1,95 | 66,7 | 25 | 38,9 | - | - |
| 1977 | 3,19 | 63,6 | 38 | 52,0 | - | - |
| 1978 | 4,34 | 36,1 | 50 | 31,6 | - | - |
| 1979 | 5,07 | 16,8 | 61 | 22,0 | - | - |
| 1980 | 7,00 | 38,1 | 77 | 26,2 | - | - |
| 1981 | 8,33 | 19,0 | 84 | 9,1 | - | - |
| 1982 | 12,37 | 48,5 | 105 | 25,0 | - | - |
| 1983 | 20,71 | 67,4 | 125 | 19,0 | - | - |
| 1984 | 24,54 | 18,5 | 163 | 30,4 | - | - |
| 1985 | 31,29 | 27,5 | 224 | 37,4 | - | - |
| 1986 | 54,20 | 73,2 | 290 | 29,5 | - | - |
| 1987 | 77,72 | 43,4 | 468 | 61,4 | - | - |
| 1988 | 91,60 | 17,9 | 940 | 100,9 | 12,70 | - |
| 1989 | 187,60 | 104,8 | 1.367 | 45,4 | 34,90 | 174,8 |
| 1990 | 255,20 | 36,0 | 2.138 | 56,4 | 42,00 | 20,3 |
| 1991 | 361,50 | 41,7 | 2.685 | 25,6 | 63,00 | 50,0 |
| 1992 | 425,00 | 17,6 | 3.157 | 17,6 | 65,10 | 3,3 |
| 1993 | 563,30 | 32,5 | 3.648 | 15,6 | 74,80 | 14,9 |
| 1994 | 939,20 | 66,2 | 5.229 | 43,3 | 143,80 | 92,2 |
| 1995 | 1.378,60 | 47,3 | 6.857 | 31,1 | 207,00 | 43,9 |
| 1996 | 1.903,10 | 38,0 | 9.202 | 34,2 | 290,20 | 40,2 |
| 1997 | 3.021,80 | 58,8 | 12.856 | 39,7 | 446,70 | 53,9 |
| 1998 | 4.315,60 | 42,8 | 19.308 | 50,2 | 526,90 | 18,0 |
| 1999 | 5.110,20 | 18,4 | 20.975 | 8,6 | 601,00 | 14,1 |
| 2000 | 6.265,00 | 22,6 | 24.178 | 15,3 | 615,70 | 2,4 |
| 2001 | 7.341,00 | 17,2 | 28.410 | 17,5 | 581,00 | -5,6 |
| 2002 | 7.413,00 | 1,0 | 28.797 | 1,4 | 508,60 | -12,5 |
| 2003 | 7.025,00 | -5,2 | 29.601 | 2,8 | 1.077,10 | 111,8 |
| 2004 | 7.515,00 | 7,0 | 32.205 | 8,8 | 1.310,50 | 21,7 |
| 2005 | 8.513,00 | 13,3 | 35.873 | 11,4 | 1.496,41 | 14,2 |
| 2006 | 9.402,00 | 9,5 | 39.355 | 8,8 | 1.871,38 | 20,0 |
| 2007 | 10.242,00 | 8,2 | 44.023 | 10,6 | 1.919 | 2,5 |
| 2008 | 11.575,00 | 11,5 | 51.544 | 14,6 | 1.848 | -3,8 |
| 2009 | 10.672,00 | -8,5 | 47.584 | -8,3 | 1.750 | -5,6 |
| 2010 | 12.464,00 | 16,8 | 53.513 | 12,5 | 1.967 | 12,4 |
Quelle, sofern nicht anders angegeben: [4]
Aktuell: Adidas | Allianz | BASF | Bayer | Beiersdorf | BMW | Commerzbank | Daimler | Deutsche Bank | Deutsche Börse | Deutsche Lufthansa | Deutsche Post | Deutsche Telekom | E.ON | Fresenius | Fresenius Medical Care | HeidelbergCement | Henkel | Infineon | K+S | Linde | MAN | Merck | Metro | Munich Re | RWE | SAP | Siemens | ThyssenKrupp | Volkswagen
Ehemalige: Altana | Bayerische Hypotheken- und Wechsel-Bank | Bayerische Vereinsbank | Continental | Epcos | Degussa | Deutsche Babcock | Dresdner Bank | FeldmĂĽhle Nobel | Hannover RĂĽck | Hoechst | Hypo Real Estate | Karstadt | Mannesmann | MLP | Nixdorf | Postbank | Preussag | Salzgitter | TUI | VEBA | VIAG
(Stand: 19. Juni 2010)
Air Liquide | Allianz SE | Alstom | Anheuser-Busch InBev | ArcelorMittal | Assicurazioni Generali | AXA | Banco Bilbao Vizcaya Argentaria | Banco Santander | BASF | Bayer | BMW | BNP Paribas | Carrefour | Credit Agricole | CRH | Daimler | Deutsche Bank | Deutsche Börse | Deutsche Telekom | E.ON | Enel | Eni | France Telecom | Danone | GDF Suez | Iberdrola | ING Groep | Intesa Sanpaolo | L’Oréal | LVMH | Munich Re | Nokia | Philips | Repsol YPF | RWE | Saint-Gobain | Sanofi-Aventis | SAP | Schneider Electric | Siemens | Societe Generale | Telecom Italia | Telefónica | Total | Unibail-rodamco | UniCredit Group | Unilever | Vinci | Vivendi
49.29347222228.64180555556Koordinaten: 49° 17′ 36″ N, 8° 38′ 31″ O