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| Sacramento Kings | |
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| Gründung | 1945 |
| Geschichte | Rochester Royals 1945–57 Cincinnati Royals 1957–72 Kansas City-Omaha Kings 1972–75 Kansas City Kings 1975–85 Sacramento Kings seit 1985 |
| Stadion | Power Balance Pavilion |
| Standort | Sacramento, Kalifornien |
| Vereinsfarben | violett, schwarz, silberfarben, weiß |
| Liga | NBA |
| Conference | Western Conference |
| Division | Pacific Division |
| Cheftrainer | Keith Smart |
| Kapitän | Tyreke Evans |
| General Manager | Geoff Petrie |
| Besitzer | Maloof-Familie |
| Farmteams | Reno Bighorns |
| Meisterschaften | 1 (1951) |
| Conferencetitel | 1 (1951) |
| Divisiontitel | 5 (1949, 1952, 1979, 2002-03) |
Die Sacramento Kings (dt. Sacramento Könige) sind eine Basketball-Mannschaft aus der nordamerikanischen Basketballliga NBA. Die Mannschaft ist im kalifornischen Sacramento beheimatet. Der 1948 unter dem Namen Rochester Royals gegründete Club war ursprünglich an der Ostküste der USA beheimatet. Man zog schrittweise Richtung Westen, über Cincinnati, Ohio nach Kansas City, Missouri, um schließlich 1985 in Sacramento Fuß zu fassen. 1951 war die Mannschaft das letzte Mal in den NBA Finals.
Inhaltsverzeichnis |
Die Sacramento Kings wurden in den 1920ern als Amateurmannschaft gegründet und traten 1946 der Profiliga NBL bei. Dort wurden sie direkt in ihrer ersten Saison Meister, nachdem das Team mit den späteren Hall of Fame-Mitgliedern Al Cervi, Bob Davies und Red Holzman die Sheboygan Red Skins gesweept hatte. Zur Saison 1948-1949 trat das Team der BAA, der späteren NBA bei. 1951 gewann das Team dann seine erste und bis heute einzige NBA-Meisterschaft.
1957 zog das Team nach Cincinnati um. In den 1960er Jahren erlebte das Team, angeführt von Oscar Robertson, seine erfolgreichste Zeit und erreichte von 1962-1967 sechs Mal in Folge die Play-offs, konnte darüber hinaus aber keinen Titel gewinnen. Robertson verließ 1970 das Team, welches 1972 nach Kansas City bzw. Omaha umzog. In der Saison 1980-1981 erreichten die Kings trotz einer negativen Saisonbilanz die Play-offs und scheiterten dort erst in den Conference-Finals an den Houston Rockets.
Im Jahre 1985 folgte schließlich der bis heute letzte Umzug und zwar nach Sacramento. In der ersten Saison in Sacramento erreichte das Team die Play-offs, aber es sollte das letzte Mal für die nächsten zehn Jahre werden. In der neuen Dekade erreichten die Kings erst im Jahre 1996 wieder die Play-offs. Nach dieser Saison wurde die Franchise an die Maloof-Familie verkauft, die das Team in eine erfolgreiche Zukunft führen sollte.
Durch den gedrafteten Jason Williams und die Neuzugänge Vlade Divac und Chris Webber beendete die Mannschaft die Lockout Saison 1998/99 erstmals mit einer positiven Bilanz (27-23). Zwar scheiterte das Team in der ersten Runde an den Utah Jazz, erreichte aber in den nächsten Jahren bis 2006 immer die Play-offs. In der Saison 2001-2002 hatte das Team sogar die beste Bilanz in der regulären Saison (61-21) und verlor die Serie der Conference-Finals nur knapp mit 3-4 gegen die Los Angeles Lakers, nachdem das letzte Spiel erst in der Verlängerung verloren ging.
Durch die Weggänge von Peja Stojaković, Vlade Divac und Chris Webber wurde das Team stark geschwächt und hat seit 2006 die Play-offs nicht mehr erreicht. Zudem verließ Cheftrainer Rick Adelman wie angekündigt das Team und wurde durch Eric Musselman ersetzt. Unter Musselman wurde das Team Letzter in der Division. Musselman wurde folglich durch Reggie Theus ersetzt. Doch bis heute hat das inzwischen von Keith Smart gecoachte Team die Play-offs nicht mehr erreicht, aber mit Tyreke Evans, der auch als erster Spieler der Kings zum Rookie of the Year gewählt wurde, einen großen Hoffnungsträger im Team.
Seit einigen Jahren versuchen die Maloof-Brüder, in Sacramento eine neue Halle zu bauen bzw. Investoren zu finden, um den Power Balance Pavilion zu renovieren. Mit diesem Vorhaben scheiterten sie in den vergangenen Jahren aber regelmäßig sowohl in der lokalen Politik wie auch bei Anhörungen vor der Liga.
Da die veraltete Arena in Sacramento schon seit Jahren den Ansprüchen nicht mehr genügt, wurden auch Pläne über einen Umzug des Teams diskutiert. Der Power Balance Pavillon bietet mit seinen 17.317 Plätzen die kleinste Halle der Liga und ist auch für neue Sponsoren und Investoren alles andere als attraktiv. Im Laufe der Saison 2010/2011 wurde bekannt, dass die Kings in Kontakt mit der Stadt Anaheim stehen, um die Franchise dorthin umziehen zu lassen. Dort würden die Kings im modernen Honda Center spielen. Die Stadt Anaheim wäre sehr interessiert daran, ein NBA-Team in die Stadt zu locken. Von Seiten der Kings wurden auch schon erste Namen geprüft und bei einem Umzug würde das Team wohl als Anaheim Royals (in Anlehnung an die Anfänge der Franchise, die bereits von 1945-1972 'Royals' hieß) auflaufen.
Jedoch ist der Umzug noch keine beschlossene Sache. Die Stadt Sacramento verweigert einerseits die Freigabe für einen Umzug aufgrund noch bestehender Verbindlichkeiten von Seiten der Franchise, ebenso hoffen einige Vertreter der Stadt, das sich noch eine Lösung findet um das Team in Sacramento zu halten. Ebenso gab es von Seiten der Fans einige Aktionen und Aufrufe um das Team in Sacramento zu belassen und in Form einer neuen Arena auch die Zukunft zu sichern. Auch ehemalige Spieler wie Chris Webber werben für einen Verbleib der Kings.
Mai 2011 gaben die Kings bekannt, dass das Team auch die Saison 2011/2012 in Sacramento spielen werde. Ebenso werde man abwarten, ob die Pläne für eine neue Arena umgesetzt werden könnten. Sollte dies nicht der Fall sein, werden die Kings zur Saison 2012/2013 nach Anaheim umziehen.